Premieren 26/27

DAS BILDNIS DES DORIAN GRAY

Oscar Wilde

Übersetzung und Bühnenfassung von Rosana Cleve

Vorstellungsdauer | NN.
Premiere A | Donnerstag, 17. Dezember 2026
Premiere B | Freitag, 18. Dezember 2026
Inszenierung Rosana Cleve
Besetzung Niclas Kunder

Ein junger Mann erzählt von sich selbst – von einem Leben im Glanz, im Rausch der Möglichkeiten, immer im Blick der anderen. Schönheit wird zur Währung, Aufmerksamkeit zum Antrieb. Doch während nach außen alles makellos erscheint, verschiebt sich im Verborgenen etwas: Entscheidungen hinterlassen Spuren, nur nicht dort, wo man sie erwartet.

Was bei Oscar Wilde einst ein gemaltes Porträt war, lässt sich heute mühelos weiterdenken: KI-Bilder, Social-Media Profile, Inszenierungen, die festhalten, was gezeigt werden soll – und verbergen, was dahinterliegt. Die Oberfläche bleibt kontrollierbar, doch der Preis dafür wächst mit jedem Schritt.

Zwischen Selbstentwurf und Selbstverlust, zwischen öffentlichem Bild und innerer Wirklichkeit ist die Geschichte von Dorian Gray nah an einer Stimme, die sich selbst formt und dabei immer weiter von sich entfernt. Die Fragen nach Schönheit, Einfluss und moralischen Grenzen haben sich nicht erledigt – sie haben nur neue Bühnen gefunden.

Mit dem Solo für Niclas Kunder gibt Rosana Cleve ihr Regiedebüt am WBT.

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