Archiv 2006-2010

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28.12.10

Sivester-Highlight für Kurzentschlossene
Restkarten für ALTE FREUNDE im Wolfgang Borchert Theater

Theatrales Last-Minute-Angebot: Das Wolfgang Borchert Theater hat noch letzte Restkarten für die beliebte Silvestervorstellung von ALTE FREUNDE [CLOACA] um 16 Uhr. Am 31.12. werden die Besucher mit einem Glas Sekt begrüßt und starten dann gemeinsam mit der Tragikomödie von Maria Goos in den Silvesterabend. Das erfolgreiche Quintett ist wieder komplett: Neben Heiko Grosche, Bernd Reheuser, Peter Tabatt und Sabrina vor der Sielhorst, ist auch Carlo Ghirardelli endlich wieder auf der Bühne des WBTs zu sehen.

– Schonungslos entlarvt die niederländische Autorin den Zerfall einer langjährigen Freundschaft, die hinter Ehrgeiz, Selbstbetrug und Egoismus zu verblassen scheint!


Es gelten Sonderpreise:
16 Uhr | 40,- € [Rn. 1-3] | 33,- € [Rn. 4-8] | inkl. 1 Glas Begrüßungssekt |



10.12.10

Berliner Tatort-Kommissar Boris Aljinovic an Münsters WBT:
TV-Star springt in ALTE FREUNDE (CLOACA) ein

Der Theater-, Film- und Fernsehschauspieler Boris Aljinovic steht Samstag kommender Woche auf der Bühne von Münsters Wolfgang Borchert Theater. Wegen Erkrankung eines Kollegen übernimmt er kurzfristig die Rolle des kokainsüchtigen Anwalts Tom in der Tragikomödie ALTE FREUNDE (CLOACA), die Anfang November in der Regie des Intendanten Meinhard Zanger erfolgreich Premiere feierte.

Der 43jährige Berliner stand nach seiner Schauspielausbildung an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch zunächst im Nationaltheater Weimar und am Staatstheater Schwerin auf der Bühne, ehe er ans Renaissance Theater wechselte. Dort begegnete er 1996 auch Meinhard Zanger. Unter dessen Regie brillierte er in der Titelrolle der Deutschsprachigen Erstaufführung von Neil Simon’s EIN GAG FÜR MAX. Zehn Jahre später war er am Renaissance Theater und an den Hamburger Kammerspielen über 100 Mal als Tom in ALTE FREUNDE (CLOACA) zu sehen. Einem breiten Publikum bekannt wurde Aljinovic durch seine Rolle des alleinerziehenden Berliner TATORT-Kommissars Felix Stark, den er seit 10 Jahren spielt. Aljinovic freut sich auf das “Abenteuer“ im Wolfgang Borchert Theater, denn bis Samstagmorgen wird noch fleißig am neuen Tatort gedreht.

Durch die kurzfristige Übernahme ergeben sich Programmänderungen im Spielplan des Wolfgang Borchert Theaters: Am Freitag, 17. Dezember wird um 20 Uhr statt ALTE FREUNDE (CLOACA) das Kleinkunst-Musical NON[N]SENS gespielt. Dafür findet am Samstag, 18. Dezember eine Doppelvorstellung von ALTE FREUNDE (CLOACA) statt, und zwar um 17 und 20 Uhr. Bisher gebuchte Karten behalten ihre Gültigkeit. Kostenlose Umbuchungen bitte telefonisch unter 0251-40019. Es gibt noch einige Restkarten. www.wolfgang-borchert-theater.de




17.11.10

Hessen beruft Meinhard Zanger als Prüfungsvorsitzenden
WBT-Intendant leitet die Abschlußprüfung der Schauspielschule Kassel

Der Intendant des Wolfgang Borchert Theaters in Münster Meinhard Zanger wurde in dieser Woche vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst zum Staatlich Beauftragten für den Vorsitz bei den Abschlußprüfungen an der Schauspielschule Kassel berufen. Durch die staatliche Anerkennung erhält die Schule das Recht, die Prüfungen selbst durchzuführen, unter dem Vorsitz eines Vertreters der staatlichen Schulaufsicht.

Der Regisseur und Schauspieler Meinhard Zanger war vor seiner Tätigkeit in Münster neun Jahre Intendant des Kölner "theater der keller" und parallel dazu Direktor der dem Theater angeschlossenen Schauspielschule. Auf Grund seiner Kompetenz in Ausbildungsfragen wurde Zanger 2004 in den Künstlerischen Ausschuß des Deutschen Bühnenvereins gewählt und 2010 bestätigt. Außerdem wurde er für 2010 und 2011 als Sachverständiger für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST, der in knapp zehn Tagen in Essen verliehen wird, berufen. Nun ist auch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst auf ihn aufmerksam geworden. Bei den Abschlußprüfungen im Februar 2011 an der Schauspielschule Kassel übernimmt er den Prüfungsvorsitz als Beauftragter des Landes Hessen und achtet in dieser Funktion auf die Rechtmäßigkeit und Einhaltung der Studienanforderungen und Prüfungsbedingungen und beurteilt die Leistungen der Absolventen.

Mit Kassel kehrt Zanger an den Ort seines Berufsanfangs zurück: unter der Intendanz von Giancarlo del Monaco war er von 1981-83 am Staatstheater Kassel als Schauspieler engagiert.  



6.9.10

Theater ist sexy! 

Neuer Slogan zieht Blicke auf sich | Spielzeit-Eröffnung 2010/11 am 17. September mit GLAUBE LIEBE HOFFNUNG | Karten auch im Internet erhältlich

Den Hafenbesuchern fällt seit jüngster Zeit ein besonderer Blickfang ins Auge: Theater ist sexy (!) heißt es am Wolfgang Borchert Theater auf großen Lettern und macht damit neugierig auf den Saisonstart 2010/11.  Warb die Stadt Münster im Juni noch mit nackten Männerbeinen für die notwendige Haushaltskonsolidierung ("Nicht sexy! Notwendig!"), wird beim Theater an Münsters Stadthafen dagegen künstlerisch aus dem Vollen geschöpft: Acht Neuinszenierungen stehen auf dem Spielplan und nicht weniger als 13 Wiederaufnahmen wird es in der neuen Saison geben. Dabei wird auch weiterhin auf hohe Qualität gesetzt. Mit Tanja Weidner vom Berliner Ensemble und Johannes Kaetzler, Intendant der Kreuzgangspiele Feuchtwangen, sind auch in diesem Jahr wieder hochkarätige Regisseure zu Gast.

Momentan laufen die Vorbereitungen für die ersten Premieren auf Hochtouren. Die neue Theatersaison startet nächste Woche am Freitag, 17. September, 20 Uhr mit der Premiere von Ödön von Horváths “kleinem Totentanz“ GLAUBE LIEBE HOFFNUNG. Die Inszenierung liegt in den bewährten Händen von Monika Hess-Zanger.

Da die Schauspielerin Nora Düding aufgrund einer Schwangerschaft ausfällt wird Mara S. P. Stroot – bekannt als Annette Reille aus DER GOTT DES GEMETZELS – die Hauptrolle der Elisabeth übernehmen. Auch DIE GRÖNHOLM-METHODE kann wegen Düdings Ausfall erst im Oktober gespielt werden und wird am 21. und 22. September ersetzt durch I HIRED A CONTRACT KILLER.

Das Theaterbüro ist zu den üblichen Zeiten (Mo-Fr 10-13 und 14-18 Uhr) für den Vorverkauf wieder geöffnet. Karten, Abos und Gutscheine für die neue Spielzeit 2010/11 sind ab sofort erhältlich. Das neue Ticketsystem ermöglicht allen Zuschauern jetzt auch den bequemen Kartenkauf über das Internet. Auf unserer Homepage können nun Karten zum günstigen Vorverkaufspreis gekauft und wahlweise zugeschickt oder zu Hause ausgedruckt werden.   



2.9.10

WBT meldet sich aus Sommerpause zurück

Theaterbüro ab heute geöffnet | Spielzeit-Eröffnung 2010/11 am 17. September mit GLAUBE LIEBE HOFFNUNG | Karten auch im Internet erhältlich

Nach einer erfolgreichen Saison 2009/10 meldet sich das Wolfgang Borchert Theater aus der Sommerpause zurück. Das Theaterbüro ist zu den üblichen Zeiten (Mo-Fr 10-13 und 14-18 Uhr) für den Vorverkauf wieder geöffnet. Karten, Abos und Gutscheine für die neue Spielzeit 2010/11 sind ab sofort erhältlich. Das neue Ticketsystem ermöglicht allen Zuschauern jetzt auch den bequemen Kartenkauf über das Internet. Auf der Homepage www.wolfgang-borchert-theater.de können nun Karten zum günstigen Vorverkaufspreis gekauft und wahlweise zugeschickt oder zu Hause ausgedruckt werden.
Momentan laufen die Vorbereitungen für die ersten Premieren auf Hochtouren. Die neue Theatersaison startet übernächste Woche am Freitag, 17. September, 20 Uhr mit der Premiere von Ödön von Horváths
kleinem Totentanz GLAUBE LIEBE HOFFNUNG in der Inszenierung von Monika Hess-Zanger.


19.7.10

BILANZ DER SPIELZEIT 2009/10

Erfolgreichste Spielzeit des WBT aller Zeiten

Sieben Premieren & zehn Produktionen im Repertoire sehen 22.677 Zuschauer
Auslastungssteigerung auf knapp 80 % | Weiterer Schuldenabbau | Non[n]sens,
SAMS & DER BESUCHER Spitzenreiter | Schauspieler sammeln 4.400,- € für Kinder

Spielplan 2010/11 mit acht Neuproduktionen | DEMASKIERUNGEN das Motto  

Neues Ticket-System erleichtert Kartenkauf

Mit der gestrigen Vorstellung des Kleinkunst-Musicals NON[N]SENS ging die erfolgreichste Saison in der 55jährigen Geschichte des Wolfgang Borchert Theaters Münster zuende. Sieben Premieren und zehn Produktionen des Repertoires waren in der Spielzeit 2009/10 im Angebot, erstmals seit drei Spielzeiten wieder eine Kinderstück-Premiere. Insgesamt sahen 24.639 Zuschauer 310 Vorstellungen, darunter neun Gastspiele in Beckum, Bocholt, Bünde, Burgsteinfurt, Gronau, Ibbenbüren und Telgte vor 1.962 Zuschauern. Die 301 Vorstellungen in Münsters Theater am Stadthafen besuchten 22.677 Zuschauer, Auslastung 79,3 %.

Rückblick 2009/10

Die beiden Klassiker-Inszenierungen erhielten in der Kategorie Beste Regie Nennungen für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST: MARIA STUART UND MEDEA. In der Kategorie Beste Schauspieler erhielten Nora Düding (Foto) für ihre Darstellung der Maria Stuart und Monika Hess-Zanger für ihre Medea ebenfalls Nennungen. In der Kritikerumfrage des NRW-Fachmagazins theater pur wurde Sven Heiß als bester Nachwuchsdarsteller für seine Leistung als Der Unbekannte in Schmitts DER BESUCHER genannt. Die für April angekündigte Produktion MEISTERKLASSE wurde in die nächste Spielzeit verschoben, um den formalen Kriterien einer zusätzlich vom Land NRW geförderten Koproduktion mit den Städtischen Bühnen Münster genüge zu tun. Zum dritten Mal fand die theatrale Reise BLIND DATE III statt. Das Thema 2010 war DIE SIEBEN TODSÜNDEN. Alle Vorstellungen waren Wochen vorher ausverkauft. Die Produktion wurde zusätzlich durch die Stadt Münster  gefördert.

Im März richtete das WBT das europaweit einzige Éric-Emmanuel Schmitt-Festival aus. Es sorgte für ausverkaufte Vorstellungen und Begegnungen mit dem französischen Autor. Auch wurde die Reihe "Kunst trifft Wissenschaft" fortgeführt, diesmal mit dem Kölner Germanisten Prof. Dr. Rudolf Drux, der anläßlich MARIA STUART über den "sinnlichen Schiller" sprach.

Im Vergleich zur (Rekord-) Vorjahresspielzeit 2008/09 sind auch diesmal Zuwächse im zweistelligen Bereich zu verzeichnen: 48 Vorstellungen mehr, ein Anstieg von 3.832 Zuschauern (+ 20,3 %). Im Kartenverkauf wurde erstmals die "magische" Hürde von 300.000,- € überschritten, der Zuwachs liegt bei 16,1 %.

Erfolgreichste Neuproduktion war das Kleinkunst-Musical NON[N]SENS mit 3.693 Zuschauern in 42 Vorstellungen. Danach folgen das Kinderstück EINE WOCHE VOLLER SAMSTAGE [3.571 / 31] und Schmitts Schauspiel DER BESUCHER [31 / 2.530].

Der Anteil an jugendlichem Publikum konnte von 20,6 % (2008/09) auf 30,1 % gesteigert werden. Zum knapp zweistelligen Zuwachs trug das Kinderstück bei. In der Saison 2008/09 wurden 3.891 ermäßigte Karten verkauft, 2009/10 waren es 6.826, davon 2.590 im SAMS – bleibt dennoch eine Steigerung um 345 jugendliche Besucher (+8,9 %).

Wie schon in der Vorjahresspielzeit wurde die Kooperation mit den Berufsfachschulen des Kreises Steinfurt fortgesetzt. Der Schauspieler Florian Bender erarbeitete mit werdenden Sozialhelfern das Theaterprojekt LOLA RENNT – nach KLEINER MANN, WAS NUN? in der Spielzeit 2008/09. Nach viermonatiger Probenphase  fand am 5. Juli 2010 die Premiere in der Aula der Steinfurter Berufsfachschule statt.

Nach den Vorstellungen von NON[N]SENS sammelte das Ensemble Spenden für hilfsbedürftige Kinder. Insgesamt kamen 4.400,- € zusammen. Davon gehen 2.800,- € nach Riga an Aizgarsa Primary School & Kindergarten. Der Betrag finanziert für 12 Kinder ein Jahr lang die Schulspeisung und drei Exkursionen. Die restlichen 1.600,- € erhält das Kinderhospiz Königskinder in Münster.

Ausblick 2010/11

Nach dem Festival übertrug Schmitt in freundschaftlicher Verbundenheit dem Haus die Rechte an der deutschsprachigen Erstaufführung von KIKI VAN BEETHOVEN. Das mittlerweile sechste Schmitt-Werk wird in der kommenden Spielzeit 2010/11 am WBT inszeniert.

Das Motto von Zangers fünfter Saison ist DEMASKIERUNGEN. Damit kommt das Theater nicht nur seinem ureigenen Charakter des entlarvenden Spiels nach, sondern wirft vor allem einen minutiösen Blick hinter die menschliche Fassade des "schönen Scheins". Gesellschaftliche Strukturen werden freigelegt, falsche Wahrheiten entlarvt.

Acht Premieren – und 13 Produktionen im Repertoire – gibt es. Der Schwerpunkt liegt auf der modernen Theaterliteratur. Einzige Ausnahme: anläßlich des Kleist-Jahres (200. Todestag) gelangt am WBT DIE HERMANNSSCHLACHT zur Aufführung.

Den Kampf zwischen Individuum und gesellschaftlichen Zwängen schildert gleich das Eröffnungsstück GLAUBE LIEBE HOFFNUNG von Ödön von Horváth, das am 17. September in der Regie von Monika Hess-Zanger Premiere feiert – ein  sozialkritischer Kommentar zur Finanzkrise. Die zweite Premiere ist die Koproduktion mit den Städtischen Bühnen Münster. Terrence McNallys MEISTERKLASSE fragt nach der Rolle des Künstlers in der Gesellschaft und bietet Einblicke in das exzentrische Leben der großen Opern-Diva Maria Callas, die von der Horváth-Regisseurin gespielt wird. Die Aufführungen finden in der Musikhochschule statt.

Tanja Weidner, Regisseurin am Berliner Ensemble, jahrelange Assistentin von Claus Peymann und Peter Stein, inszeniert erstmals am WBT: DIE HERMANNSSCHLACHT in einer eigenen Fassung für fünf Schauspieler. Der Träger des Kölner Theaterpreises Johannes Kaetzler, Intendant der Kreuzgang-Festspiele im fränkischen Feuchtwangen,  nimmt sich dem Stephen-King-Thriller MISERY an. Zwei spannende Debüts, die mit diesen bildreichen Stücken große Theaterästhetik versprechen. Im Ensemble gibt es keinen signifikanten Wechsel: Ensemblemitglied Jens Ulrich Seffen wird als Gast weiter zu sehen sein. Im April 2010 wurde mit Anna Wallitzer die Dramaturgie- und Presseabteilung neu besetzt. Nora Düding, die als Elisabeth in GLAUBE LIEBE HOFFNUNG besetzt war und bereits die Vorproben abgeschlossen hatte, fällt durch Schwangerschaft aus und wurde mit Mara S. P. Stroot kurzfristig ersetzt.

Einige neue Gastschauspieler kommen hinzu. Aber auch "Freigeist" Bernd Reheuser kehrt in der niederländischen Komödie ALTE FREUNDE ans Haus zurück. Schauspielerische Herausforderung bietet auch das Schauspiel DAS INTERVIEW nach Theo van Goghs gleichnamigem Film, das zuletzt am Zürcher Theater am Neumarkt große Erfolge feierte und der Mediengesellschaft die Masken runterreißt. Mit der Satire KÖNIG ÖDIPUS, in der der antike Stoff durch den Kakao gezogen wird, klingt die Saison 2010/11 aus.

Die Produktion ALTE FREUNDE wird gesondert durch die Stadt Münster gefördert.

Ein neues Ticketsystem erleichtert zudem ab der neuen Spielzeit den Kartenkauf, der nun auch über das Internet per Lastschrifteinzug getätigt werden kann. Mit print@home wird eine "Revolution" vollzogen. Das Ticket kann online nicht nur zuhause gekauft, sondern auch ausgedruckt werden. Dafür wird eine moderate Servicegebühr von 5 % erhoben (1,- € bei regulären Karten, 0,50 € bei ermäßigten). Die Preise bleiben auch in der neuen Spielzeit stabil.


15.6.10

WBT-Chef Zanger in der LITERARISCHEN SOMMERNACHT auf WDR 5

Während in Münster Meinhard Zangers Inszenierung Blind Date gespielt wird, ist der WBT-Chef Samstag abend in Sache Literarischer Sommernacht des WDR unterwegs. Zum vierten Mal macht WDR 5 die kürzeste Nacht des Jahres zur Langen Literarischen Sommernacht. Unter dem Titel DIE 7 PLAGEN DER NEUZEIT  ist sie dieses Mal den schönen Gemeinheiten und bösen Plagen gewidmet - und immer von Mensch zu Mensch. Rein literarisch, versteht sich.  Die Veranstaltung findet in der Nacht von Samstag, 19. auf Sonntag, 20. Juni von 20 bis 3 Uhr diesmal auf der Burg Wilhelmstein in Würselen bei Aachen statt. Durch das Programm führt erneut das Moderatoren-Duo Roger Willemsen & Martin Stankowski. WDR 5 überträgt live.

Bösartiger als die archaischen Plagen sind die Plagen der Gegenwart vom Gau des Lärms über die Qual zur Beschleunigung zum immerwährenden Tempo, ebenso wie die Weltflucht, die Kommerzkultur, die Leidenschaft zum Geld, die allgegenwärtige Kontrolle und die Gier nach was auch immer.

Diese und alle anderen menschlichen Plagen und Leidenschaften waren und sind Thema der Literatur. Von Montaigne bis Jules Vernes, von Thomas Morus über Ambrose Bierce bis Wiglaf Droste haben die Literaten die schönsten und bösesten Laster beschrieben. Zola, Balzac und Cechov kommen ebenso zu Wort wie Daniel Kehlmann, Margaret Atwood und natürlich Fritz Eckenga.

Wie schon in den vergangenen drei Jahren ist WBT-Intendant Meinhard Zanger [Foto vom WDR-Literatur-Marathon 2009] auch diesmal mit dabei. Gemeinsam mit den KollegInnen Andreas Fröhlich, Gerd Köster, Fritz Eckenga, Hansi Jochmann u. a. trägt er die Texte vor, u. a. von Anton Cechov, Uwe Tellkamp, Graham Green, Arthur Schopenhauer und Michel Houellebecq. Für die Musik sorgen Dirk Raulf & Club Trivial, Regie führt Uta Reitz, für die Redaktion zeichnet Petra Brandl-Kirsch verantwortlich.

