RUMS ist ein digitales Lokalmedium, das Münster mit Recherchen, Analysen und Informationen versorgt.
Journalistisch und pointiert, aber auch unterhaltsam und überraschend schauen Anna Niere, Raphael Balke und Ralf Heimann aus der RUMS-Redaktion in der Revue auf die letzten Wochen zurück – mit Gesprächen, Gästen und Geschichten. Ein Abend über die Stadt, die Leute und Lokaljournalismus.
Die Revue findet alle drei Monate statt. Mit Interviews, Musik und vielen anderen kurzweiligen Formaten. Infos zu Themen und Gästen werden immer kurzfristig bekannt gegeben.
Die nächste RUMS-Revue am Montag, den 06. Juli 2026 ist wie folgt geplant:
Mit dem lokalen Meme-Seiten-Betreiber Tobias Oetzmann spricht die RUMS-Redaktion über das Humorpotenzial von Monaco di Vestfalia, besser bekannt als Münster. Auf dem Instagram-Account «Münster Dings» versorgt er halb Münster regelmäßig mit den neuesten popkulturellen Memes, passend zugeschnitten auf die Stadt. «Münster Dings»-Tobi verrät, wie man am ineffizientesten sein Fahrrad in der Stadt abstellt oder, was den Ludgerikreisel-Kaninchen so durch den Kopf geht, warum sich weiße Flecken auf der Straße häufen und welche verschiedenen Welten in unserer Stadt aufeinanderprallen.
Ebenfalls zu Gast ist Emmy Teupe. Die Münsteranerin ist 15 Jahre alt und hat in den vergangenen Jahren mehr als 40.000 Euro für den Wünschewagen des Arbeiter-Samariter-Bundes gesammelt. Angefangen hat alles mit selbst gebackenen Keksen und eingekochter Marmelade, später versteigerte sie signierte Gegenstände von Prominenten und Bands für den guten Zweck. Inzwischen organisiert sie ihr eigenes Festival, engagiert sich für andere Menschen und wurde für ihren Einsatz mit dem Silbernen Rathaus der Stadt Münster ausgezeichnet. Mit Emmy spricht die RUMS über Verantwortung, Engagement, das Erwachsenwerden – und darüber, wie man mit 15 Jahren Dinge bewegt, an denen viele Erwachsene scheitern.
Außerdem begrüßen wir Nicholas Müller. Als Sänger der Band Jupiter Jones schrieb er mit «Still» einen der erfolgreichsten deutschsprachigen Songs der vergangenen Jahrzehnte. Auf dem Höhepunkt des Erfolgs zog er sich wegen einer schweren Angststörung aus der Öffentlichkeit zurück. In seinem autobiografischen Bestseller «Ich bin mal eben wieder tot – Wie ich lernte, mit Angst zu leben» beschreibt er seinen Umgang mit Panikattacken, Depressionen und den Weg zurück auf die Bühne. Die RUMS spricht mit ihm über Erfolg und Absturz, über psychische Gesundheit und darüber, warum Offenheit manchmal die größte Form von Mut ist.
Unterstützt werden die Redakteure dieses Mal von Schauspieler, Autor, Regisseur und nicht zuletzt RUMS-Kolumnist Christoph Tiemann, der Sie durch den Abend führen wird.
Ein kurzer Rückblick auf die RUMS-Revue am 30.03.2026
Mit Comedienne Lisa Feller blickte die RUMS-Redaktion humorvoll auf die letzten Wochen in Münster zurück, Konrad Haller vom Kleinen Bühnenboden und Tanja Weidner vom Wolfgang Borchert Theater sprachen über Kunst in Krisenzeiten und darüber, wie sehr Live-Momente im Theater gerade heute Menschen zusammenbringen. Ann Judith Lienemann von der Wilden Rauke erklärte, warum Gemüse politisch sein kann und wie das Miteinander schafft. Johannes Kohrs hat den Abend musikalisch begleitet.