Bereits 15 Stunden später, am Sonntag um 18 Uhr [20.6.], steht Meinhard Zanger wieder als windiger Anwalt Alain Reille in der Gesellschaftssatire DER GOTT DES GEMETZELS auf der Bühne des WBT. Karten unter 40019 oder im WN-Ticketshop am Prinzipalmarkt.



19.5.10

WBT zählt den 20.000ten Besucher der Spielzeit

Bereits vergangenen Samstag begrüßte das Wolfgang Borchert Theater in Éric-Emmanuel Schmitts "Passions"-Spiel MEINE EVANGELIEN den 20.000ten Besucher der Saison!

Das Doppelprojekt, das 2007 zum ersten Mal auf dem Spielplan des WBT stand, wurde aufgrund der großen Nachfrage anläßlich des erfolgreichen Schmitt-Festivals 2010 wieder aufgenommen. Am 5. Juni ist zum letzten Mal[!] Gelegenheit, die erfolgreiche Inszenierung von WBT-Chef Meinhard Zanger zu sehen. Karten sind noch zu haben!

DIE NACHT DER ÖLBÄUME zeigt Jeschuas (das ist der aramäische Name von Jesus) letzte Stunde, kurz vor seiner Verhaftung im Garten Gethsemane. Es ist der bewegende Monolog eines Menschen, der weiß, daß er morgen sterben wird. Drei Tage später spielt DAS PILATUS-EVANGELIUM. Jeschuas Leichnam ist verschwunden, er soll auferstanden sein. Pilatus wittert die Gefahr einer Legendenbildung und muß schließlich erkennen, daß der "Fall Jeschua" seine geistigen Fähigkeiten übersteigt.

Zanger hatte bereits 2006 in Köln die Deutschsprachige Erstaufführung in derselben Besetzung inszeniert und das Projekt für’s WBT neu eingereichtet. Auch am WBT ist Bernd Reheuser in der Rolle des Jeschua zu sehen, Josef Tratnik spielt den römischen Statthalter Pontius Pilatus.



14.5.10

Theater am Puls der Zeit
Meinhard Zanger im Interview mit Günter Benning

Meinhard Zanger spricht exklusiv mit den Westfälischen Nachrichten über Münsters Bühnenlandschaft, das Erfolgsrezept des WBTs und die Inszenierungen der nächsten Saison. Nach vier Jahren und einem neuen Besucherrekord kann der Intendant eine erfreuliche Zwischenbilanz ziehen: Das Wolfgang Borchert Theater stellte gut 2 1/2 Monate vor Spielzeitende bereits am 24. April sein (Rekord-) Ergebnis der vergangenen Saison ein. Hatten in der (Rekord-) Spielzeit 2008/09 noch 18.845 Zuschauer 253 Vorstellungen besucht, die Auslastung 76,5 % betragen, so kamen in der laufenden Saison 2009/10 [Stand: 30.4.] bereits 19.335 Besucher in die 234 Vorstellungen des WBTs. Die Auslastung betrug Ende April 85,4 %. Zudem erwartet das WBT am kommenden Dienstag seinen 20.000ten Besucher.

Die künstlerische Qualität steht natürlich auch 2010 | 11, mit namhaften Regisseuren und aktuellen Zeitbezügen, weiterhin im Mittelpunkt. Die Zuschauer dürfen sich auf acht spannende Neuproduktionen und zwölf Stücke des Repertoires freuen.

Hier das Interview von Günter Benning im WN-TV. Der vollständige Wortlaut erscheint am 15. Mai in der Kulturbeilage der Westfälischen Nachrichten.



28.4.10

DER GOTT DES GEMETZELS zum 65. Mal am WBT

Am kommenden Samstag und Sonntag [jeweils 18 Uhr!] spielt das Wolfgang Borchert Theater – pünktlich zum Geburtstag der Autorin Yasmina Reza am 1. Mai – deren kultur- und zivilisationskritische Satire DER GOTT DES GEMETZELS. Am Sonntag wird das Erfolgsstück bereits zum 65. Mal gespielt. Karten für beide Termine sind vorhanden.

Zwei Jungen, beide elf Jahre alt, haben sich im Park geprügelt. Einer der beiden hat dem anderen zwei Schneidezähne ausgeschlagen. Die Eltern treffen sich, um ganz sachlich, tolerant und wie es sich für kultivierte Menschen gehört, über den Vorfall zu sprechen. Alain und Annette überlegen mit Véronique und Michel bei Kaffee und Kuchen, wie man pädagogisch richtig auf Ferdinand [den Täter] und Bruno [das Opfer] einwirken kann. Aber das ist nicht so einfach. Denn wer war denn nun wirklich der Schuldige? Möglicherweise Bruno? Und deutet vielleicht Ferdinands rabiates Verhalten auf Eheprobleme zwischen Alain und Annette hin?

Neben WBT-Intendant Meinhard Zanger in der Rolle des zynischen Anwalts Alain Reille, Heiko Grosche als harmoniesüchtigen Haushaltswarengeschäfts-Inhaber Michel Houillé und Monika Hess-Zanger als dessen Ehefrau Veroniqué und missionierende Afrika-Sympathisantin steht Mara S. P. Stroot auf der Bühne am Hafen, die für eine erkrankte Kollegin die Rolle der Vermögensberaterin Annette Reille übernommen hat. Mit über 5.000 Zuschauern und 83,9 % Auslastung zählt DER GOTT DES GEMETZELS zu den Erfolgsproduktionen des Wolfgang Borchert Theaters.



19.4.10

Nach 2 1⁄2-monatiger Pause Schillers
MARIA STUART im WBT

Nach 2 ½-monatiger Pause spielt das Wolfgang Borchert Theater morgen und am Mittwoch wieder Schillers spannenden Politkrimi MARIA STUART. WBT-Chef Meinhard Zanger hatte eigens für seine Inszenierung eine Fassung für sieben SchauspielerInnen erstellt. Der Technokrat Burleigh wurde in eine Frau verwandelt: drei Frauen ringen in der von Männern dominierten Welt um die Macht. Wegen der schweren Erkrankung eines Ensemble-Mitglieds konnte das Schiller-Drama im März nicht gespielt werden. Da die Rekonvaleszens der Kollegin länger dauert als geplant, wurden ihre Rollen in DER GOTT DES GEMETZELS und in MARIA STUART umbesetzt. Marion Mainka (Bild) hat nun kurzfristig die Rolle der britischen Regentin Elisabeth für die erkrankte Kollegin übernommen, ihre Gegenspielerin MARIA STUART ist Nora Düding, dem WBT-Publikum bestens bekannt als Mercedes Dégas in der Manager-Satire DIE GRÖNHOLM-METHODE.

England 1568. Zwei politische Weltanschauungen und Religionen prallen in Person der protestantischen Königin Englands, Elisabeth I., und der katholischen Königin Schottlands, MARIA STUART, aufeinander. MARIA STUART muß wegen Anstiftung zur Ermordung ihres Gatten ihre Heimat verlassen und erhofft sich Schutz bei ihrer Großcousine, der englischen Königin. Aus Angst um schottische Machtansprüche auf den englischen Thron läßt Elisabeth I. allerdings MARIA STUART internieren. Friedrich Schillers Drama setzt 1587, drei Tage vor der Hinrichtung Marias, ein. Alle Ränkespiele der Königinnen und Vermittlungsversuche ihrer jeweiligen Vasallen scheitern. Schließlich ist die Katastrophe nicht mehr abzuwenden . . .

WBT-Intendant Meinhard Zanger hat anläßlich des 250. Geburtstages Schillers eines der besten, brillantesten und spannendsten Stücke des deutschen "National"-Dichters in den Spielplan genommen. Der Regisseur akzentuiert in seiner auf sieben Rollen reduzierten Fassung die politischen und juristischen, die öffentlichen und privaten Aspekte des Trauerspiels und trotzt Schillers Gender-Diskurs eine neue Lesart ab.



6.4.10

WBT erwartet 2.000ten Zuschauer in
Éric-Emmanuel Schmitts Schauspiel DER BESUCHER

Éric-Emmanuel Schmitts mit dem französischen “Theater-Oscar“, dem “Prix Molière“, preisgekröntes Schauspiel DER BESUCHER ist diese Woche am Donnerstag und Freitag im Wolfgang Borchert Theater zu sehen. Zur Vorstellung am Donnerstag wird der 2.000te Zuschauer der Produktion erwartet.

März 1938, ein Abend in der Wohnung des Psychoanalytikers und Atheisten Sigmund Freud. In dem von Nazigreueln beherrschten Wien zögert Freud die Abreise ins Londoner Exil hinaus, die seine Tochter Anna verlangt. Ein geheimnisvoller Besucher taucht auf und bedrängt den krebskranken Wissenschaftler mit Detailwissen über seine Vergangenheit und seine Zukunft. Ein Irrer? Satan? Gott selbst? Das Unbewußte? Oder ein bloßer Traum Freuds? ... - ein artistisch brillanter Schlagabtausch voller Trotz, Sarkasmus und dem Verlangen nach Wahrheit.

In der Inszenierung des WBT-Chefs Meinhard Zanger spielen Andreas Weißert [Freud] und Sven Heiß [Der Unbekannte] die Hauptrollen. Es gibt noch Karten!


30.3.10

NON[N]SENS in der Karwoche im Borchert-Theater
- am Karfreitag um 20 Uhr [!]

Entgegen der am WBT sonst üblichen Sonn- und Feiertagsregelung wird NON[N]SENS am Karfreitag ausnahmsweise um 20 Uhr [!] gespielt. Doch nicht nur der Freitag, sondern die ganze Karwoche steht ganz im Zeichen des anrührend-heiteren Kleinkunstmusicals. Um Geld für die Beerdigungen ihrer Mitschwestern aufzutreiben, veranstalten die Nonnen aus dem Kloster Hoboken eine Benefiz-Gala. Am Ostersonntag bietet sich den Familien, ihre  Oma oder den Opa ins WBT einzuladen. Dann nämlich schwingt um 18 Uhr die 68jährige Predigerfrau Lily ihr Tanzbein. Um ihre Einsamkeit zu vertreiben holt sie sich einen flotten, viel jüngeren Tanzlehrer ins Haus, und es entstehen SECHS TANZSTUNDEN IN SECHS WOCHEN.



18.3.10

Vom 21. bis 28. März im Wolfgang Borchert Theater Münster:
Éric-Emmanuel-Schmitt-Festival 2010 
Vier Stücke des französischen Autors im Programm | Schmitt am Mittwoch und Donnerstag zu Gast

Ab Sonntag lädt das Wolfgang Borchert Theater Münster (WBT) zum europaweit einzigen Éric-Emmanuel-Schmitt-Festival 2010 ein. Anlaß dazu ist der 50. Geburtstag am 28. März des französischen Romanciers und Dramatikers. An diesem Tag endet das Festival.

Am Mittwoch, 24. März, 20 Uhr wird Schmitt der Aufführung des schwarzen Ehe-Krimis KLEINE EHEVERBRECHEN in der Inszenierung des WBT-Chefs Meinhard Zanger beiwohnen. Am Donnerstag, 25. März, 11 Uhr stellt er sich in einer Matinee dem Münsteraner Publikum. Im Anschluß daran steht Schmitt zum Signieren seiner Bücher zur Verfügung.

Insgesamt vier der bisher fünf in Münster gezeigten Inszenierungen werden beim Schmitt-Festival zu sehen sein: Neben KLEINE EHEVERBRECHEN stehen der “Glaubenskrieg zwischen Sigmund Freud und einem Unbekannten in DER BESUCHER, die Deutschsprachige Erstaufführung des “Passions-“Spiels MEINE EVANGELIEN und die rätselhafte Liebesgeschichte ENIGMA auf dem Spielplan des intimen 100-Plätze-Theaters an Münsters Stadthafen. Die moralische Komödie DER FREIGEIST mußte kurzfristig wegen Erkrankung der Hauptdarstellerin aus dem Programm genommen werden.

WBT-Chef Meinhard Zanger hat in den dreieinhalb Jahren seiner Intendanz am Wolfgang Borchert Theater den Dramatiker Éric-Emmanuel Schmitt einem breiten Publikum bekannt gemacht. Insgesamt mehr als 15.000 Zuschauer sahen die bisher 202 gespielten Vorstellungen in Münster. Bereits 1999 hatte Zanger Schmitt für Köln entdeckt. In sieben Spielzeiten (seiner neunjährigen Kölner Intendanz) sahen knapp 42.000 Zuschauer die 495 Vorstellungen seiner fünf Inszenierungen.

ÉRIC-EMMANUEL-SCHMITT-FESTIVAL 2010

PROGRAMM
So 21.3., 18.00 Uhr Der Besucher (mit Andreas Weißert [Freud], Sven Heiß [Der Unbekannte] u. a.)
Di 23.3., 20.00 Uhr Der Besucher (mit Andreas Weißert [Freud], Sven Heiß [Der Unbekannte] u. a.)
Mi 24.3., 20.00 Uhr Kleine Eheverbrechen (mit Dietrich Adam [Gilles] & Monika Hess-Zanger [Lisa])
Do 25.3., 11.00 Uhr Matinee mit Éric-Emmanuel Schmitt (mit Meinhard Zanger, Bernd Reheuser u.a.)
Do 25.3., 20.00 Uhr Meine Evangelien (mit Bernd Reheuser [Jeschua / Sextus] & Josef Tratnik [Pilatus])
Fr 26.3., 20.00 Uhr Meine Evangelien (mit Bernd Reheuser [Jeschua / Sextus] & Josef Tratnik [Pilatus])
Sa 27.3., 20.00 Uhr Enigma (mit Heiko Grosche [Abel Znorko] & Sven Heiß [Erik Larsen])
So 28.3., 18.30 Uhr [!] Kleine Eheverbrechen (mit Dietrich Adam [Gilles] & Monika Hess-Zanger [Lisa])



18.3.10

I HIRED A CONTRACT KILLER ersetzt MARIA STUART!

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Morgen spielt das Wolfgang Borchert Theater das Schauspiel I HIRED A CONTRACT KILLER nach dem Film von Aki Kaurismäki, anstatt MARIA STUART. Die Tragödie von Friedrich Schiller muss aufgrund einer Erkrankung von Stefanie Mühle, die die Rolle der Elisabeth spielt, ausfallen. Sie befindet sich mittlerweile wieder auf dem Weg der Besserung. Die Vorstellungen am 20. und 21. April finden wie geplant statt.
Man kann sich aber auf Kathrin Sievers’ amüsante Inszenierung der Lebensgeschichte eines gewissen Franzosen namens Henri Boulanger freuen. Dieser versucht seinem tristen Leben zu entkommen, nachdem er seinen tristen Job verloren hat. Als schließlich sein Selbstmordversuch scheitert, heuert er einen Profikiller an, um auf Nummer sicher zu gehen. Doch dann verliebt sich Henri in die schöne Blumenverkäuferin Margarete. Nun muß er seinen Profikiller wieder loswerden, doch: wie feuert man einen Mörder . . . ?!


11.3.10

WBT-Intendant MEINHARD ZANGER
wieder beim Literatur-Marathon des WDR dabei

WBT-Intendant Meinhard Zanger in Aktion beim Literatur-Marathon 2009 “100 Bücher – 100 Feste“ im Kleinen Sendesaal des WDR.

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Auch in diesem Jahr wird WBT-Intendant Meinhard Zanger (Foto) in Köln beim Literatur-Festival lit.COLOGNE im Marathon lesen. Der Literatur-Marathon 100 Bücher – 100 Städte findet von Freitag 22 Uhr bis Samstag 22 Uhr im Kleinen Sendesaal des Westdeutschen Rundfunks statt. Der Eintritt ist frei! Wer es nicht nach Köln in das WDR-Funkhaus schafft, hat die Möglichkeit die Lesungen in einer Live-Übertragung auf WDR 5 zu hören oder als Video-Stream auf der Homepage des WDR 5 online anzusehen.

Wie der Name verspricht, werden in 24 Stunden Geschichten von 100 AutorInnen vorgestellt. Über 500 Vorschläge machten WDR 5-Hörer und suchten Stadt-Geschichten aus ihren Lieblingsromanen und -erzählungen sowie aus Gedichten und Zeitschriften aus.

Zanger ist am Samstag gegen 16.08 Uhr in der Rolle des Beraters Peithetairos in der antiken Komödie Die Vögel von Aristophanes zu hören und liest gegen 17.23 Uhr Ausschnitte aus Vladimir Nabokovs Erinnerung, sprich. Auch WBT-Schauspieler Josef Tratnik, bekannt aus den Stücken Cechovs Möwe, Hamlet und Meine Evangelien, ist mit von der Partie und zwischen 17 und 20 Uhr zu hören. Felix von Manteuffel, Ulrich Noethen, Marion Mainka, Lutz Göhnermeier, Henning Freiberg u. v. a. wirken ebenfalls mit.



9.3.10

I HIRED A CONTRACT KILLER Di-Do wieder im WBT!

Von morgen bis Donnerstag spielt das Wolfgang Borchert Theater das Schauspiel I HIRED A CONTACT KILLER nach dem Film von Aki Kaurismäki. Dabei kann man sich auf Kathrin Sievers’ amüsante Inszenierung der Lebensgeschichte eines gewissen Franzosen namens Henri Boulanger freuen. Dieser versucht seinem tristen Leben zu entkommen, nachdem er seinen tristen Job verloren hat. Als schließlich sein Selbstmordversuch scheitert, heuert er einen Profikiller an, um auf Nummer sicher zu gehen. Doch dann verliebt sich Henri in die schöne Blumenverkäuferin Margarete. Nun muß er seinen Profikiller wieder loswerden, doch: wie feuert man einen Mörder . . . ?!



6.3.10

DER GOTT DES GEMETZELS am Wochenende im WBT
Mara S. P. Stroot in der Rolle der Annette Reille

Am Samstag (20 Uhr) und Sonntag (18 Uhr) ist DER GOTT DES GEMETZELS im Wolfgang Borchert Theater zu sehen. Yasmina Rezas bitter-böse Gesellschaftskomödie schickt sich an, der Bühnenklassiker des 21. Jahrhunderts zu werden. Zwei Jungen, beide elf Jahre alt, haben sich im Park geprügelt. Einer der beiden hat dem anderen zwei Schneidezähne ausgeschlagen. Die Eltern treffen sich, um ganz sachlich, tolerant und wie es sich für kultivierte Menschen gehört, über den Vorfall zu sprechen. Aber das ist nicht so einfach. Denn wer war denn nun wirklich der Schuldige?

Wegen einer Erkrankung im Ensemble wird die Rolle der Annette Reille von Mara S. P. Stroot übernommen. Mara S.P. Stroot hat unter anderem die Ismene in Sophokles’ ANTIGONE und Felicitas Bensson in WENN ES HERBST WIRD gespielt. Fürs Fernsehen stand sie in den Produktionen DIE CAMPER und KOPFBALL vor der Kamera. Die Rolle der Annette Reille hat sie bereits am neu eröffneten APOLLO-Theater in Siegen gespielt.



26.2.10

Das Wolfgang Borchert Theater Münster – eines der ältesten und renommiertesten Privattheater der BRD, das maßgeblich durch die öffentliche Hand gefördert wird – sucht zum nächstmöglichen Termin – eine/n

DRAMATURG/IN
für Dramaturgie und PR-Arbeit

Wir suchen eine engagierte Fachkraft, die in der Lage ist, mit Leidenschaft und Know How in enger Zusammenarbeit mit dem Intendanten Spielplan- und Präsentationskonzepte zu entwickeln und umzusetzen. Der Wohnort ist Münster.

Wir bieten einen Fest-Vertrag, viel Arbeit, angemessene Bezahlung [nach NV Bühne], ein gutes Betriebsklima, ein engagiertes Team, interessante Aufgaben.

Voraussetzungen sind ein abgeschlossenes Hochschulstudium der Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft oder der Medienwissenschaft und/oder der Germanistik, Kenntnisse der deutschen Theaterlandschaft sowie der klassischen und modernen Theaterliteratur.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen [Vita, Zeugnisse, Foto] sind umgehend zu richten an:

WOLFGANG BORCHERT THEATER
Intendanz
z. Hdn. Herrn Meinhard Zanger
Hafenweg 6-8
48155 Münster



18.2.10

Zum letzten Mal im WBT  
HELDEN WIE WIR
Monolog über einen Verlierer, der die Mauer zum Einsturz brachte.
Von Thomas Brussig mit Torsten Bauer

Das dritte und letzte Gastspiel der Bühnenversion von Thomas Brussigs Roman HELDEN WIE WIR mit Torsten Bauer vom Theater Oberhausen findet am Sonntag, den 21. Februar um 18 Uhr im Wolfgang Borchert Theater statt.
 
1995 wurde Thomas Brussigs HELDEN WIE WIR, Mega-Bestseller und Exportschlager, als der große Nachwenderoman gefeiert. Und das mit einem märchenhaft-kruden Plot: anläßlich des 20. Jahrestags des Mauerfalls spielt der Oberhausener Publikumsliebling Torsten Bauer in der Bühnenfassung den Sohn eines Stasi-Spitzels und einer Hygiene-Inspektorin mit dem unaussprechlichen Namen Klaus Uhltzscht: er, ehemals Flachschwimmer, Toilettenverstopfer und Sachenverlierer, Erfinder der Perversionskartei, Klappkartenträger, selbstgekürter Nobelpreisanwärter – er war es, der die Berliner Mauer zu Fall brachte, indem er am 9. November 1989 am Grenzübergang Bornholmer Straße die Hosen runterließ. Thomas Brussig – kein Autor hat frecher und unverkrampfter den kleinbürgerlichen Mief des Ostens gelüftet.



5.2.10

PiaMaria Gehle für Grimme-Preis 2010 nominiert
WBT-Regisseurin wird Theater-Direktorin in Köln und damit bundesweit jüngste Theaterleiterin

PiaMaria Gehle (33), Regisseurin am Wolfgang Borchert Theater [SHAKESPEARES SÄMTLICHE WERKE (LEICHT GEKÜRZT) und DAS WUNDERVOLLE ZWISCHENDING], ist für den renommierten Adolf-Grimme-Preis 2010 nominiert worden. Zudem wurde sie kurzfristig als Nachfolgerin von Hanfried Schüttler zur neuen Direktorin des traditionsreichen Kölner “theater der keller“ berufen und wird damit die jüngste Theaterleiterin deutschlandweit. Schüttler hatte 2006/07 die Nachfolge des jetzigen WBT- und damaligen Keller-Chefs Meinhard Zanger angetreten und nach nur drei glücklosen Spielzeiten aufgegeben.
 
Gehle führte Regie bei der Fernsehproduktion “KonspirativeKüchenKonzerte“, die im freien Sender TIDE TV im Internet ausgestrahlt wird und die jetzt in der Kategorie “Unterhaltung spezial“ zum 46. Adolf-Grimme-Preis nominiert wurde. Die Preisverleihung der begehrtesten Fernsehtrophäe findet am 26. März in Marl statt.
 
Gehle tritt ihr Amt am “theater der keller“ ab der kommenden Spielzeit 2010/11 an. In Köln war sie 1998-2002 Regie-Schülerin und Regie-Assistentin von Zanger, ehe sie an die Hamburger “Hochschule für Musik und Darstellende Kunst“ ging und 2006 dort ihr Regie-Diplom ablegte. In Hamburg sorgte sie für überregionales Aufsehen als Initiatorin, Mitbegründerin und Co-Leiterin des Nachwuchs-Festivals KALTSTART. Gehle führte Regie am Hamburger Schauspielhaus, in Würzburg und Köln. In Münster inszenierte sie Martin Heckmanns Schauspiel DAS WUNDERVOLLE ZWISCHENDING und die Komödie SHAKESPEARES SÄMTLICHE WERKE (LEICHT GEKÜRZT), die seit der Premiere über 100 Mal auf dem Spielplan des WBT stand. Die Anarcho-Comedy ist im Februar nur am Mittwoch, den 10. Februar, 20 Uhr wieder im WBT zu sehen. Karten sind vorhanden, Tel. 40019.



4.2.10

Zum 60. Mal KLEINER MANN, WAS NUN? im Wolfgang Borchert Theater | Einzige Vorstellung im Februar

Die erfolgreichste Produktion der vergangenen Spielzeit erlebt am kommenden Samstag seine 60.ste Vorstellung im WBT. Die Revue nach Hans Fallada über große Liebe und existentielle Nöte spielt zu Zeiten der Weltwirtschaftskrise um 1930. Der kleine Buchhalter Pinneberg und sein „Lämmchen“ müssen sich dem Strudel aus Arbeitslosigkeit und sozialem Elend im Zuge der weltweiten Krise am Vorabend des Faschismus erwehren. Doch kann ihre Liebe der Katastrophe standhalten? Denn der Sog unglücklicher Verkettungen droht sie zu verschlingen.
 
60.ste Vorstellung von DER GOTT DES GEMETZELS

Umrahmt wir die Revue von der kulturkritischen Gesellschafts-Komödie DER GOTT DES GEMETZELS von Yasmina Reza, die inzwischen zu den weltweit meistgespielten zeitgenössischen Dramatikerinnen zählt. Am Freitag und Sonntag, an dem ebenfalls die 60.ste Vorstellung im WBT gespielt wird, steht u.a. WBT-Intendant Meinhard Zanger in der Rolle des zynischen Alain Reille auf der Bühne. Inszeniert wurde die Satire über die „Bestie“ Mensch von Kathrin Sievers, welche auch die neue Produktion I HIRED A CONTRACT KILLER,  die am 25. Februar ihre Premiere feiert, in Szene setzt.



1.2.10

Letzte Februar-Vorstellungen von Schillers MARIA STUART im WBT

Am Dienstag und Mittwoch gibt es für die nächsten sechs Wochen die einzige Gelegenheit, im Wolfgang Borchert Theater das klassische „Königinnen-Duell“ MARIA STUART zu sehen. Die nächste Vorstellung von Schillers spannendem Polit-Krimi über den königlichen "Zickenkrieg" steht erst wieder am 18. März im WBT auf dem Spielplan.



25.1.10

SINNLICHE HEITERKEIT
Schillers MARIA STUART im Kontext seiner Mittelalter-Balladen –WBT-Matinee in der Reihe „Kunst trifft Wissenschaft“ anläßlich der Inszenierung von  Schillers „Trauerspiel“ – Kölner Wissenschaftler Prof. Dr. Rudolf Drux zu Gast in Münster

Bild: Prof. Dr. Rudolf Drux [links], Sabrina vor der Sielhorst [Mitte] und Meinhard Zanger [rechts]

Anläßlich der Eröffnungs-Inszenierung von MARIA STUART in einer Fassung von Intendant Meinhard Zanger veranstaltete das Wolfgang Borchert Theater am Sonntag, den 24. Januar eine Matinee in der Reihe „Kunst trifft Wissenschaft“. Rund 40 interessierte Zuschauer verfolgten die spannenden Ausführungen des Kölner Literaturwissenschaftlers Prof. Dr. Rudolf Drux am Sonntag morgen um 11 Uhr.

Im Vorfeld der Uraufführung von Schillers Trauerspiel MARIA STUART [1800] löste neben dem Streit der beiden Königinnen vor allem die Szene Proteste aus, in der Maria auf offener Bühne die Hl. Kommunion empfängt. Warum Friedrich Schiller allen Einsprüchen zum Trotz an dem für das klassisch-protestantische Weimar provokanten sakramentalen Geschehen festhielt und gerade denjenigen seiner drei Jahre zuvor verfaßten Balladen, die Stoffe aus einem katholisch-feudalen Mittelalter behandeln, fröhliche, ja mitunter sogar komische Züge verleiht, das erläuterte Prof. Drux an markanten Textbeispielen, etwa aus „Der Handschuh“ oder „Der Gang nach dem Eisenhammer“.

Schauspielerin Sabrina vor der Sielhorst und WBT-Intendant Meinhard Zanger ergänzten sich bei der Rezitation mit Drux und lasen in der rund einstündigen Matinee Auszüge aus Schillers sinnlichen Balladen.




15.1.10

Internationale Aufmerksamkeit für Münsters WBT:

2009 WAR EIN REKORDJAHR

Reihe “Kunst trifft Wissenschaft“ wird im Januar fortgesetzt – Französischer Theaterstar Éric-Emmanuel Schmitt im März zu Gast – “Der Freigeist“ wieder da
– Einladung zum Gastspiel 2010 nach Belgrad und Novi Sad –
Schuldenlast trübt die Stimmung

Zum Jahresbeginn zieht WBT-Chef Meinhard Zanger eine erfreuliche Bilanz: Münsters Wolfgang Borchert Theater verzeichnete 2009 internationale Aufmerksamkeit und bei den Zuschauerzahlen wie schon 2008 enorme Zuwächse – und das trotz weltweiter Wirtschafts- und Finanzkrise.

Internationale Aufmerksamkeit

Zu Gast im WBT, im Rahmen der Hannah-Arendt-Tagung v. links: Prof. Dr. Kumiko Yano-Iwasaki, Yokohama/Japan; Dr. Regine Romberg, Köln, Prof. Dr. Peter Brokmeier, Hannover

Internationale Beachtung fand das WBT 2009 mit Savyon Liebrechts Schauspiel Die Banalität der Liebe. Anläßlich der Koproduktion mit dem Schauspiel Dortmund fand im Januar nicht nur eine internationale Hannah-Arendt-Tagung statt. Das Schauspiel war im Juni zum Gastspiel in Tel Aviv und hat für 2010 eine weitere Anfrage für ein Gastspiel in Belgrad und Novi Sad erhalten. Im März kommt der französische Theaterstar Éric-Emmanuel Schmitt ins WBT. Künstlerische Highlights der neuen Spielzeit 2009/10 sind Schillers Maria Stuart, die Euripides-Tragödie Medea und Éric-Emmanuel Schmitts Der Besucher. “Bei den Klassikern wünsche ich mir eine größere Nachfrage, vor allem von den Schulen, die Aufführungen sind wirklich klasse!“, so Zanger über die zurückhaltende Nachfrage.

Éric-Emmanuel Schmitt zu Gast im WBT

1999 in Köln: erste Begegnung von Éric-Emmanuel Schmitt und Meinhard Zanger.

Diesen Januar findet eine weitere Veranstaltung zur Reihe “Kunst trifft Wissenschaft“ statt. Am Sonntag, 24. Januar ist in einer Matinee der renommierte Kölner Germanist Prof. Dr. Rudolf Drux im WBT zu Gast und spricht über den “anderen Schiller“, über die Sinnliche Heiterkeit bei Schiller. Vom 21.-28. März veranstaltet das WBT aus Anlaß des 50. Geburtstags des französischen Theaterautors Éric-Emmanuel Schmitt ein Schmitt-Festival mit allen fünf bisher gezeigten Produktionen. Neben Kleine Eheverbrechen und Der Besucher werden auch die philosophische Komödie Der Freigeist, das “Passionsspiel“ Meine Evangelien und das rätselhafte Schauspiel Enigma noch einmal zu sehen sein. Éric-Emmanuel Schmitt ist im WBT zu Gast und stellt sich am Donnerstag, 25. März, in einer Matinee dem Münsteraner Publikum.

Publikums- und Umsatzrekord

Was den Publikumszuspruch angeht, erzielte das WBT das beste Ergebnis aller Zeiten. 266 Vorstellungen im Hause und 11 Gastspiele sahen 22.724 Zuschauer. Damit wurden die Zahlen aus den Jahren 2001 [22.523] und 2004 [22.304] übertroffen.

Im Haus wurde 2009 erstmals die 20.000er Marke überschritten: insgesamt besuchten 20.162 Zuschauer 266 Vorstellungen im WBT. Gegenüber dem Jahr 2008 bedeutet dies eine Steigerung um 1.833 Besucher, ein absolutes Plus von 10,3 %. Die Auslastung beträgt 78,1 % [+1,0%]. Im Jahr 2008 hatte die Auslastung bei 77,1 % gelegen. Mit über 340.000,- € eigenen Einnahmen verbuchte das WBT 2009 den höchsten Umsatz in seiner 53jährigen Geschichte, mit 35,3 % [+2,0%] ist der Eigenanteil am Gesamtetat so hoch wie noch nie und liegt weit über dem Bundesdurchschnitt der Theater [18 %].

Bezogen auf die Spielzeit schickt sich die Saison 2009/10 an, die erfolgreichste aller vier Spielzeiten von Zangers Intendanz zu werden. Nur knapp wurde in den ersten vier Monaten die 10.000er Marke verfehlt. Von August bis Dezember 09 strömten 9.848 Zuschauer in Münsters Theater am Stadthafen, davon allein im Dezember 3.862. Das entspricht bei 120 gespielten Vorstellungen einer Auslastung von 85,4 % [+2,7%]. Im Vergleichszeitraum der Vorjahresspielzeit 2008/09 konnte ein absoluter Zuwachs von 1.317 Zuschauern [+15,4 % ] verbucht werden.

Die neuen Hits: Der Besucher, die Nonnen und das SAMS


Die meistbesuchten Neuproduktionen der Spielzeit 2009/10 sind das Schauspiel Der Besucher [Bild] von Éric-Emmanuel Schmitt, das himmlische Musical Non[n]sens und das Kinderstück Eine Woche voller SAMStage. Alle drei Produktionen waren seit der Premiere stets ausverkauft. Stark nachgefragt in 2009 waren auch zahlreiche Stücke des Repertoire: die Revue Kleiner Mann, was nun?, das Schauspiel Die Banalität der Liebe und die Komödie Der Gott des Gemetzels; die meisten Zuschauer in den zurückliegenden 3 1/2 Spielzeiten hatten mit 6.154 in 105 Vorstellungen die Anarcho-Comedy Shakespeares sämtliche Werke [leicht gekürzt], die Manager-Satire Die Grönholm-Methode mit 5.947 in 74 Vorstellungen und Éric-Emmanuel Schmitts Ehekrimi Kleine Eheverbrechen mit 5.315 Zuschauer in 64 Vorstellungen.

Schulden konnten abgebaut werden – WBT benötigt Hilfe

Bei all den Erfolgen stößt WBT-Chef Meinhard Zanger dennoch ein Wermutstropfen auf. Die 2006 übernommenen Schulden in Höhe von 250.000,- € konnten zwar um 50.000,- € abgebaut werden, dennoch drückt ihn die Last: „Wir haben gezeigt, daß wir gutes Theater machen können. Wir haben die wirtschaftlichen Vorgaben erfüllt und zur Besserung beitragen können. Aber alleine schaffen wir es nicht“, sagte der WBT-Chef im Hinblick auf die seit Jahren eingefrorenen Zuschüsse der Stadt Münster und dem Wegfall der Zuschüsse des LWL.



12.1.10

Nach dem großen Erfolg
Erneutes Gastspiel HELDEN WIE WIR
Monolog über einen Verlierer, der die Mauer zum Einsturz brachte
Von Thomas Brussig mit Torsten Bauer

Nach der großen Resonanz auf die erste Münster-Vorstellung findet ein erneutes Gastspiel der Bühnenversion von Thomas Brussigs Roman HELDEN WIE WIR mit Torsten Bauer vom Theater Oberhausen am 17. Januar im Wolfgang Borchert Theater um 18 Uhr statt.

1995 wurde Brussigs HELDEN WIE WIR zum Mega-Bestseller und Exportschlager. Die Literaturwelt feierte ihn als „den“ großen Nachwenderoman. Und das mit einem märchenhaft-kruden Plot: anläßlich des 20. Jahrestags des Mauerfalls spielt der Oberhausener Torsten Bauer in der Bühnenversion den Sohn eines Stasi-Spitzels und einer Hygieneinspektorin mit dem unaussprechlichen Namen Klaus Uhltzscht: er war es, der die Berliner Mauer 1989 zum Einsturz brachte. In Klaus Uhltzschts Persönlichkeit treffen sich alle klischeehaften Eigenschaften einer DDR-Biografie – autoritär zwischen Kinderkrippe und Pionierorganisation erzogen und politisch verblendet, landet er auf direktem Weg bei der Stasi. Hinzu kommt ein kleines „männliches“  Minderwertigkeitsgefühl. Klaus geht in die Offensive und wird größenwahnsinnig: er, Uhltzscht, hüte die einzige Wahrheit über die Umstände der historischen Nacht vom 9. November 1989. Thomas Brussig – kein Autor hat frecher und unverkrampfter den kleinbürgerlichen Mief des Ostens gelüftet.

Torsten Bauer ist seit sechs Jahren am Theater Oberhausen engagiert, wo er erneut zum Publikumsliebling gewählt wurde. Torsten Bauer ist am 13.8.1961, dem Tag des Mauerbaus, geboren und in der DDR aufgewachsen. Er weiß also, wovon er spielt. Ein Abend, der neue bewegende, wenn auch Zwerchfell bewegende, Einblicke in das untergegangene Land DDR gibt und – gemäß des WBT-Spielzeitmottos – die Frage nach der [nationalen] Identität stellt.



29.12.09

Silvestervorstellungen von NON[N]SENS im Wolfgang Borchert Theater ausverkauft | Jahresbeginn mit KLEINE EHEVERBRECHEN

Alle Vorstellungen von NON[N]SENS des zu Ende gehenden Jahres im Wolfgang Borchert Theater sind ausverkauft. So sind auch alle drei Silvestervorstellungen restlos ausgebucht. Die himmlisch-musikalische Komödie ist um 16:30, 19:15 und 22:15 Uhr angesetzt, für keine der Vorstellungen können mehr Karten angeboten werden. Karten gibt es wieder für die Aufführungen im kommenden Jahr, für die nächste Vorstellung der neuen Musical-Produktion des Theaters am 5. Januar sind aber auch nur noch Restkarten erhältlich. Das Neue Jahr im WBT beginnt mit dem schwarzen Ehe-Krimi KLEINE EHEVERBRECHEN von Èric-Emmanuel Schmitt. Mit über 5.300 Zuschauern etablierte sich die bitterböse Komödie, in der sich Süßholzraspeln und totaler Krieg abwechseln, als einer der erfolgreichsten Dauerbrenner der letzten Jahre.



19.12.09

Geschichten rund ums WBT
VOM LEID DES SCHREIBERS


Zur vollständigen Ansicht – bitte anklicken.



10.12.09

Zum 75. Mal DIE GRÖNHOLM-METHODE im Wolfgang Borchert Theater

Eine der erfolgreichsten Produktionen der vergangenen Jahre erlebt am Samstag seine 75. Vorstellung. Über 5.700 Zuschauer sahen bisher DIE GRÖNHOLM-METHODE von Jordi Galcerán. Regisseurin Monika Hess-Zanger, die derzeit auch das Musical NON[N]SENS in Szene setzt, das kommende Woche seine Premiere feiert, inszenierte die bissige Manager-Satire und ist selbst wieder am Sonntag als MEDEA auf der Bühne des Theaters zu sehen.



8.12.09

Schauspielerin Nora Düding besteht ihr Abitur mit 1,2


Schauspielen und schulische Weiterbildung hat Nora Düding beides unter einen Hut gebracht und ihre Lorbeeren eingeheimst. Seit gestern ist es amtlich: Düding hat ihr Abitur am Abendgymnasium Köln, einem Institut des Zweiten Bildungsweges, mit der Durchschnittsnote 1,2 bestanden. Parallel zur Abiturvorbereitung probierte Düding [Foto links, 28.8.2009] am WBT die MARIA STUART, und zwischen den Vorstellungen des Schiller-Schauspiels und der Satire DIE GRÖNHOLM-METHODE hatte sie ihre Abiturprüfungen.

Bereits nach ihrem Realschulabschluß hatte Düding in Köln unter der Leitung von Meinhard Zanger ihre Schauspielausbildung absolviert. “Normalerweise benötigt man die Hochschulreife, um Schauspiel studieren zu können. Aber im Falle von besonderer Begabung kann man auch eine Ausnahme machen. Und das war bei der damals 17jährigen Düding der Fall!“, so Zanger, damals Chef der am Kölner theater der keller angeschlossenen Schauspielschule. Dort hatte Düding [Foto unten, 28.8.1999] an Goethes 250. Geburtstag, am 28. August 1999 – exakt zehn Jahre vor ihrer STUART-Premiere am WBT – als 19jährige mit einem be- und verzaubernden Gretgen in Zangers Inszenierung von Goethes URFAUST Premiere.

Der Kölner Stadt-Anzeiger schrieb 1999: "Ein wahrhaftes Erlebnis zudem ist das zauberhafte Gretgen, mit dem Nora Düding ihr Bühnendebut gibt. Diese Schauspielerin, eine Absolventin der Keller-Theaterschule gibt diese als zart beseeltes Menschenwesen mit anrührendem Charme und großer Bühnenpräsenz."

Zehn Jahre später schreibt die Münstersche Zeitung über ihre MARIA STUART: Nora Düding schafft es, sehr glaubwürdig die zwei Gesichter der schottischen Königin Maria Stuart zu zeigen: Sie ist das Opfer ihrer Schwester Elisabeth, die sie in den Kerker werfen ließ aus Angst, sie könne den englischen Thron besteigen. Aber Düding ist auch die Frau, die ihren Mann mordete, die von einer Sekunde zur anderen den orangefarbenen Overall abstreift, ihre Würde zwar äußerlich zurückgewinnen und in ein rotes Samtkleid schlüpfen kann, aus deren Augen im blassen Gesicht dann aber nackte, rohe Gewalt blitzt. Wenn sie zur Illustration ihrer Macht auf den Thron Elisabeths hüpft und Elisabeth aus Verzweiflung einfach auf sie draufhüpft, ist das eine der grandiosesten Szenen.

Nora Düding ist am kommenden Samstag, 12. Dezember als Mercedes Degas in der Satire DIE GRÖNHOLM-METHODE zu sehen. Ebenso am Freitag, 8. Januar. In der Titelrolle der MARIA STUART steht sie am Freitag und Samstag, 22. und 23. Januar 2010 wieder auf der Bühne. Vorstellungsbeginn ist jeweils um 20 Uhr.



26.11.09

Rivalen im WBT

Am Wochenende kommt es zu klassischen Krimi-Duellen im WBT. Am Freitag und Samstag prallen im zu Ende gehenden Schiller-Jahr bei MARIA STUART zwei Königinnen aufeinander. Zwei Rivalinnen, zwei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Elisabeth, Königin von England, kühl, spröde, protestantisch, unverheiratet und die schottische Königin Maria, katholisch, schön, lebenshungrig, bereits dreimal vermählt, nun in Schottland des Gattenmords bezichtigt und deshalb zu ihrer Verwandten nach England geflohen. Doch Elisabeth beschuldigt Maria, Ansprüche auf den englischen Thron zu erheben, und hält sie deswegen schon seit Jahren gefangen. Das Todesurteil ist bereits verhängt, dennoch schreckt Elisabeth vor der Vollstreckung zurück. Aber das Fiasko ist nicht mehr aufzuhalten, denn es steht nicht nur der Thron zwischen beiden Gegenspielerinnen. Am Sonntag kommt es zu dem archetypischen Duell schlechthin. MEDEA rächt sich nach tiefster Verletzung auf grausame Weise an ihrem Ehemann Iason.



19.11.09

Kinderstück EINE WOCHE VOLLER SAMSTAGE
ausverkauft

Die beiden kommenden Sonntagsvorstellungen des Kinderstücks EINE WOCHE VOLLER SAMSTAGE im Wolfgang Borchert Theater um 14 und 16 Uhr sind komplett ausverkauft. Auch für die weiteren offenen Sonntags-Vorstellungen des Klassikers von Paul Maar werden die Karten sehr knapp. Restkontingente für offene und Schulvorstellungen in der Adventszeit können im Kartenvorverkauf unter 0251-40019 angefragt werden. Das freche Kinderstück für alle Menschen ab 6 Jahren steht auch an Heiligabend um 15 Uhr auf dem Spielplan, hierfür sind noch Karten erhältlich. Wegen des großen Erfolges von EINE WOCHE VOLLER SAMSTAGE wurden kurzfristig noch einige wenige Zusatzvorstellungen im Januar angesetzt.
 


12.11.09

WBT-Intendant Meinhard Zanger mit WDR 5 auf Vorlese-Tour im Münsterland

Der Westdeutsche Rundfunk geht am Freitag, 13. November auf Lesetour durch ganz NRW! Anläßlich des bundesweiten Vorlesetages macht WDR 5 Hörer- und Leserwünsche wahr. So gehen die "Vorleser" zum vierten Mal auf Tour, von Aachen bis Paderborn, von Siegen bis Münster. Und das von morgens bis abends. Mit von der Partie ist auch in diesem Jahr WBT-Intendant Meinhard Zanger.       

Hörer haben das Programm gemacht: gelesen wird, was und wo's gefällt. Und je ungewöhnlicher der Ort, desto besser. Insgesamt 55 Leseorte werden angesteuert. Höhepunkt des Tages ist die Abschlußveranstaltung in der Stadt- und Landesbibliothek in Dortmund: dort werden alle "Vorleser" zusammentreffen und ab 20 Uhr gemeinsam literarische Hörerwünsche wahr machen. Die Veranstaltung ist Teil der Aktion "Deutschland liest. Treffpunkt Bibliothek".
 
WBT -Chef Meinhard Zanger ist diesmal im Münsterland unterwegs. Um 11 Uhr liest er im Feuerwehrgerätehaus in Everswinkel für Grundschulkinder aus Leselöwen Feuerwehrgeschichten von Bernd Schreiber, um 15 Uhr im Haus Maria Veen in Reken aus John Steinbecks Von Mäusen und Menschen und um 17 Uhr in der Kaffeerösterei Imping in Bocholt aus Erzähler der Nacht von Rafik Schami. Begleitet wird der WBT-Chef von der Reporterin Sylvia Gräber, die auf WDR 5 im Landesmagazin Westblick von 17.25 bis 17.30 Uhr live über seine Vorlese-Tour berichtet.



29.10.09

Abschied von DIE BANALITÄT DER LIEBE im WBT

Die beiden letzten Vorstellungen von DIE BANALITÄT DER LIEBE sind dieses Wochenende im Wolfgang Borchert Theater zu sehen. Die Koproduktion mit dem Schauspielhaus Dortmund läuft am Sonntag, den 1.11. aus. Das Schauspiel der israelischen Autorin Savyon Liebrecht über die große Liebesgeschichte zwischen zwei der bedeutendsten Denker des 20. Jahrhunderts – Hannah Arendt und Martin Heidegger – war eine der erfolgreichsten Produktionen des WBT. Die meisten Vorstellungen waren restlos ausverkauft. Für die letzten Vorstellungen am Samstag um 20 Uhr und Sonntag um 18 Uhr sind noch einige Restkarten zu erwerben. Über 2.200 Zuschauer werden die 22 Vorstellungen im WBT besucht haben, die beiden Gastspiele in Tel Aviv / Israel verfolgten 786 Zuschauer.

Hannah Arendt und Martin Heidegger – sie ist 18 Jahre und vier Monate alt, er 35, verheiratet und ihr Professor. Sie ist Jüdin, er wird vorübergehend der NSDAP beitreten – und sich dafür später nie entschuldigen. In der Inszenierung des bekannten Theatermachers Günther Beelitz spielt WBT-Intendant Meinhard Zanger den jüngeren Heidegger, der ältere Heidegger wird durch Andreas Weißert verkörpert, der in DER BESUCHER von Éric-Emmanuel Schmitt den zweifelnden Sigmund Freud spielt. Die Produktion feiert am kommenden Donnerstag, den 5. November Premiere.



26.10.09

DAS WUNDERVOLLE ZWISCHENDING – einzige und letzte Vorstellung!

Am Mittwoch, den 28. Oktober, erlebt das Schauspiel DAS WUNDERVOLLE ZWISCHENDING, die Magazin-Produktion der vergangenen Spielzeit seine einzige und letzte Vorstellung.  Anne und Johann - ein Paar im verflixten siebten Jahr. Ihre Beziehung ist längst eingefahren und ritualisiert. Sie wollen neue Wege zu sich selbst finden. Und drehen einen Film über ihre Beziehung, der ihnen einen Spiegel vorhalten soll. Doch schon bald wird deutlich, daß sie vergessen haben, in welche gemeinsame Geschichte sie sich verliebt haben, welche Rollen sie spielen und in welchem Genre sie leben . . . - ein sprachlich geniales Stück über DAS WUNDERVOLLE ZWISCHENDING namens Liebe, eingefangen in der Objektivierung durch Kunst, inszeniert von PiaMaria Gehle, Regisseurin der Kult-Produktion SHAKESPEARES SÄMTLICHE WERKE [Leicht gekürzt].



19.10.09

DIE GRÖNHOLM-METHODE im Wolfgang Borchert Theater

Eine der erfolgreichsten Produktionen der vergangenen Spielzeiten ist am Dienstag und Mittwoch wieder im WBT zu sehen. Mehr als 5.500 Zuschauer verfolgten in bisher fast 75 Vorstellungen die Satire von Jordi Galcerán über die immer brutaler werdenden Methoden auf dem Arbeitsmarkt. Vier Bewerber haben sich zur finalen Endrunde eines großen Unternehmens in eine Art „Assessment-Center“ im Wettbewerb für einen äußerst attraktiven Managerposten eingefunden. Aber dann beginnt ein absurdes Verwirrspiel, bei dem auch vor pikanten Details aus dem Privatleben der Protagonisten nicht Halt gemacht wird – Eine hochaktuelle Groteske mit tragikomischen Folgen.



15.10.09

KOOPERATION ZWISCHEN WOLFGANG BORCHERT THEATER UND RESTAURANT LuMiná

Ab sofort gibt es eine Kooperation zwischen Münsters Wolfgang Borchert Theater und dem Gastronomieunternehmen LuMiná direkt am Hafenplatz. Alle Theatergäste des Wolfgang Borchert Theaters erhalten gegen Vorlage ihrer Eintrittskarte „10% Rabatt auf sämtliche Speisen unseres Bar- und Restaurantbetriebs am Tag der Theatervorstellung gegen Vorlage der Eintrittskarte vor der Bestellung“, erklärt Khalid Shahrouri, Inhaber des LuMiná. Auch WBT-Intendant Meinhard Zanger freut sich über die zustande gekommene Gastronomie-Kooperation, „schließlich sei gutes Essen auch Kultur. Die Besucher können doppelt genießen und Gaumen und Seele gleichermaßen verwöhnen“. Die Gäste können vor oder nach ihrem Theaterbesuch im WBT ihren Rabatt gegen Vorlage ihrer Eintrittskarte der tagesaktuellen Abendvorstellung bei LuMiná einlösen. Die Ermäßigung gilt nicht für den Mittagstisch oder für Getränke.



14.10.09

Silvestervorverkauf hat begonnen
Musical NON[N]SENS 3 x zum Jahreswechsel

Der Silvestervorverkauf im Wolfgang Borchert Theater hat begonnen. Die himmlisch-musikalische Komödie NON[N]SENS von Dan Goggin, die am 17. Dezember Premiere feiert, ist das meistgespielte Kleinkunst-Musical der Welt und dieses Jahr das Silvesterstück der Bühne an Münsters Hafen. Gleich drei Vorstellungen stehen zum Jahreswechsel auf dem Spielplan! Die Zuschauer können wählen zwischen einem "bloßen" Vorstellungsbesuch [inkl. eines Glases Sekt als Begrüßungsgetränk] um 16:30 oder 19:15 Uhr. Oder die Gäste feiern nach der 22:15-Uhr-Vorstellung [inkl. 1 Glas Mitternachtssekt und Buffet] gemeinsam mit den Schauspielern des WBT ins Neue Jahr! Die Preise für die beiden ersten Vorstellungen betragen 38,- / 32,- Euro je nach Platzkategorie bzw. 54,- / 45,- Euro für die Spätvorstellung.

 

13.10.09

WBT-Intendant Meinhard Zanger rezitiert Heinrich Heine
bei neuer Literaturreihe auf Deutscher Welle

Klassiker der deutschen Literatur – das ist das Thema  einer neuen Literaturreihe bei der Deutschen Welle. Klassiker von Heinrich von Kleist bis Johann Wolfgang von Goethe sind als podcasts auf dw-world anzuhören und herunterzuladen. Die literarische Zeitreise führt durch geographische Landschaften und durch Landschaften der Seele, die in gewisser Weise als „typisch deutsch“ gelten können. Bekannte und wenig bekannte Texte, kongenial zum Klingen gebracht von renommierten Sprecherinnen und Sprechern, wie es auf der Homepage der Deutschen Welle heißt. WBT-Intendant Meinhard Zanger rezitiert im Rahmen dieser Reihe die berühmte Harzreise (1826) von Heinrich Heine. Die rund einstündige Lesung kann auf der Internetseite von dw.world.com angehört und heruntergeladen werden. 



10.10.09

Nur noch drei Vorstellungen von
DIE BANALITÄT DER LIEBE im WBT

Das Schauspiel DIE BANALITÄT DER LIEBE ist nur noch dreimal im Wolfgang Borchert Theater zu sehen. Die erfolgreiche Koproduktion mit dem Schauspielhaus Dortmund läuft Anfang November aus. Diesen Sonntag um 18 Uhr gibt es noch die Möglichkeit, die große Liebesgeschichte zwischen zwei der bedeutendsten Denker des 20. Jahrhunderts zu erleben. Hannah Arendt und Martin Heidegger - sie ist 18 Jahre und vier Monate alt, er 35, verheiratet und ihr Professor. Sie ist Jüdin, er wird vorübergehend der NSDAP beitreten – und sich dafür später nie entschuldigen. In der Inszenierung des bekannten Theatermachers Günther Beelitz spielt WBT-Intendant Meinhard Zanger den jüngeren Heidegger, der ältere Heidegger wird durch Andreas Weißert verkörpert, der in der kommenden Produktion DER BESUCHER von Éric-Emmanuel Schmitt den zweifelnden Sigmund Freud spielt.



30.9.09

Eilmeldung:
MEDEA AM FREITAG UND SONNTAG IM WBT
MEDEA morgen fällt wegen Krankheit aus

Die morgige Vorstellung am Donnerstag muß wegen eines Sturzes der Hauptdarstellerin Monika Hess-Zanger abgesagt werden. Die Vorstellungen am Freitag um 20 Uhr und Sonntag um 18 Uhr finden statt.
 
Am Samstag, dem Tag der Deutschen Einheit, steht mit DIE BANALITÄT DER LIEBE wieder die Liebesgeschichte von Hannah Arendt und Martin Heidegger auf dem Spielplan. Die Vorstellung beginnt wegen des Feiertages bereits um 18 Uhr.



21.9.09

Wiederaufnahme DIE BANALITÄT DER LIEBE
Erste Vorstellung nach dem Israel-Gastspiel

Zum ersten Mal nach dem erfolgreichen Gastspiel in Tel Aviv/Israel Anfang Juni ist das Schauspiel DIE BANALITÄT DER LIEBE wieder im Wolfgang Borchert Theater zu sehen. Sie ist 18 Jahre und vier Monate alt, er 35, verheiratet und ihr Professor. Sie ist Jüdin, er wird vorübergehend der NSDAP beitreten – und sich dafür später nie entschuldigen: Hannah Arendt und Martin Heidegger. Von Donnerstag bis Samstag ist die Koproduktion mit dem Schauspielhaus Dortmund im Wolfgang Borchert Theater zu sehen. Die „unmögliche“ Liebesgeschichte zwischen den beiden großen Denkern wird in dieser Spielzeit nur selten auf den Spielplan gesetzt. In der Inszenierung des bekannten Theatermachers Günther Beelitz spielt WBT-Intendant Meinhard Zanger den jüngeren Heidegger, der ältere Heidegger wird durch Andreas Weißert verkörpert, der auch die Hauptrolle in DER BESUCHER von Éric-Emmanuel Schmitt übernommen hat. Das Stück feiert im November seine Premiere.  DIE BANALITÄT DER LIEBE zog im November des vergangenen Jahres eine Matinee mit der Autorin Savyon Liebrecht und im Januar das philosophische Symposium „Die Bühne des Öffentlichen – Das politische Denken von Hannah Arendt“ im WBT nach sich.



9.9.09

ENIGMA wieder im Wolfgang Borchert Theater

Die jüngste Produktion der vergangenen Spielzeit ist wieder im WBT zu sehen. Mit ENIGMA hat Theaterstar Éric-Emmanuel Schmitt, neben Yasmina Reza der erfolgreichste französische Gegenwartsautor, einen spannenden Krimi über Beziehungen im Allgemeinen und die Liebe im Besonderen geschaffen. Der schrullige Literatur-Nobelpreisträger Abel Znorko, der fern ab jeder Zivilisation auf einer einsamen norwegischen Insel lebt, empfängt entgegen seinen Gepflogenheiten einen angeblichen Provinz-Reporter. Znorko quält ein Geheimnis, daß er niemanden preisgegeben hat. Doch auch Journalist Eric Larsen spielt zunächst nicht mit offenen Karten. Und so entwickelt sich ein undurchsichtiges Spiel um Wahrheit und eine Abfolge von Enthüllungen. Am Freitag um 20 Uhr und am Sonntag um 18 Uhr ist dieses dramatische Psycho-Duell zweier Männer, die einzigen Septembervorstellungen, im Wolfgang Borchert Theater in der Inszenierung von Meinhard Zanger zu sehen.



9.9.09

MARIA STUART als Theatertipp bei Kölner DOMRADIO

Am Dienstag, den 8. September um 16:20 Uhr wurde im Rahmen der Theatertipps des Kölner Radiosenders Domradio die Kritik des Journalisten Josef Stüer über unsere Eröffnungs-Inszenierung MARIA STUART ausgestrahlt. Über diesen link können Sie den etwa achtminütigen Mitschnitt anhören.



7.9.09

Zuschauerstimmen zu der Eröffnungs-Inszenierung MARIA STUART:

Eine bemerkenswerte und entzückende Inszenierung, die neue Aspekte der Schillerschen Dichtkunst pointiert hervorhebt!
 

Diese Inszenierung hat mich unglaublich in ihren Bann gezogen!
 
Schauspielerisch, künstlerisch, inhaltlich – meisterhaft!
 
Schiller, klassisch, mitreißend.
 
Super Aufführung! Es war beeindruckend für mich. Danke.
 
Einfach nur klasse!
 
Schiller hätte sich über diese Inszenierung sehr gefreut: über die dramaturgische Zuspitzung, über die Aktualisierung, über das hervorragende Ensemble – eine Spitzenleistung!
 
Einfach Spitzenklasse!
 
Unser großes Kompliment:
1.) Endlich einmal wieder Schauspieler, deren Sprache man verstehen kann. Das Wort "Sprechdisziplin" scheint an vielen, selbst renommierten Theatern mehr und mehr ein Fremdwort geworden zu sein. Da war es eine Freude Schiller zu hören.
2.) Die Inszenierung war geschickt auf den kleinen Raum und damit auf das Wesentliche gebracht. Schiller hätte seine Freude daran gehabt.
3.) Es war wirklich eine Freude jedem einzelnen Schauspieler zuzusehen, wie er seine Rolle bis ins kleinste mimische Detail "spielte".
 
[Die Namen sind dem WBT bekannt.]

 
Auch erreichte uns ein Leserbrief unseres Zuschauers Prof. Dr. Ludger Hoffmann. Er reagiert damit auf die Kritik der Stuart-Premiere von Arndt Zinkant in den WN vom 31. August. Da die WN den Leserbrief bisher nicht veröffentlichte, drucken wir ihn ungekürzt ab.
 
An die
Westfälischen Nachrichten 
Leserbriefredaktion

Zur Besprechung in den WN vom 31.8. 

Die Besprechung dieser hervorragenden Inszenierung, der man viele Zuschauer wünscht, verlangt einige Ergänzungen. Die Kürzungen pointieren das Stück in einer Richtung, die dem Historiker Schiller entspricht. Geht es doch um menschliche Würde, Macht und ihre Korrumpierung.

Schiller hatte die Folgen der Französischen Revolution (Marie Antoinette) vor Augen. Sie haben ihn sehr beschäftigt als Muster eines historischen Prozesses. Gebrochene, Scheiternde sind beide Hauptpersonen. Die Drehbühne parallelisiert ihre paradoxen Wendungen, die in eine Katastrophe führen müssen: für die Königin Maria, die als Opfer vorgesehen ist, und die Königin Elisabeth, die mit ihrem Todesurteil, das sie will und nicht (verantworten) will, nicht wird leben können.     

Die Art der Machtausübung, wie sie Burleigh zeigt, ist modern und geschlechterübergreifend. Insofern ist konsequent, Burleigh von einer Schauspielerin darstellen zu lassen.     

Dass Macht in der Gegenwart als absolute erscheint, zeigt sich in den Eingangsszenen, die auf Guantanamo anspielen. Da wird nicht "Elend zum Requisit", das Stück handelt vom Elend der Hauptfiguren. Maria zieht nicht "roten Fummel" an, sie wird umgezogen, damit sie vorgeführt werden kann. Dass Gefangene für Besucher hergerichtet werden, um ihr Leid zu maskieren, ist nichts Ungewöhnliches.    

Wie sich Befehlsgeber der Verantwortung zu entziehen suchen, zeigt die Übergabe des Urteils. Am Ende werden auch die Schreibtischtäter der Macht (deswegen wirft Burleigh der Königen in einen Stift vor den Thron), die Feiglinge und Taktierer und die Loyalen für ihr Verhalten bestraft.      

Die klassische Sprache des Stücks muss man genießen, sie als "schäumende Verse" abzuwerten, wie der WN-Kritiker, ist unangemessen. Das Ensemble hat mit großer Spielfreude, ausgezeichneter Artikulation und ohne "kabarettistische Schlenker" die kluge Dramaturgie von Herrn Zanger umgesetzt. Das Stück zeigt sich, wenn man es nicht historisiert oder als Drama der "schönen Seele" verspielt, so frisch und
aktuell wie zu Schillers Zeit, der die Situation der Wende zum 19. Jahrhundert, die Tragödie der Aufklärung zeigt. Vieles wäre zum Lob des glänzenden Ensembles und der dramaturgischen Zuspitzung zu sagen - am besten, man geht hin, schaut es sich an und hat Stoff zum Denken und Diskutieren. Das wäre auch was für die Schule.        

Prof. Dr. Ludger Hoffmann           

[Absätze von der Redaktion, Adresse des Autors ist dem WBT bekannt.]



17.8.09

WBT-Crew wieder an Bord!

Das Team des Wolfgang Borchert Theaters meldet sich nach der Sommerpause zurück. Ab sofort ist der Vorverkauf wieder geöffnet. Karten und Abos für die neue Spielzeit 2009/10 können montags bis freitags von 10:00 bis 13:00 Uhr und von 14:00 bis 18:00 Uhr erworben werden. Dabei können die Zuschauer wie gewohnt zwischen fünf verschiedenen Abos wählen.

Die neue Theatersaison startet nächste Woche am 28. und 29. August jeweils um 20 Uhr mit den Premieren von Friedrich Schillers MARIA STUART in der Inszenierung von Intendant Meinhard Zanger.  

Die Übersicht zur neuen Spielzeit mit Informationen zu allen Stücken für die aktuelle Saison 2009|10 können im neu erschienenen Spielzeitheft und hier auf der Homepage abgerufen werden.



9.7.09

BILANZ DER SPIELZEIT 2008/09
WBT blickt auf erfolgreiche Saison zurück

– mit der 253. Vorstellung der Saison ist am Wochenende die Spielzeit 2008/09 zuende gegangen. 18.845 Zuschauer besuchten das WBT, das entspricht einer Auslastung von 76,5 % [gegenüber 16.648 Zuschauern und 69,6 % Auslastung in der Spielzeit zuvor]. Nach einer Steigerung der Zuschauerzahl um 2.635 in der vergangenen Saison, ist auch diesmal wieder eine signifikante Steigerung um knapp 2.200 Besucher zu verzeichnen, das sind absolut 13,2 % mehr.
 
Sieben Gastspiele, darunter das in Tel Aviv, zwei wissenschaftliche Tagungen, eine historische und eine philosophische, zwei Koproduktionen - mit den Schauspielhäusern in Dortmund und Wuppertal - sowie zwei Kooperationen - mit der Regenbogen-Grundschule in Steinfurt und den Wirtschaftskollegs in Burgsteinfurt -, zwei Matineen zu Literatur und Kunst sowie das erste WBT-Musikfestival mit Soul und Blues vom Feinsten ergänzten die Aktivitäten des WBT.
 
Erfolgreichste Neuinszenierung war die Revue KLEINER MANN, WAS NUN?. In den 47 Vorstellungen wurden 4.211 Zuschauer gezählt, das entspricht einer Auslastung von 89,6 %. Mit 115,2 % war die Auslastung in der Koproduktion DIE BANALITÄT DER LIEBE höher, die in 15 Vorstellungen von 1.728 Zuschauern besucht wurde. Als Dauerbrenner erwiesen sich die Komödie SHAKESPEARES SÄMTLICHE WERKE [LEICHT GEKÜRZT], die ihre 100. Vorstellung erlebte, die Manager-Satire DIE GRÖNHOLM-METHODE und der Ehe-Krimi KLEINE EHEVERBRECHEN, die allesamt jeweils weit mehr als 5.000 Zuschauer sahen. Die zivilisations- und kulturkritische Komödie DER GOTT DES GEMETZELS folgt dicht dahinter mit knapp 4.000 Zuschauern.
 
Auch die Einnahmen konnten signifikant gesteigert, in allen drei Bereichen – Kartenverkauf, Gastronomie und Programmheftverkauf – liegen die Zuwächse im zweistelligen Bereich. Allein die Einnahmen aus dem Kartenverkauf brachten eine Erhöhung um 16,2 %.



23.6.09

SCHULPROJEKT „KLEINER MANN, WAS NUN?“ DES WOLFGANG BORCHERT THEATERS MIT DEN BERUFSSCHULEN DES KREISES STEINFURT

Nach der erfolgreichen Zusammenarbeit mit der Regenbogenschule in Steinfurt nun das neue Schulprojekt des Wolfgang Borchert Theaters. Am kommenden Freitag, den 26. Juni um 9:30 Uhr findet im „Berufskolleg der Wirtschaftsschulen Steinfurt“ in Burgsteinfurt als Kooperation mit dem Wolfgang Borchert Theater die Premierenaufführung des Stücks „Kleiner Mann, was nun?“ von Tankred Dorst und Peter Zadek nach Hans Fallada statt. Das Schulprojekt kam durch eine Anregung des WBT-Intendanten Meinhard Zanger und Berufsschullehrerin Annegret Rose zustande, die das Projekt pädagogisch begleitet. Schauspieler Florian Bender führt Regie. Zusammen mit Schauspieler-Kollegin Sabrina vor der Sielhorst, die für Choreographie und Gesang verantwortlich zeichnet, haben die beiden Ensemblemitglieder des Wolfgang Borchert Theaters mit 15 Schülerinnen und Schülern einer Klasse der Sozialhelfer des Berufskollegs das musikalische Schauspiel- und Tanzprojekt erarbeitet. Beide Schauspieler, Bender als „Pinneberg“ und vor der Sielhorst als „Conferencier“ spielen selbst in der Revue KLEINER MANN, WAS NUN?, die zum Ausklang der Spielzeit kommende Woche wieder im WBT auf dem Spielplan steht.


23.6.09

ABOS FÜR DIE NEUE SPIELZEIT AB SOFORT IM WBT

Das Wolfgang Borchert Theater bietet ab sofort ABOs für die neue Spielzeit 2009|10 an. Zuschauer können wie gewohnt zwischen fünf verschiedenen Abos wählen. Das Premieren-Abo beinhaltet sechs Premieren mit einer 15%igen Ermäßigung inklusive einem Premierenbüffet. Neben Abonnements mit bis zu 25% Ermäßigung bietet das WBT auch Abos für Studenten und Schüler mit bis zu 50% Ermäßigung an. Die neue Spielzeit 2009|10 wartet mit acht Neuinszenierungen auf, davon sind sechs im Premieren-Abo erhältlich, sowie acht Produktionen im Repertoire.
Die Übersicht zur Spielzeit mit Informationen zu allen Stücken für die kommende Saison 2009|10 kann ab dem Wochenende auf der Homepage abgerufen werden. Ab sofort liegt das Programm für August und September im Theater aus. Der gedruckte Spielplan für August bis Oktober mit allen Terminen kann ab dem Wochenende ebenfalls abgerufen werden.


22.6.09

Duellierende Duette im WBT!

In der vorletzten Woche vor dem Spielzeitende hat das Wolfgang Borchert Theater zwei sich duellierende Schauspieler-Duette auf dem Spielplan: ENIGMA(Bild) ist das Psycho-Duell zweier rivalisierender Männer, die eine gemeinsame geheimnisvolle Geschichte miteinander verbindet. Und zum 25. und letzten Mal in dieser Spielzeit erwartet die Zuschauer dann ab Donnerstag das liebevolle Tanz-Duell SECHS TANZSTUNDEN IN SECHS WOCHEN, die gefühlvolle Geschichte zwischen zwei unterschiedlichen Menschen, die sich bei Walzer, Tango, Swing, Cha-Cha und Co. langsam näherkommen.


16.6.09

Hitziger Blues im Borchert  - 1. Musikfestival „The First Waltz“

Trotz sengender Hitze am vergangenen Samstag abend und kostenloser Musikangebote im Freien während des 9. Hafenfestes haben sich dennoch rund 50 Zuschauer im Wolfgang Borchert Theater getroffen, um im Rahmen des 1. WBT_Musikfestivals „The First Waltz“ dem Blues zu frönen. Und so konnten die Besucher in flirrender Hitze fast plastisch spüren, wie Blues-Legende Richard Bargel  seinen erdigen und hitzigen Südstaaten-Blues zelebrierte. Doch eröffnet wurde der Abend mit dem Blues-Trio United Blues Experience. Das sind Wolfgang Bernreuther [Gitarre, Gesang], sein Partner Rudi Bayer [Kontrabaß] und  die Warschauerin Beata Kossowska [Mundharmonika, Gesang], die mit ihren akustischen handgemachten Bluessongs das Publikum begeisterten und zusammen mit dem Bluesveteranen an der Slidegitarre den zweiten Teil des ersten Sets bestritten. Nach der Pause erzählte zunächst Bargel alleine seine Bluesballaden über „Liebe“ und „Looser“ im intensiven Zwiegespräch mit dem Publikum, bevor sich die Blues-Ikone zum Ende des Abends hin als Höhepunkt eine hitzige Blues-Session mit Bernreuther/Bayer & Kossowska lieferte.


7.6.09

DIE BANALITÄT DER LIEBE zu Gastspiel in Israel ausverkauft!

Das Israel-Gastspiel des Schauspiels DIE BANALITÄT DER LIEBE von Savyon Liebrecht auf Einladung des Beit Lessin Theaters am 8. und 9. Juni in Tel Aviv im Z. O. A. House | Performing Arts Theatre ist bereits – wie alle bisher im Wolfgang Borchert Theater in Münster gespielten Vorstellungen – ausverkauft! Eine Vorankündigung der Koproduktion mit dem Schauspielhaus Dortmund ist im übrigen auch auf der Homepage des israelischen Goetheinstitutes einzusehen. Die Crew ist seit Samstag in Tel Aviv und schaut sich am Sonntag abend im Beit Lessin Theater die hebräische Erstaufführung von DIE BANALITÄT DER LIEBE an.
Die „unmögliche“ Liebesgeschichte zwischen der jüdischen Studentin Hannah Arendt und ihrem Professor Martin Heidegger, der vorübergehend der NSDAP beitrat, unter der Regie des bekannten Theatermachers Günther Beelitz mit Intendant Meinhard Zanger als jüngerer Heidegger und Johanna Marx als jüngere Hannah Arendt in den Hauptrollen, wird aufgrund der immensen Nachfrage ab September in der nächsten Spielzeit wieder aufgenommen.




7.6.09

WBT_SPEZIAL: Ausstellung DER APFEL ab dem 7. Juni

Das Wolfgang Borchert Theater fungiert erstmals als Ausstellungsraum für bildende Kunst. Am 7. Juni um 11:00 Uhr lud das Theater am Kreativkai zur Vernissage DER APFEL der Münsteraner Künstlerin Ulrike Lindken in das Foyer des WBTs ein.

Rund 35 Gäste waren bei der Ausstellungsmatinee zugegen. Nach einführenden Worten seitens des Theaters hielt Künstlerin Gunda Scheel [im Bild rechts] die Laudatio zur Ausstellung. Ulrike Lindken hatte die Bilder für die schwarze Ehekomödie KLEINE EHEVERBRECHEN geschaffen. In dieser Ausstellung stellt das Wolfgang Borchert Theater bis zum 5. Juli ihre aktuellen Werke aus.

Ulrike Lindken, gelernte Geigenbauerin, studierte 1996 bis 2005 an der Kunstakademie Münster bei Prof. Jochen Zellmann, Ludmilla von Arseniew und Michael van Ofen. Nach dem Diplom 2005-2006 Meisterschülerin. Jährliche Teilnahme am „Rundgang“ der Kunstakademie, diverse Ausstellungen, u.a. im Rahmen des Projektes Offene Ateliers in Münster. Der Eintritt ist frei. Die Werke können montags bis samstags ab 19:00 Uhr und sonntags ab 17:00 Uhr betrachtet werden oder tagsüber nach Vereinbarung.




26.5.09

DIE RATTE zum letzten Mal im Wolfgang Borchert Theater

DIE RATTE verläßt das Wolfgang Borchert Theater. Am kommenden Freitag läuft mit der 21. Vorstellung zum letzten Mal die rasante Schwesternkomödie von Justine del Corte. Die eine ist bissig, die andere harmoniesüchtig. Die eine penibel, die andere chaotisch. Eine ist kinderlos, die andere schwanger. Maria und Isabell. Kleine Schwester, große Schwester. Die schwangere Isabell und ihr Mann Richard besuchen Maria und deren Mann Nick in New York. Richard ahnt Querelen und plädiert für ein Hotelzimmer. Nein, sie wohnen bei Maria. Für den Notfall, falls die Situation es erfordert, gibt es ein Codewort: "Wildschwein". Maria hat einen minutiösen Freizeitplan aufgestellt. Widerstand zwecklos. Die Funken fliegen . . . - eine intelligente Komödie über Schwestern am Rande des Nervenzusammenbruchs!

Die beiden letzten Vorstellungen sind am Donnerstag, 28.5. und Freitag, 29.5. jeweils um 20 Uhr. Es sind noch Karten erhältlich.




19.5.09

Nur noch wenige Vorstellungen von MONDLICHT UND MAGNOLIEN im Wolfgang Borchert Theater

Am Freitag und Samstag geht es mit dem Stück MONDLICHT UND MAGNOLIEN nach Hollywood in das Jahr 1939, hinter den Kulissen des größten Films aller Zeiten: Vom Winde verweht: 1000 Seiten Romanvorlage, 5 Tage und Nächte, 3 Männer: Produzent, Regisseur und Autor, dazu mit Nüssen und Bananen jede Menge Nervennahrung: das ist der Stoff über die Schwierigkeit, "Kunst" zu produzieren - eine rasante Komödie von der unstillbaren Sehnsucht dreier Männer, den "größten Film aller Zeiten" auf die Beine zu stellen. Es gibt nur noch fünf Vorstellungen der „Hollywood-Komödie“ im Wolfgang Borchert Theater.



13.5.09

Vor dem Israel-Gastspiel:
DIE BANALITÄT DER LIEBE zum letzten Mal
im Wolfgang Borchert Theater

Am kommenden Wochenende läuft mit der 15. Vorstellung zum letzten Mal das Schauspiel DIE BANALITÄT DER LIEBE der israelischen Autorin Savyon Liebrecht im Wolfgang Borchert Theater. Die Koproduktion mit dem Schauspielhaus Dortmund hat diese Spielzeit für viel Aufsehen – auch überregional – gesorgt. Die „unmögliche“ Liebesgeschichte zwischen zwei der größten Denker des 20. Jahrhunderts war immer restlos ausverkauft. Karten für die beiden Vorstellungen am Samstag und Sonntag sind noch zu haben.
Sie ist 18 Jahre und vier Monate alt, er 35, verheiratet und ihr Professor. Sie ist Jüdin, er wird vorübergehend der NSDAP beitreten – und sich dafür später nie entschuldigen: Hannah Arendt und Martin Heidegger. Zwei Menschen, die alles trennte – und die dennoch lebenslang verbunden waren.
Die Produktion unter der Regie des bekannten Theatermachers Günther Beelitz mit Intendant Meinhard Zanger als jüngerer Heidegger und Johanna Marx als jüngere Hannah Arendt in den Hauptrollen zog im November des vergangenen Jahres eine Matinee mit der Autorin Savyon Liebrecht und im Januar das philosophische Symposium „Die Bühne des Öffentlichen – Das politische Denken von Hannah Arendt“ im WBT nach sich. Zudem ist die Koproduktion vom Beit Lessin Theater am 8. und 9. Juni zum Gastspiel nach Tel Aviv ins Z.O.A. House / Performing Arts Theatre eingeladen. Das Gastspiel wird von der Staatskanzlei unterstützt.
Die letzten Vorstellungen sind am Samstag, 16.5. um 20 Uhr und am Sonntag, 17.5.09 um 18 Uhr.



12.5.09

„The First Waltz“ –
1. WBT_Musikfestival im Wolfgang Borchert Theaters anläßlich des 9. Hafenfestes vom 12. – 14. Juni 2009

Das kleine, aber feine Kölner Musiklabel MEYER RECORDS präsentiert anläßlich des 9. Hafenfestes am 13. Juni Blues der Extraklasse:
 

Am Samstag hält der Blues Einzug in das Wolfgang Borchert Theater. Den Auftakt macht RICHARD BARGEL. Blueslegende Bargel ist einer der wenigen innovativen deutschen Bluesmusiker von Rang und wurde für seine Produktionen bereits zweimal von der Jury des renommierten Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Seit 1970 unterwegs, zählt er längst zu den Blues-Ikonen. Von 1992 bis 2000 organisierte und leitete Bargel wöchentlich die legendären „Talkin´ Blues Shows“ in Köln mit Stargästen wie Luther Allison, Johnny Copeland, Phil Upchurch, Götz Alsmann u.v.a. Der Maestro der Slidegitarre spielte alle großen Festivals, tourte durch die USA, arbeitete mit renommierten Kollegen wie Charlie Musselwhite oder Little Willie Littlefield. Als Songwriter gelingen ihm Kompositionen von nachwirkender Intensität. On Stage zelebriert er den Blues, wie sonst nur von schwarzen R&B-Interpreten gewohnt: mit starker Bühnenpräsenz und magisch-rauher Bass-Stimme!
 
Aus Bayern nach Westfalen: BERNREUTHER/BAYER & KOSSOWSKA

Der Ausnahme-Gitarrist und Sänger Wolfgang Bernreuther, sein Partner Rudi Bayer am Kontrabaß und die Sängerin und Mundharmonikaspielerin Beata Kossowska präsentieren sich als leidenschaftliches und hoch musikalisches Trio. Beata Kossowska aus Warschau [Gesang, Mundharmonika] tourte mit ihrer Band "LeBlue". Es folgten CD-Veröffentlichungen und Filmmusikeinspielungen.
In der Tradition der „Storyteller“ stehen im Mittelpunkt des modernen Singer-Songwritertums, akustische, handgemachte Bluessongs & Balladen.
Wolfgang Bernreuther und Rudi Bayer sind bereits seit über 20 Jahren musikalisch miteinander verbunden. Das aktuelle Album „THE COLOGNE CONCERT“" - der schon legendäre Live-Mitschnitt der Veranstaltung von MEYER RECORDS am 25. Februar 2008 im Kölner THEATER DER KELLER, wurde von verschiedenen Fach-Magazinen als „heißer Tipp“ empfohlen. Bis heute haben sie bereits über 10 Tonträger eingespielt. Jährlich absolvieren sie über 50 Auftritte in ganz Europa!
 
 
Tickets: 19,- / 15,- € [Rn. 1-3] | 16,- / 10,- € [Rn. 4-11] | Fon: 0251-40019 | Fax: 0251-40010 | VVK im WBT: Mo-Fr 10-13 / 14-18 Uhr | AK: Di-So geöffnet ab 2 Std. vor Beginn [tel.], ab 1 Std. vorher [Direktverkauf] |


6.5.09

SECHS TANZSTUNDEN IN SECHS WOCHEN -  Das WBT zum Muttertag

Anläßlich des Muttertagswochenendes spielt das Wolfgang Borchert Theater sein Tanzstück SECHS TANZSTUNDEN IN SECHS WOCHEN. Die konservative Predigerfrau Lily bestellt sich einen Tanzlehrer ins Haus. Die einsame Dame rechnet nicht mit Michael, einem hitzköpfigen, mimosenhaften Italiener. Zunächst gehen beide nicht aufrichtig miteinander um, aber bei Swing, Tango, Walzer, Foxtrott, Cha-Cha und Twist kreuzen sie ihre Klingen mit Genuß, fassen langsam Vertrauen zueinander - ein liebevolles Drama von der Entdeckung eines der charmantesten Tanzpaare seit Ginger Rogers und Fred Astaire!



28.4.09

Gelungene Preview-Premiere von „Eine Woche voller Samstage“ in der Regenbogenschule Steinfurt

Rund 200 Kinder und Lehrer feierten am heutigen Dienstag in der integrierten Regenbogen-Grundschule in Steinfurt-Borghorst die gelungene Preview-Premiere des Klassikers der Kinderbuchliteratur: EINE WOCHE VOLLER SAMSTAGE. Die kleinen Zuschauer „belagerten“ noch lange nach dem Schlußapplaus die Schauspieler, welche die zahlreichen Fragen und Kommentare der Schüler beantworteten. Besonders begehrt war die Darstellerin des SAMS, Lina Schattauer, die heute ihr WBT-Debüt gab.

Die Premiere – die dritte  der kommenden Saison - im Saal des Wolfgang Borchert Theaters ist zur neuen Spielzeit am 4. Oktober 2009 um 15 Uhr vorgesehen. Die Spieltermine im WBT sind in Kürze auf der Homepage des Theaters einzusehen. Termine für Schulaufführungen und Eintrittskarten für die Premiere können über das Theaterbüro aber ab sofort gebucht werden.


27.4.09

NRW-Kulturstaatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff zu Gast in Münsters Wolfgang Borchert Theater

Von links: Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff, Hendrik Snoek, Meinhard Zanger und Thomas Sternberg

Prominenter Besuch aus der Landeshauptstadt im Wolfgang Borchert Theater. Der Staatssekretär für Kultur des Landes NRW, Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff, stattete vergangene Woche erstmals dem intimen Privattheater an Münsters Stadthafen einen Besuch ab und verschaffte sich vor Ort ein Bild von der Arbeit des WBT-Intendanten Meinhard Zanger, der 2006 von Köln nach Münster gewechselt war, und seines Ensembles. Von dem Schauspiel ENIGMA, das jüngst in der Regie des Hausherrn Premiere hatte, war Grosse-Brockhoff begeistert: “Tolles Stück, tolle Inszenierung, tolle Schauspieler, ein tolles Haus.“

Am Rande der Vorstellung hatte es ausgiebige Gespräche zwischen Grosse-Brockhoff, WBT-Vorstand und -Mäzen Hendrik Snoek und Intendant Meinhard Zanger über die Entwicklung des Wolfgang Borchert Theaters gegeben. Zu dieser Runde war auch der Landtagsabgeordnete Thomas Sternberg gestoßen.

Das Wolfgang Borchert Theater Münster, 1956 gegründet, ist eines der ältesten und renommiertesten Privattheater Deutschlands. Es wird dauerhaft vom Land NRW gefördert. Das Landesregierung hatte in dieser Spielzeit gesondert das Schauspiel DIE BANALITÄT DER LIEBE gefördert. Die Koproduktion mit dem Theater Dortmund ist vom Beit Lessin Theater am 8. und 9. Juni zum Gastspiel nach Tel Aviv ins Z.O.A. House / Performing Arts Theatre eingeladen. Auch beim Zustandekommen des Gastspiels hat die Staatskanzlei unterstützend beigetragen.

Das Wolfgang Borchert Theater steuert auf seine erfolgreichste Spielzeit zu. Bereits zwei Monate vor Ende der laufenden Spielzeit verzeichnet das Wolfgang Borchert Theater mehr als 16.000 Besucher und hat damit seine Zuschauerzahlen der Saison 2007/08 erreicht. Die Auslastung kletterte um knapp 12 % auf 81,5 %.



24.4.09

„Eine Woche voller Samstage“ - Neues Kinderstück des Wolfgang Borchert Theaters | Preview in der Regenbogenschule Steinfurt

Das Wolfgang Borchert Theater bietet nach Rudolf Herfurtners Das Geheimnis der Blätter erneut ein Kinderstück an – den Klassiker der Kinderbuchliteratur für Grundschulkinder: EINE WOCHE VOLLER SAMSTAGE.

Welches Kind kennt es nicht? Das „SAMS“: Ein schrilles, freches, allesfressendes und chaotisches, aber auch ein liebenswertes Wesen, geschaffen vom namhaften Kinderbuchautor Paul Maar.

Regisseurin Kathrin Sievers hat das Kultstück in Szene gesetzt. Das Bühnenbild von Ausstatterin Anja Kreher ist mobil gestaltet, so daß sich das Stück auch für Abstecher in Grundschulen gut eignet.

Das vom LWL geförderte Kindertheater wird am kommenden Dienstag den 28. April um 10 Uhr als Preview in der Regenbogenschule Steinfurt aufgeführt. Dabei wird die Schauspielerin Lina Schattauer in der Rolle des „Sams“ für das WBT debütieren. Die Premiere – die dritte  der kommenden Saison - im Saal des Wolfgang Borchert Theaters ist zur neuen Spielzeit am 4. Oktober 2009 um 15 Uhr vorgesehen.  Die Spieltermine im WBT sind in Kürze auf der Homepage des Theaters einzusehen. Termine für Schulaufführungen und Eintrittskarten für die Premiere können über das Theaterbüro ab sofort gebucht werden.



8.4.09

WBT-Intendant Meinhard Zanger im Gespräch mit Kölner DOMRADIO

Meinhard Zanger ist am Ostermontag zwischen 16:00 und 16:30 Uhr im Kölner Domradio im Rahmen der Sendung "Der Sonntag" zu hören. Journalistin Birgitt Schippers war kürzlich zu Gast im Theater an Münsters Stadthafen und interviewte den WBT-Intendanten zum Thema Kulturdialog Münster - Köln. In Köln ist die Sendung auf der UKW-Frequenz 101,7 MHz zu hören, in Münster sind die Frequenzen bei Ihrem Kabelanbieter gelistet. Die Sendung kann auch via Livestream im Internet auf www.domradio.de verfolgt werden.



8.4.09

Letzte Vorstellung von DAS WUNDERVOLLE ZWISCHENDING im Wolfgang Borchert Theater

Am kommenden Dienstag, den 14. April, läuft nach 17 Vorstellungen zum letzten Mal das Stück DAS WUNDERVOLLE ZWISCHENDING von Martin Heckmanns im Magazin des Theaters. Das Multimedia-Schauspiel erzählt in kurzen filmartigen Sequenzen die Geschichte des jungen Pärchens Anne und Johann im verflixten siebten Jahr und ihrer kunstvollen Selbstinszenierung - ein Stück über die Reflexion der Liebe mittels der Kraft der Phantasie im Spiegel der Kunst.  



6.4.09

WBT erwartet 5.000sten Besucher für DIE GRÖNHOLM-METHODE

In dieser Woche erwartet das Wolfgang Borchert Theater zur 65. Vorstellung [!] von DIE GRÖNHOLM-METHODE am Donnerstag bereits den 5.000sten Besucher der Produktion. Für diese Aufführung sind noch Restkarten der ansonsten meist ausverkauften Managersatire um knallharte Methoden auf einem immer brutaler werdenden Arbeitsmarkt zu haben. Auch für die Ostervorstellungen der Revue KLEINER MANN, WAS NUN? werden die Karten knapp.



14.3.09

WBT-Intendant Meinhard Zanger auch beim Literaturmarathon 2009 mit dabei

Im Rahmen des internationalen Literaturfestivals lit.COLOGNE 2009 fand auch in diesem Jahr im Kleinen Sendesaal des Kölner WDR-Funkhauses von Freitag, 13. März 22 Uhr bis Samstag, 14. März, 22 Uhr unter dem Motto “100 Bücher – 100 Feste“ der 24stündige WDR 5–Literaturmarathon statt. Zahlreiche prominente Schauspieler und Sprecher lasen Texte aus bekannten und unbekannten Büchern. Meinhard Zanger, Intendant des Münsterschen Wolfgang Borchert Theaters, war – wie schon in den Vorjahren – auch diesmal wieder mit von der Partie. Zanger las gleich in der ersten “Schicht“, in der Nacht von Freitag auf Samstag zwischen 22 und 1 Uhr, u. a. gegen 23.45 Uhr einen 15minütigen Auszug aus Edgar Allan Poe’s Erzählung Die Maske des roten Todes. Moderiert wurde diese “Schicht“ von Katty Salié, bekannt aus dem TV-Kulturmagazin west.art.

Hochkarätig ging's dann auch gleich los. Texte von Martin Suter, Edgar Allan Poe oder Heinrich Böll wurden vorgelesen von Meinhard Zanger, Omar El Saeidi, Sabine Roth und Uwe Friedrichsen (von links).

Auch in diesem Jahr wurde wieder für eine spannende Verbindung zwischen Literatur und Malerei gesorgt: Illustratoren erstellten live Bilder zu den vorgelesenen Texten.

Meinhard Zanger trug unter anderem "Die Maske des Rotes Todes" von Edgar Allan Poe vor.

Die 24-Stunden-Lesung konnte live im Kleinen Sendesaal des Kölner WDR-Funkhauses am Wallrafplatz oder aber im Radio auf WDR 5, über Audio- bzw. Videostream unter www.wdr5.de oder www.100buecher.de mitverfolgt werden.
 
Am Sonntag, den 15. März wurde ab 20 Uhr im WDR-Funkhaus der 7. Deutsche Hörbuchpreis verliehen. Durch die Gala führten erneut Katrin Bauerfeind und Jörg Thadeusz. Der Moderator, Sprecher und Schriftsteller ist in Münster ebenfalls als Reiseleiter der theatralischen Performance BLIND DATE I+II des WBT bekannt. Auch die Preisverleihung wurde live über WDR 5 ausgestrahlt, außerdem im Fernsehen bei EinsFestival.



12.2.09

100.000ster Besucher der WBT-Internetseite!

Das Wolfgang Borchert Theater freut sich über den 100.000sten Homepage-Besucher seit dem komplett neuen Relaunch der Internetseite zur ersten Spielzeit 2006/07 des WBT-Intendanten Meinhard Zanger. Besucher der Homepage www.wolfgang-borchert-theater.de können sich über alle aktuellen Stücke des Theaters informieren, Presserezensionen lesen, den Spielplan studieren und herunterladen, im Archiv stöbern oder aktuelle Neuigkeiten rund um das Theater lesen. Ab der kommenden Spielzeit können mit dem geplanten neuen Kartenreservierungssystem über die Homepage auch Karten online gebucht werden.





30.1.09

Hannah-Arendt-Tagung im Wolfgang Borchert Theater  

Dr. Regine Romberg (hinten) vom Philosophischen Seminar der Universität zu Köln und Intendant Meinhard Zanger (vorne) begrüßen im Bühnenbild des Schauspiels DIE BANALITÄT DER LIEBE die Tagungsteilnehmer der öffentlichen Tagung DIE BÜHNE DES ÖFFENTLICHEN – DAS POLITISCHE DENKEN VON HANNAH ARENDT am 30. Januar. Rund 50 Teilnehmer verfolgten im Laufe des Tages die verschiedenen Tagungsprogramme und diskutierten lebhaft mit den renommierten Referenten über Leben und Wirken der großen Politologin und Philosophin.

v. links: Prof. Dr. Kumiko Yano-Iwasaki, Yokohama/Japan; Dr. Regine Romberg, Köln, Prof. Dr. Peter Brokmeier, Hannover



29.1.09

Philosophiebücher für neues WBT-Theaterstück gesucht!

Ausstatterin Petra Buchholz sucht für die neue Produktion ENIGMA am Wolfgang Borchert Theater dringend gut erhaltene  Philosophiebücher. Das Schauspiel von Éric-Emmanuel Schmitt feiert unter der Regie von WBT-Intendant Meinhard Zanger am 5. März Premiere. Wer seine philosophischen Werke jeder Fachrichtung kostenfrei abgeben möchte, kann sich unter 0251-40019 melden.


12.1.09

DIE BÜHNE DES ÖFFENTLICHEN – DAS POLITISCHE DENKEN VON HANNAH ARENDT
Öffentliche Tagung am Freitag, 30. Januar 2009  

Johanna Marx in der Rolle der jungen Hannah Arendt in BANALITÄT DER LIEBE

09.00 Uhr | Begrüßung

09.15 Uhr | Amor Mundi – Zur republikanischen Lebensweise im Denken von Hannah Arendt
Vortrag PD Dr. Karl-Heinz Breier, Vechta mit anschl. Diskussion

11.00 Uhr | Der Begriff des Politischen bei Hannah Arendt im Dialog mit dem philosophischen Denken Martin Heideggers
Vortrag Prof. Dr. Peter Brokmeier, Hannover mit anschl. Diskussion

12.30 Uhr | Mittagspause

14.15 Uhr | Hannah Arendts Verständnis von Freiheit und Person
Vortrag Dr. Kumiko Yano-Iwasaki, Yokohama / Japan mit anschl. Diskussion

16.00 Uhr | Die Welt als Bühne bei Hannah Arendt
Vortrag Dr. Regine Romberg, Köln mit anschl. Diskussion

17.30 Uhr | Ende der Tagung

20.00 Uhr | Aufführung DIE BANALITÄT DER LIEBE


12.1.09

WBT erwartet 5.000ten Besucher für Shakespeares Sämtliche Werke [leicht gekürzt]

 

In dieser Woche erwartet das Wolfgang Borchert Theater zur 91. Vorstellung [!] von SHAKESPEARES SÄMTLICHE WERKE [LEICHT GEKÜRZT] am kommenden Mittwoch den 5.000ten Besucher. Für diese Aufführung sind noch Karten zu haben, die Vorstellung morgen ist bereits ausverkauft.
 
Auch für die vier Vorstellungen der Revue KLEINER MANN, WAS NUN? in dieser Woche werden die Karten knapp. Die besten Chancen, Tickets zu ergattern, bestehen für die Aufführung am Donnerstag.

Mittlerweile laufen die Endproben der Backstage-Komödie MONDLICHT UND MAGNOLIEN über die vertrackte Entstehung des Filmklassikers Vom Winde verweht auf Hochtouren. In der kommenden Woche ist Premiere, die sechste der Saison.



5.1.09

WBT 2008 mit enormen Zuwächsen –
Einladung zum Gastspiel im Mai 09 nach Tel Aviv
 

Zum Jahresbeginn kann WBT-Chef Meinhard Zanger eine erfreuliche Zwischenbilanz ziehen. Münsters Wolfgang Borchert Theater verzeichnet auch im Jahr 2008 enorme Zuwächse.
 
Ingesamt besuchten 18.279 Zuschauer 252 Vorstellungen. Die Auslastung beträgt 77,5 %. Gegenüber dem Jahr 2007 bedeutet dies eine Steigerung um 3.463 Besucher, ein absolutes Plus von 23,4 %. Im Jahr 2007 hatte die Auslastung noch bei 56,9 % gelegen. Mit über 300.000,- € eigenen Einnahmen verbuchte es den höchsten Umsatz in seiner 52jährigen Geschichte, mit 33,3 % ist der Eigenanteil am Gesamtetat so hoch wie noch nie und liegt weit über dem Bundesdurchschnitt der Theater [18 %].
 
Bezogen auf die Spielzeit schickt sich die Saison 2008/09 an, die erfolgreichste aller drei Spielzeiten seiner Intendanz zu werden. Bisher [August bis Dezember 08] strömten 8.531 Zuschauer in Münsters Theater am Stadthafen. Das entspricht bei 107 gespielten Vorstellungen einer Auslastung von 82,7 %. Im Vergleichszeitraum der Vorjahresspielzeit 2007/08 konnte ein Zuwachs von 1.631 Zuschauern [+23,6 %] verbucht werden.
 

Erfolgreichste Neuproduktionen der Spielzeit 2008/09 sind die Revue Kleiner Mann, was nun? und das Schauspiel Die Banalität der Liebe. Beide Produktionen sind seit der Premiere stets ausverkauft. Weiterhin erfolgreich im Programm ist Yasmina Rezas Komödie Der Gott des Gemetzels und die Manager-Satire Die Grönholm-Methode. Zur Anarcho-Comedy Shakespeares sämtliche Werke [leicht gekürzt], die im Juni zum 100. Mal auf dem Spielplan steht, und zu Éric-Emmanuel Schmitts Ehekrimi Kleine Eheverbrechen, der erfolgreichsten Produktion überhaupt, werden jeweils der 5.000te Besucher erwartet.
 
Überregionale Aufmerksamkeit erlangte das Wolfgang Borchert Theater durch seine Koproduktionen: Sechs Tanzstunden in sechs Wochen ist eine gemeinsame Arbeit mit den Wuppertaler Bühnen. Das Außen-Projekt Blind Date wurde mit dem WDR-Hörfunk koproduziert und am 21. September in einer zweistündigen Sendung ausgestrahlt. Savyon Liebrechts Schauspiel Die Banalität der Liebe, die Koproduktion mit dem Schauspiel Dortmund, ist im Mai zu einem Gastspiel nach Israel eingeladen.



23.12.08

Nur noch zwei „Künstlerische MiniaTüren“ am Hafenfenster 2 – „WBT_Adventskalender“ am Heiligen Abend um 0:01 Uhr! | Weihnachtsvorstellungen ausverkauft

Noch zweimal öffnen sich die „Künstlerischen MiniaTüren“ am Hafenfenster 2 des Wolfgang Borchert Theaters. Der WBT_Adventskalender öffnet seine Pforten am 23. Dezember um 18 Uhr und letztmalig in der Nacht zu Heiligabend um 0:01. Das WBT_ENSEMBLE & Co präsentierte täglich immer zwei Stunden vor Vorstellungsbeginn kostenlose kleine künstlerische Überraschungen am Hafenfenster 2 an der Kanalseite! Welche künstlerischen Miniaturen sich hinter den letzten Türchen verbergen, wird natürlich nicht verraten! Auch einen Gratis-Glühwein können die Besucher ergattern. Auf der Internetseite www.wolfgang-borchert-theater.de ist der theatrale WBT_Adventskalender wenige Minuten nach der Performance für Zu-spät-Gekommene zum „Nachschlagen“ dokumentiert.
 
Die Weihnachtsvorstellungen der Revue „KLEINER MANN, WAS NUN?“ am ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag sind ausverkauft.



27.11.08

„Künstlerische Miniaturen“ am Hafenfenster 2 – „WBT_Adventskalender“
geht in zweite Runde!

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Unter dem Motto „Künstlerische Miniaturen“ geht nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr der WBT_Adventskalender in diesem Jahr in die zweite Runde. Auch dieses Mal hat sich das Team des Wolfgang Borchert Theaters zur Vorweihnachtszeit etwas ganz besonderes einfallen lassen: Vom 1. bis 24.12. täglich um 18 Uhr und sonntags um 16 Uhr präsentiert das WBT_ENSEMBLE & Co immer zwei Stunden vor Vorstellungsbeginn kostenlose kleine künstlerische Überraschungen am Hafenfenster 2 an der Kanalseite! Nur am Heiligen Abend geht das Adventstürchen bereits um 0:01 Uhr auf. Die Vorbereitungen dafür laufen bereits auf Hochtouren und der Intendant Meinhard Zanger verspricht: „Jeden Tag gibt es kleine künstlerische Überraschungen, abwechslungsreich, von Lesungen über Musik bis hin zu Darbietungen auf recht exotischen Instrumenten.“ Für neugierige Zuschauer und zukünftige WBT_Advents-kalender-Fans gibt es auch den einen oder anderen Gratisglühwein zu ergattern.

Hier auf der Internetseite wird der theatrale WBT_Adventskalender wenige Minuten nach der Performance für Zu-spät-Gekommene zum „Nachschlagen“ dokumentiert.



12.11.08

DIE GRÖNHOLM-METHODE mit VERENA WENGLER

Die in München lebende österreichische Schauspielerin Verena Wengler übernimmt kurzfristig für die erkrankte Nora Düding die Rolle der Mercedes Degás in Jordi Galcerans Manager-Satire DIE GRÖNHOLM-METHODE, die am 13. und 14. November auf dem Spielplan des Wolfgang Borchert Theaters steht.
  
Die am renommierten Max-Reinhardt-Seminar in Wien ausgebildete Schauspielerin trat noch während ihrer Ausbildung ihr erstes Engagement am Wiener Burgtheater an. Diesem Haus blieb sie insgesamt sechs Jahre lang treu. 1985 wechselte Wengler an das Schiller-Theater Berlin und dann ans Schauspiel Frankfurt. In Zusammenarbeit mit so bekannten Regisseuren wie Leopold Lindtberg, Otto Schenk, Jerome Savary spielte sie vor allem große Rollen des klassischen Repertoires: die Elisabeth in Don Carlos, das Gretchen in Faust, die Desdemona in Othello, die Titelrolle in Maria Stuart, die Ines in Der Graf von Monte Christo, die Zufriedenheit in Der Bauer als Millionär, um nur die wichtigsten zu nennen. Außerdem war sie in diversen Fernsehspielen zu sehen, u. a. in Ein idealer Gatte mit Michael Heltau und Der Millionär mit Ivan Desny. Verena Wengler ist seit 1992 freischaffend tätig, hat u. a. am Ernst-Deutsch-Theater Hamburg, Theater am Kurfürstendamm Berlin, Theater am Dom Köln, Theater an der KÖ Düsseldorf, am Contra-Kreis-Theater Bonn und die Rolle der Mercedes Degás bis Mitte Oktober im Frankfurter Fritz-Rémond-Theater gespielt.


3.11.08

Matinee mit Savyon Liebrecht


Die bekannte israelische Schriftstellerin Savyon Liebrecht (Mitte) gastierte am Sonntag, den 2. November 2008 um 11 Uhr anlässlich der ersten WBT_Matinee im Münsteraner Wolfgang Borchert Theater. Die Autorin des Schauspiels DIE BANALITÄT DER LIEBE stellte ihren neuen Roman Die Frauen meines Vaters vor. Intendant Meinhard Zanger (links) stellte Liebrecht dem Publikum vor und las Passagen aus ihrem Buch. Rund 40 Zuschauer verfolgten die Lesung und die anschließende Diskussion mit der Autorin. Johanna Zanger (rechts) übersetzte als Dolmetscherin die Fragen aus dem Publikum und die Antworten der Romanautorin und Dramatikerin.



10.10.08

WBT_Matinee mit Schriftstellerin Savyon Liebrecht | Autorin von DIE BANALITÄT DER LIEBE stellt ihren brandneuen Roman vor

Foto © Robert Schuler

Die bekannte israelische Schriftstellerin Savyon Liebrecht gastiert am Sonntag, den 2. November 2008 um 11 Uhr zu einer Matinee im Münsteraner Wolfgang Borchert Theater. Die Autorin des Schauspiels DIE BANALITÄT DER LIEBE, eine Koproduktion mit dem Schauspiel Dortmund unter der Regie von Günther Beelitz, stellt ihren brandneuen Roman Die Frauen meines Vaters vor. Das Schauspiel handelt über die lebenslange Liebe des großen Philosophen und zeitweiligen NSDAP-Mitglieds Martin Heidegger mit seiner jüdischen Schülerin Hannah Arendt. WBT-Intendant Meinhard Zanger, der den jüngeren Martin Heidegger in dem berührenden Stück voll hintergründigem Humor spielt, liest Passagen aus ihrem Roman vor. Bücher – im dtv-Verlag erschienen – können während der Matinee erworben und von der Autorin signiert werden.

Savjon Liebrecht, die am Tag zuvor die Dortmunder Vorstellung von DIE BANALITÄT DER LIEBE besuchen wird, wurde 1948 als Tochter polnisch-jüdischer Holocaust-Überlebender in München geboren. Aufgewachsen in Israel studierte sie Philosophie und Literaturwissenschaft und lebt heute als Schriftstellerin in Tel Aviv. Sie gilt als eine der bedeutendsten Erzählerinnen des Landes. In Israel wurde die Autorin 2004 und 2006 als Dramatikerin des Jahres ausgezeichnet.

Die Koproduktion von DIE BANALITÄT DER LIEBE mit dem Schauspiel Dortmund ist weltweit die zweite Inszenierung dieses brisanten Stoffes nach der Bonner Uraufführung im Oktober 2007 und wurde bislang in Israel noch nicht aufgeführt.

WBT_MATINEE
Savyon Liebrecht stellt ihren neuen Roman „Die Frauen meines Vaters“ vor. Lesung mit Meinhard Zanger.
So | 2.11.2008 | 11 Uhr
WBT_SAAL
Eintritt frei!



8.9.08

Zwei Wiederaufnahmen im Wolfgang Borchert Theater!

Gleich zwei Wiederaufnahmen stehen diese Woche im Wolfgang Borchert Theater auf dem Programm. Am Mittwoch, den 10. September gibt es ein Wiedersehen mit der schrägen Anarcho-Komödie SHAKESPEARES SÄMTLICHE WERKE [Leicht gekürzt], die bereits in der dritten Saison im WBT läuft! Regisseurin PiaMaria Gehle, die  bereits für das kommende Premierenstück DAS WUNDERVOLLE ZWISCHENDING von Martin Heckmanns im WBT_MAGAZIN probt, jagt drei Schauspieler in atemberaubender Geschwindigkeit durch 37 Stücke des großen englischen Dichters.

Bereits zwei Tage später, am Freitag den 12. September,  zieht die bitterböse schwarze Komödie KLEINE EHEVERBRECHEN des französischen Theaterstars Éric-Emmanuel Schmitt als Wiederaufnahme nach. Das mit knapp 4.000 Zuschauern erfolgreichste Stück der vergangenen Saison erzählt die Geschichte eines Paares, das sich einen erbitterten Schlagabtausch zwischen Süßholzraspeln und totalem Krieg liefert.



2.9.08

BLIND DATE II auf WDR 5


Für Freunde des feinen Radiogenusses wird am Sonntag, 21. September, von 20.05 bis 22 Uhr in der Hörfunk-Sendung Streng öffentlich! unsere heiter-poetisch-literarische Performance BLIND DATE II - DES MENSCHEN TRAUM . . . auf  WDR 5 ausgestrahlt.



1.9.08

Silvestervorverkauf im WBT hat begonnen!

Der Silvestervorverkauf im Wolfgang Borchert Theater hat ab sofort begonnen. Am letzten Tag des Jahres bietet die Bühne am Hafen die temporeiche Inszenierung DER GOTT DES GEMETZELS. Kathrin Sievers hat nach der Vorlage von Yasmina Reza ein Stück auf die Bühne gebracht, das durch die Ambivalenz seiner vier Hauptfiguren lebt: nach außen hin weltoffene Kulturbeflissenheit, im Inneren jedoch brodeln Intoleranz und Aggression. Wer sich dieses bitterböse Vergnügen nicht entgehen lassen will, hat die Möglichkeit um 17.30 Uhr, 20 Uhr und 22.45 Uhr. Zudem stehen einige Silvesterüberraschungen und ein Buffet für die Spätvorstellung auf dem Programm.



26.8.08

WBT-Intendant Meinhard Zanger liest bei WDR 5 mit Roger Willemsen


Für Freunde der feinen Radiokunst gibt es am kommenden Donnerstag, den 28. August zwischen 20 und 22 Uhr auf WDR 5 einen besonderen Hörgenuss. WBT-Intendant Meinhard Zanger liest  in der Sendung Obsessionen unter dem Motto „Die Lust am Lesen“ anlässlich des Literaturfestivals Poetische Quellen in Bad Oeynhausen mit dem Autor und Publizisten Roger Willemsen sowie anderen prominenten Kulturschaffenden über und für „Leseratten“ und „Bücherwürmer“.



26.8.08

Zum 50. Mal „DIE GRÖNHOLM-METHODE“ im Wolfgang Borchert Theater | Wiederaufnahme der bissigen Managersatire

Wegen des großen Erfolges von Jordi Galcerán´s DIE GRÖNHOLM-METHODE – mit 3779 Zuschauern und 80,4% Auslastung die zweiterfolgreichste Produktion der vergangenen Spielzeit – steht die bissige Manager-Satire auch in dieser Saison als Wiederaufnahme auf dem Programm. Die 50.ste Jubiläumsvorstellung findet gleich am kommenden Wochenende am Samstagabend um 20 Uhr statt!



12.8.08

Kartenvorverkauf im Wolfgang Borchert Theater für die neue Spielzeit hat begonnen!

Ab sofort hat der hauseigene Kartenvorverkauf im Wolfgang Borchert Theater nach der Sommerpause für die neue Spielzeit 2008|09 wieder begonnen. Eintrittskarten, Abos und Gutscheine können vormittags von 10:00 bis 13:00 und nachmittags von 14:00 bis 18:00 Uhr im WBT-Theaterbüro oder unter der Rufnummer 0251-400 19 erworben werden.
Die neue Spielzeit beginnt am 22.08. [Premiere A] und am 23.08. [Premiere B] jeweils um 20 Uhr mit der Revue KLEINER MANN, WAS NUN? von Tankred Dorst und Peter Zadek nach Hans Fallada unter der Regie von Monika Hess-Zanger.



4.7.08

WBT-Intendant Meinhard Zanger
zieht Bilanz der Spielzeit 2007/08: hervorragende Saison

Mit der letzten Vorstellung von Yasmina Rezas Erfolgsstück DER GOTT DES GEMETZELS ist die Spielzeit 2007/08 an Münsters Wolfgang Borchert Theater zu Ende gegangen. Intendant Meinhard Zanger kann auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken. "Das künstlerisch hohe Niveau unserer ersten Spielzeit konnte gehalten und ausgebaut, das Profil als zeitgenössisches Theater gestärkt, Einnahmen, Zuschauerzahlen und Auslastung signifikant gesteigert werden. Das Konzept des umfassenden Profil- und Personalwechsels hat sich durchgesetzt. Wir sind in Münster angekommen!", freut sich Zanger über den Erfolg. Zudem erhielten Schauspieler des Ensembles Auszeichnungen: Brit Dehler und Konrad Haller wurden in der landesweiten Kritikerumfrage des NRW-Fachmagazins theater pur je einmal in den Kategorien Beste Nachwuchsdarstellerin bzw. Bester Schauspieler genannt. Konrad Haller erhielt den Darstellerpreis der "Theater- und Musikfreunde Münster und des Münsterlandes".

2.635 Zuschauer mehr [+18,8 %] und knapp 70 % Auslastung

Acht Eigenproduktionen wurden in insgesamt 261 Vorstellungen gespielt [2006/07: 8 | 309]. 16.648 Zuschauer besuchten das WBT. Das entspricht einer Auslastung von 69,6 % [2006/07: 14.013 | 49,2 %]. Das sind 2.635 Besucher mehr, absolut 18,8 % Zuwachs. Die Einnahmen aus verkauften Karten liegen um knapp 50.000,- € über denen von Zangers erster Spielzeit 2006/07 in Münster. Das sind 26,6 % mehr.

Éric-Emmanuel Schmitt und die Performance BLIND DATE sind die Hits

Erfolgreichste Produktion der abgelaufenen Saison war Éric-Emmanuel-Schmitts schwarzer Ehe-Krimi KLEINE EHEVERBRECHEN [Foto oben: Monika Hess-Zanger als "Lisa" und Dietrich Adam als "Gilles"] mit 3.881 Zuschauern.

45 Vorstellungen sorgten für eine Auslastung von 86,2 %. Damit wird der bisherige Spitzenreiter, Éric-Emmanuel Schmitts philosophische Komödie DER FREIGEIST [2006/07: 57 Vorstellungen, 3.711 Besucher, Auslastung 65,1 %] von Platz 1 verdrängt. Es folgen die Manager-Satire DIE GRÖNHOLM-METHODE, die kultur- und zivilisationskritische Komödie DER GOTT DES GEMETZELS und die Anarcho-Comedy SHAKESPEARES SÄMTLICHE WERKE [LEICHT GEKÜRZT].

BLIND DATE II, die heiter-poetische theatrale Reise durch Münster mit TV-Promi Jörg Thadeusz und Adam Riese als Reiseleiter, konnte – neben den Erfolgen des Repertoires – die erste Ausgabe aus 2007 toppen, die Auslastung betrug hier 97,1 %. Erstmals wurde das Projekt von der Kunststiftung NRW gefördert, zusammen mit dem WDR koproduziert und für den Hörfunk aufgezeichnet. Die Ausstrahlung ist in der Sendung "Streng öffentlich!" am 21.9.08 vorgesehen.


Schlußbild aus "BLIND DATE II" [Fotos: Hydra]

Mehr junges Publikum

Auch ist es gelungen, mehr junges Publikum ins WBT zu holen, obwohl seit dieser Saison auf die Neuproduktion eines Kinderstücks verzichtet wird. Das Kinderstück aus 2006/07 DAS GEHEIMNIS DER BLÄTTER wurde zwar wieder aufgenommen, stand aber nur achtmal auf dem Spielplan. Insgesamt wurden 3.884 ermäßigte Karten verkauft, der Anteil beträgt 23,3 % [2006/07: 3.160 | 22,6 %], ein Zuwachs von 724 jungen Zuschauern.

In der Gunst des jungen Publikums stand Shakespeares HAMLET ganz oben. Der Anteil der Schüler- und Studentenkarten beträgt in 50 Vorstellungen 41,7 %. Mit 47,5 % fiel der Anteil bei Becketts GLÜCKLICHE TAGE zwar noch höher aus, doch wurde die Wiederaufnahme nur noch sechs Mal gespielt. Danach folgen in der Gunst des jungen Publikums SHAKESPEARES SÄMTLICHE WERKE [LEICHT GEKÜRZT mit einem Anteil von 33,4 % bei 48 und DIE GRÖNHOLM-METHODE mit einem Anteil von 20,3 % bei 47 Vorstellungen.

Ausblick auf die Spielzeit 2008/09

Der Spielplan für Meinhard Zangers dritte Spielzeit in Münster steht unter dem Motto PAARTITUREN. Er sieht acht Neuproduktionen und fünf Wiederaufnahmen vor. Eröffnet wird die neue Saison am 22. August mit der Revue KLEINER MANN, WAS NUN? von Tankred Dorst & Peter Zadek nach dem Roman von Hans Fallada. Regisseurin Monika Hess-Zanger hat eine eigene Fassung erstellt – für sieben Schauspieler in 80 Rollen!

Zusätzlich wird am 18.11.08 HAMLET als Gastspiel in Bünde aufgeführt. Und am 9.10.08 ist das WBT Tagungsort des 2½-tägigen Festkolloquium "Herrschaftsverlust und Machtverfall" zu Ehren des Münsteraner Historikers Prof. Hans-Ulrich Thamer. Im Rahmen dieses Kolloquium wird noch einmal die Uraufführung DAS MÜNSTER-PROTOKOLL . . . EIN HEIMATABEND. Die 68er und der Deutsche Herbst., ein selbst entwickeltes Projekt der Spielzeit 2007/08 zur jüngsten Geschichte der BRD, gespielt.


Prominenter Reiseleiter des BLIND DATE I+II: TV-Moderator Jörg Thadeusz.

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Obwohl zunächst eine "Gedankenpause", was eine Neuauflage des BLIND DATE angeht, angekündigt wurde, gibt es auf Grund vieler Nachfragen und "Forderungen" aus dem Publikum nach einem BLIND DATE III Überlegungen in diese Richtung.

Im Ensemble gibt es einige Veränderungen. Neu zum Ensemble gestoßen sind Sabrina vor der Sielhorst und Sven Heiß, die in BLIND DATE II bereits erfolgreich ihr Debüt gaben. Konrad Haller und Anja Bilabel bleiben dem WBT als Gäste erhalten, Brit Dehler, die im März einen schweren Verkehrsunfall erlitt und auf dem Wege der Besserung ist, scheidet aus.

Erstmals gibt es zwei Koproduktionen mit renommierten Stadttheatern: das Land NRW fördert zusätzlich DIE BANALITÄT DER LIEBE, eine Koproduktion mit dem Schauspiel Dortmund. Die Wuppertaler Bühnen und das WBT haben sich auch ohne zusätzliche Förderung auf eine Zusammenarbeit bei der Produktion SECHS TANZSTUNDEN IN SECHS WOCHEN verständigt.

Die Klimatisierung wird zur neuen Saison optimiert. Karten- und Abonnementpreise werden auf Grund gestiegener Kosten um 5 % erhöht. Ausgenommen davon sind die ermäßigten Karten in allen Kategorien. Das Theaterbüro für den Vorverkauf ist ab 11. August wieder geöffnet.




5.6.08

PAARTITUREN!
WBT-Intendant Meinhard Zanger
stellt Spielplan 2008 | 09 vor.

Auf der gestrigen Pressekonferenz zog der Intendant des Münsteraner Wolfgang Borchert Theaters, Meinhard Zanger, ein äußerst positives Resümee seiner zweiten Spielzeit und stellte den neuen Spielplan der kommenden Theatersaison 2008 | 09 vor.
 
Mehr als 16.000 Zuschauer werden 262 Vorstellungen bis zum Spielzeitende am 29. Juni das Theater an Münsters Kreativkai besucht haben. Damit wird das Wolfgang Borchert Theater eine durchschnittliche Auslastung von rund 70% und somit einen Zuwachs von 20% gegenüber der Spielzeit 2006 | 07 erreichen. Das bedeutet einen Zuschaueranstieg von über 2.000 Besuchern. WBT-Chef Zanger freut sich: „Mit 47 Vorstellungsterminen weniger hatten wir schon Anfang Mai die Zahlen der vergangenen Spielzeit erreicht. Das läßt für die Zukunft hoffen.“
 
Besonders hoch in der Zuschauergunst standen dabei vor allem die modernen, zeitgenössischen Stücke: die schwarze Ehekomödie KLEINE EHEVERBRECHEN von Éric-Emmanuel Schmitt, dicht gefolgt von der bissigen Managersatire DIE GRÖNHOLM-METHODE, der Shakespeare-Parodie SHAKESPEARES SÄMTLICHE WERKE [LEICHT GEKÜRZT] und der Gesellschafts-Satire DER GOTT DES GEMETZELS von Yasmina Reza, ist der Spitzenreiter der Saison.

So liegt auch in der Spielzeit 2008 | 09 der Fokus auf moderner Dramatik. Unter dem Motto „PAARTITUREN“ präsentiert das Wolfgang Borchert Theater sieben Premieren meist zeitgenössischer Stücke.
 

Eröffnet wird die neue Spielzeit 2008 | 09 allerdings mit einem Klassiker der Moderne. Die Adaption des Fallada-Romans KLEINER MANN, WAS NUN? [Premieren 22./23. August] von Tankred Dorst und Peter Zadek ist trotz seiner märchen- und revuehaften Leichtigkeit das politische Stück der Stunde. Es zeigt ein jung verheiratetes Ehepaar auf der Suche nach ein wenig Glück in der harten [Glitzer-]Welt, die geprägt ist von Korruption, Kapitalismus und Konkurrenzdruck. Ähnlich verliebt war einst das Paar, welches in Martin Heckmanns DAS WUNDERVOLLE ZWISCHENDING [25./27. September] in Erscheinung tritt. Mit Hilfe der [Video-] Kunst wird versucht, das Gefühl der Liebe zu rekonstruieren und zu entschlüsseln. Wie unergründlich Liebe jedoch häufig sein kann, zeigt sich in der Koproduktion mit dem Schauspiel Dortmund. DIE BANALITÄT DER LIEBE [2./3. Oktober] von Savyon Liebrecht erzählt in Rückblenden die ungewöhnliche und nicht unumstrittene "asymmetrische" [Liebes-] Geschichte zwischen dem Philosophen Martin Heidegger und seiner Studentin Hannah Arendt. In Justine del Cortes wilder Komödie DIE RATTE [20./22. November] wird das Verhältnis zweier Schwestern auf eine desaströse Probe gestellt. Auch in SECHS TANZSTUNDEN IN SECHS WOCHEN [4./6. Dezember] begegnet der Zuschauer einem skurillen Paar, das mit charmantem Witz in seinen Bann ziehen wird. Wie einst Harold und Maude zeigt sich in dieser Koproduktion mit dem Wuppertaler Schauspielhaus eine bezaubernde Freundschaft zwischen dem schwulen Tanzlehrer Michael und der Predigerfrau Lily. Eines der berühmtesten Liebespaare der Filmgeschichte sind sicherlich Rhett Butler und Scarlett O´Hara aus Vom Winde verweht. Wie es hinter den Kulissen zu dem Drehbuch kam, zeigt die Backstage-Komödie MONDLICHT UND MAGNOLIEN [22./24. Januar]. Das letzte Paar in dieser Spielzeit bilden zwei Männer, die unterschiedlicher nicht sein können. Dennoch verbindet sie ein lange gehütetes und tief verborgenes Geheimnis. Der Krimi ENIGMA [12./14. März] von Éric-Emmanuel Schmitt ist mittlerweile das vierte Werk des großen französischen Theaterstars am WBT.
 
Das Wolfgang Borchert Theater freut sich über gleich zwei Koproduktionen mit städtischen Theatern. „Auch wenn nur eine der beiden Produktionen vom Land NRW gesondert finanziell gefördert wird, sind wir stark an dem künstlerischen Austausch mit dem Schauspiel Dortmund und den Wuppertaler Bühnen interessiert.“ So kommentierte Meinhard Zanger die aufwendig geplanten Zusammenarbeiten mit den beiden Häusern.
 
Die Produktionen KLEINE EHEVERBRECHEN, DIE GRÖNHOLM-METHODE, DER GOTT DES GEMETZELS, MEINE EVANGELIEN und SHAKESPEARES SÄMTLICHE WERKE [LEICHT GEKÜRZT]  bleiben im Programm.

 
Aus dem festen Ensemble scheidet zum Spielzeitende die Schauspielerin Brit Dehler aus. Sie muß sich noch von den Folgen ihres schweren Verkehrsunfalls im März erholen. Als feste Ensemblemitglieder werden Sabrina vor der Sielhorst und Sven Heiß das WBT-Team erweitern. Nachdem die langjährige Mitarbeiterin Agathe Brüning sich Ende Mai in den Ruhestand verabschiedete, kümmert sich fortan Elena Königsfeld um alle Kartenwünsche und um allgemeine Fragen an der Theaterkasse.
 
Zanger kündigte außerdem eine Verbesserung der klimatischen Verhältnisse an. Zum Start der neuen Saison wird die Klimaanlage des WBT_SAAL optimiert sein. Aufgrund gestiegener Betriebskosten und der Erhöhung der Verlagstantiemen müssen die Kartenpreise leicht angehoben werden. Ermäßigte Karten und Abonnements für Schüler, Studenten, Auszubildende etc. sind davon ausgenommen.



27.5.08

SHAKESPEARE auf dem Buchmarkt!

Wer am Sonntag den 1. Juni den ersten Bücher- und Bouquinistenmarkt dieses Jahres im Kuhviertel besucht, kann Shakespeares Werke nicht nur in Büchern lesend genießen, sondern auch live erleben.
 
Die IG Kuhviertel lud das WBT-Ensemble ein, sich auf dem Buchmarkt zu präsentieren. Neben dem Verkauf von Büchern und Karten am eigenen Infostand, zeigt sich das Borchert Theater auch in Aktion.
 
Zur Unterhaltung der Besucher wird zweimal – um 12 Uhr und um 15 Uhr - eine ca. 30-minütige Szene aus dem aktuellen  Stück SHAKESPEARES SÄMTLICHE WERKE [LEICHT GEKÜRZT] gespielt. Diese „anarchische“ Komödie dürfte nicht nur den Liebhabern der klassischen Dramen Shakespeares Freude bereiten!








23.5.08

Der Countdown läuft weiter: nur noch 8 Tage... bis zur letzten Premiere in dieser Spielzeit!

Mit BLIND DATE II liefert das WOLFGANG BORCHERT THEATER nicht nur eine spannende Uraufführung, sondern zugleich ein theatralisches Naturereignis!

In diesem Jahr konnten wir die vielfältige und umfangreiche Besetzung von BLIND DATE I noch einmal steigern. Dieses Mal beteiligen sich viele Münsteraner Größen an unserer heiter-poetischen Reise durch Münsters Süden! Neben dem Reiseleiter Adam Riese, konnte das WBT Musiker wie Uwe Koch und Richard Bracht engagieren sowie zahlreiche Schauspieler, Musiker und Tänzer!

Auch bei den Verkehrsmitteln haben wir uns für Sie einiges einfallen lassen! So kann vielleicht an dieser Stelle verraten werden, dass mit dem Oldtimer-Bus der Stadtwerke aus dem Jahre 1965 [siehe Foto] einige Touren unternommen werden.

Meinhard Zanger mit dem BLIND DATE II – Bus

Die Reiseleitung übernehmen im Wechsel bis einschl. 13. Juni der bekannte Münsteraner Stadthistoriker und Entertainer Adam Riese und ab 14. Juni für die letzten drei Termine empfängt der prominente TV-Moderator Jörg Thadeusz die Reisenden im Foyer des Theaters und entführt sie auf eine ganz besondere Theater-Reise.

Die Vorstellungen am 20. und 21. Juni werden für den WDR -Hörfunk aufgezeichnet.

Auch diesmal gilt: das Programm wird nicht verraten, mit dem 50,- €-Ticket kaufen Sie die "Katze im Sack"! Um 19:45 Uhr versammeln sich alle Reiselustigen im Foyer des WBT in wetterfester Kleidung und mit jeder Menge guter Laune! "Wiederholungstäter" sind herzlich willkommen! Wer im letzten Jahr dabei war, ist herzlich eingeladen sein WBT-Regencape wieder mitzubringen!

Es gibt insgesamt nur acht Performances und die Personenzahl ist begrenzt, sichern Sie sich also rechtzeitig Ihre Karte!  
Koproduzent ist die Redaktion "Streng öffentlich!" des WDR, Kooperationspartner sind silke.z:resistdance <http://www.resistdance.com/> und das Lufttheaterensemble ANGELS.

Das Projekt wird unterstützt durch die Kunststiftung NRW.

Konzept & Inszenierung | Meinhard Zanger
Choreographie Tanz | Silke Z.
Choreographie Angels | Susanne Beschorner
Redaktion Streng öffentlich! WDR5 | Hartmut Krause

Mit | Florian Bender, Schauspieler | Anja Bilabel, Schauspielerin | Richard Bracht, Saxophon | Emanuel Fleischhacker, Wassermann | Barbara Fuchs, Tänzerin | Widhold Grohs, Saxophon | Konrad Haller, Schauspieler | Sven Heiß, Schauspiel & Gesang | Britta Herrmann, Angel | Rebecca Keller, Angel | Simone Kieltyka, Angel | Markus Krökel, Climber | Uwe Koch, Orgel & Gesang | Elena Königsfeld, Geige | Nicolas Niot, Tänzer | Ilya Pfaller, Angel | Bastian Rey, Climber | Adam Riese [Reiseleiter 29.5.-13.6.] | Sabrina vor der Sielhorst, Gesang | Jörg Thadeusz [Reiseleiter 14.-21.6.] | Miriam Zömbik, Angel |

Die Besetzung klingt vielversprechend, lassen Sie sich diese abwechslungsreiche heiter-poetische Reise nicht entgehen!

Öffentliche Generalprobe | Donnerstag, 29. Mai 2008
Premiere A
| Freitag, 30. Mai 2008
Premiere B
| Samstag, 31. Mai 2008
Beginn 20 Uhr | Treffen im Foyer 19:45 Uhr [!]

Weitere Termine: 6.+7.6. | 13.+14.6. | 20.+21.6.2008

Vorstellungsdauer | ca. 3 1/2 Std. | WBT_UNTERWEGS |
Karte: 50,-€ | keine Ermäßigung | Karten nur im Vorverkauf | Tel. 40019



24.5.08

Abschied von einem Theaterurgestein!

In einem englischen Oldtimer-Taxi verließ Agathe Brüning gestern Nachmittag das Wolfgang Borchert Theater. Nach dreizehnjähriger Amtszeit verabschiedet sie sich in den wohlverdienten Ruhestand. Vier Intendanten sowie den Umzug vom Bahnhof an den Kreativkai hat Frau Brüning als Intendanz-Sekretärin, Kartenverkäuferin, Buchhalterin und „Mädchen für alles“ am Wolfgang Borchert Theater miterlebt.

Ab Montag wird Elena Königsfeld ihre Nachfolge antreten und zukünftig unter der 40019 Ihre Wünsche und Kartenreservierungen entgegennehmen.




16.5.08

Die nächste Uraufführung im Anmarsch!!!
Noch 14 Tage bis BLIND DATE II.

Noch 14 Tage - dann ist es wieder soweit: unsere unorthodoxe Performance BLIND DATE geht in die nächste Runde! Als „alter Hase“ ist der bekannte Rundfunk- und TV-Moderator Jörg Thadeusz  wieder als Reiseleiter unterwegs [14.-21.6.]. An den übrigen Terminen [29.5.-13.6.] begleitet der Münsteraner Entertainer Adam Riese Sie auf unserer "theatralischen Erkundung im öffentlichen Raum".

Ungewohntes Theater an ungewohnten Orten - eine Entdeckungsreise!

Meinhard Zanger mit dem BLIND DATE II – Bus

Nach dem großen Erfolg von BLIND DATE in der vergangenen Spielzeit folgt diesen Sommer eine weitere theatrale Reise durch Münster. Auch diesmal gilt: das Programm wird nicht verraten, mit dem 50,-€-Ticket kaufen Sie die „Katze im Sack“! Die Reiseleitung übernimmt bis einschl. 13. Juni der bekannte Münsteraner Entertainer Adam Riese, ab 14. Juni für die letzten drei Termine ist wieder der prominente TV-Moderator Jörg Thadeusz [u. a. poetry slam] ihr Wegbereiter und –begleiter. Und wie im vergangenen Jahr wechseln wieder die Orte, die Verkehrsmittel, die Genres und – die Künstler: Schauspieler, Tänzer, Musiker . . .
 
Die Vorstellungen am 20. und 21.6. werden für den WDR-Hörfunk aufgezeichnet.
 
Es gibt insgesamt nur acht Performances und die Teilnehmerzahl ist auf 34 Personen begrenzt, sichern Sie sich also rechtzeitig Ihre Karte! Für alle „Wiederholungstäter“ gilt: Bringen Sie Ihr Cape vom letzten Mal mit! Alle BLIND DATE-Anfänger sollten Folgendes beachten: sportliche und wetterfeste Kleidung sind erwünscht! Treffen ist auch in diesem Jahr wieder um 19:45 Uhr im Foyer des Wolfgang Borchert Theaters!
 
Koproduzent ist die Redaktion „SpielArt“ des WDR, Kooperationspartner sind silke z.:resistdance und ANGELS.
 
Das Projekt wird unterstützt durch die KUNSTSTIFTUNG NRW.



28.4.08

Spannende Spurensuche nach den „Wilden Jahren“ in Münster!
Uraufführung am Wolfgang Borchert Theater

In diesem Moment laufen die Vorbereitungen für unsere urbane Uraufführung auf Hochtouren! Am 1. und 3. Mai feiert DAS MÜNSTER-PROTOKOLL…EIN HEIMATABEND. DIE 68ER UND DER DEUTSCHE HERBST Premiere im WBT_MAGAZIN!

Eigens für das Wolfgang Borchert Theater entwickelte Wolfgang Lichtenstein eine Stück-Collage über die politisch aufregendste Zeit in der BRD mit besonderem Augenmerk auf die Stadt Münster. Aus einem großen Fundus persönlicher Erinnerungen, Schriften, Zeitdokumenten und der spielerischen Umsetzung, konzipiert sich ein intermediales Gesamtkunstwerk, das die Grenzen üblicher Theaterereignisse sprengt – ein Geschichtserlebnis der besonderen Art.

Regie führt der ehemalige Künstlerische Leiter der Ruhrfestspiele Recklinghausen [1983-91] Wolfgang Lichtenstein, der bereits durch seine Inszenierungen von Sartres GESCHLOSSENE GESELLSCHAFT und Becketts GLÜCKLICHE TAGE in Münster hervorgetreten ist. In beiden Stücken hat er bereits mit der Bühnenbildnerin Elke König zusammengearbeitet.

Komponist Wolfgang Florey [MEINE EVANGELIEN] schuf eigens für das Wolfgang Borchert Theater die Musik zum Stück.




10.4.08

Engagierte Allround-Verwaltungsfachkraft für Wolfgang Borchert Theater gesucht!

Das Wolfgang Borchert Theater Münster sucht zum 11.8.08 im Festanstellungsverhältnis eine engagierte und theaterbegeisterte Allround-Verwaltungsfachkraft mit den Aufgaben Intendanz-Sekretariat, Kartenvorverkauf, KBB, vorbereitende Buchführung und Telefonverkehr.

Eine Vorab-Anstellung vom 1.5.-28.6.2008 zur Einarbeitung und Übergabe ist erforderlich. Der Vertrag orientiert sich an den Bestimmungen des NV Bühne für Privattheater.

Interessenten wenden sich bitte umgehend mit Gehaltsvorstellungen schriftlich an:
WOLFGANG BORCHERT THEATER, z.Hd. Herrn Intendant Meinhard Zanger, Hafenweg 6-8, 48145 Münster.



3.4.08

Erfolgsstück jetzt auch in Münster!
Kathrin Sievers inszeniert DER GOTT DES GEMETZELS


In diesem Monat ist es endlich soweit: es ist uns gelungen, das zurzeit meistgespielte Stück Europas nach Münster zu holen: am 10. und 12. April ist Premiere der bissigen Gesellschaftskomödie DER GOTT DES GEMETZELS von Erfolgsautorin Yasmina Reza!

Das mehrfach ausgezeichnete Drama DER GOTT DES GEMETZELS ist das Erfolgsstück des Jahres 2007. Die Uraufführung fand 2006 am Schauspielhaus Zürich unter der Regie von Jürgen Gosch statt. Seitdem wird es an vielen Theatern in Deutschland aufgeführt. Im Januar dieses Jahres inszenierte Yasmina Reza das Stück selbst im Pariser Théâtre Antoine. Am Wolfgang Borchert Theater geben die Essener Regisseurin Kathrin Sievers sowie der Schauspieler Heiko Grosche ihr Münster-Debüt. Aber auch WBT-Chef Meinhard Zanger ist nach einer fast einjährigen Pause wieder auf der Bühne des Borchert Theaters zu sehen.

Yasmina Reza wurde insbesondere durch ihre Komödien "KUNST" [1994], DREI MAL LEBEN [2000] und DER GOTT DES GEMETZELS [2006] zur weltweit meistgespielten zeitgenössischen Dramatikerin. Erst kürzlich erschien ihr Buch FRÜHMORGENS, ABENDS ODER NACHTS über Frankreichs Präsidenten Nicolas Sarkozy, den sie ein Jahr lang begleitete.




12.3.08

Schauspiel Dortmund gastiert im Borchert!
Schauspielerin Brit Dehler bei Verkehrsunfall schwer verletzt
Spielplanänderungen am WBT.


Aufgrund eines schweren Verkehrsunfalls der WBT-Schauspielerin Brit Dehler [bekannt aus MOBIL, HAMLET, ZERBOMBT etc.] am vergangenen Samstag sieht sich das Wolfgang Borchert Theater gezwungen, die für den 20. März angekündigte Premiere der Uraufführung DAS MÜNSTER-PROTOKOLL . . . EIN HEIMATABEND. Die 68er und der Deutsche Herbst – Spurensuche auf Anfang Mai [1. und 3.5.2008] zu verschieben und seinen Spielplan umzustellen. Sowohl das Produktionsteam als auch der Intendant haben sich gegen eine Umbesetzung Dehlers in dem Münster-Projekt entschieden und hoffen auf einen baldigen Genesungsprozeß.

Für die Rollen in Shakespeares Tragödie HAMLET springt die am WBT bekannte Schauspielerin Anja Bilabel ein, die Inszenierung von Sergi Belbels digitaler Telefonkomödie MOBIL wird aus dem Programm genommen. Die Termine werden durch SHAKESPEARES SÄMTLICHE WERKE [LEICHT GEKÜRZT] sowie der bissigen Managersatire DIE GRÖNHOLM-METHODE ersetzt. Das Team des Wolfgang Borchert Theater bittet um Verständnis für diese Maßnahmen.

Für die ausgefallene Premiere liefert das Wolfgang Borchert Theater am Karsamstag eine ganz besondere Alternative. Das Schauspiel Dortmund ist zu Gast mit der Bühnenadaption des berühmten Romans von Thomas Bernhard HOLZFÄLLEN.EINE ERREGUNG. Regisseur ist kein geringerer als Günther Beelitz. Als Intendant und Regisseur hat er sich an den renommiertesten Häusern (u. a. Düsseldorfer Schauspielhaus, Bayrisches Staatsschauspiel, Nationaltheater Weimar) einen Namen gemacht.

Dieses Gastspiel ist der Auftakt für die geplante Zusammenarbeit des WBT mit dem Schauspiel Dortmund in der kommenden Spielzeit. Auch bei der Koproduktion wird Günther Beelitz wieder Regie führen.

 


18.2.08

Wolfgang Borchert Theater im Aufwind

Das Wolfgang Borchert Theater befindet sich im Aufwind. WBT-Chef Meinhard Zanger legte in seiner zweiten Spielzeit jetzt die Halbjahresbilanz 2007/08 vor. Demnach besuchten seit Spielzeitbeginn im August 2007 bis Ende Januar 2008 insgesamt 8.696 Zuschauer die 137 Vorstellungen des Theaters an Münsters Stadthafen. Das entspricht einer Auslastung von knapp 70 %. Im Vergleichszeitraum der vorangegangenen Spielzeit hatten 7.713 Zuschauer 167 Vorstellungen besucht. Die Auslastung hatte 50,2 % betragen.
 
Obwohl 30 Vorstellungen weniger gespielt wurden, konnte die absolute Besucherzahl um 12,7 % gesteigert werden, die Auslastung sogar um knapp 20 %. Die Einnahmen aus dem Kartenverkauf stiegen im Vergleichszeitraum um 24,4 %. Die Jahresbilanz 2007 weist erstmals ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Einnahmen und Ausgaben aus. Zanger sieht seinen künstlerischen Kurs bestätigt: „Profil-, Ensemble- und Spielplanwechsel wird von unserem Publikum dankbar angenommen.“
 
Auch der Schuldenabbau geht voran. Doch beim Volumen von ca. 250.000,- € übernommenen Schulden bei Amtsantritt am 1.7.06 „sind wir zwar auch ökonomisch auf einem guten Weg, aber noch lange nicht überm Berg“, so Zanger.
 
Das Wolfgang Borchert Theater gilt als eines der renommiertesten Privattheater im Land Nordrhein-Westfalen. Am Sonntag, 24. Februar 2008 wird in Éric-Emmanuel Schmitts Ehekrimi KLEINE EHEVERBRECHEN bereits einen Monat früher als in Zangers erster Saison der 10.000te Besucher erwartet. Die nächste Premiere findet am 20. März statt. Regisseur Wolfgang Lichtenstein, von 1983-91 Künstlerischer Leiter der Ruhrfestspiele Recklinghausen, präsentiert seine Uraufführung DAS MÜNSTER-PROTOKOLL . . . EIN HEIMATABEND, eine lokale „Spurensuche“ über die 68er und den Deutschen Herbst.



16.11.07

WBT_ADVENTSKALENDER

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Vom 1. bis 24.12. ist es soweit: täglich um 18 Uhr | sonntags um 16 Uhr präsentiert das WBT_ENSEMBLE & Co kleine künstlerische Überraschungen am Hafenfenster 2! Aber auch auf unserer Internetseite können Sie den theatralen Adventskalender direkt erleben. Klicken Sie einfach auf den nebenstehenden Button und sehen Sie, was sich das Team des Wolfgang Borchert Theaters für Sie ausgedacht hat. Viel schöner ist es natürlich, wenn Sie live erleben wie sich das Türchen öffnet und jeden Tag Weihnachten ein Stückchen näher rückt! Die ultimative Alternative zu leblosem Pappkalender mit einfacher Schokolade!

Kommen Sie mit uns in Weihnachtsstimmung und erleben Sie täglich theatralische Miniaturen der Extraklasse!



15.10.07

„Deutscher Herbst“: WBT sucht Zeitzeugen

Jetzt ist es klar: Die bisher offene Position im Spielplan von Münsters Wolfgang Borchert Theater widmet sich dem DEUTSCHEN HERBST. Unter dem Arbeitstitel DAS MÜNSTER-PROTOKOLL soll ein Stück entstehen, das das gesellschaftliche Klima in der westfälischen Metropole im Herbst 1977 widerspiegeln soll.

Dazu sucht das WBT Personen aus Münster und Umgebung, die als Zeitzeugen von den Auswirkungen der Ereignisse des DEUTSCHEN HERBSTES auf Münster und Umgebung berichten können und bereit sind, sich Interviews des WBT-Teams zu stellen.

Wie war das politische Klima damals in der Stadt und auf dem Lande? Wie machte sich der Terror dieser Zeit in Münster bemerkbar? Wie war die Stimmung unter den Studenten? Wie wurde reagiert? Gab es RAF-Sympathisanten? Was wurde unternommen?

Geplant ist ein Theaterstück, das beide Elemente enthält: fiction/non fiction. Regie führt kein Geringerer als der ehemalige Künstlerische Leiter der Ruhrfestspiele Recklinghausen [1983-91] Wolfgang Lichtenstein, der durch seine Inszenierungen von Sartres GESCHLOSSENE GESELLSCHAFT und Becketts GLÜCKLICHE TAGE in Münster hervorgetreten ist. Die Premiere ist für Mai 2008 vorgesehen.

Wer etwas über das damalige Klima in Münster berichten kann oder persönliche Erfahrungen mit der RAF gesammelt hat, möge sich bitte bei Dramaturgin Felizitas Stilleke unter der Rufnummer 0251-39907-14 melden. Gerne werden auch Zeitungsartikel oder andere Dokumente entgegen genommen.

Wolfgang Borchert Theater | Stichwort: DAS MÜNSTER-PROTOKOLL | Hafenweg 6-8 | 48155 Münster.




04.09.07

WDR-Oper LORCA mit WBT-Schauspielern

Am kommenden Sonntag, 9. September ist in der Reihe Bühne:Radio des WDR-Hörfunks von 20.05-22.10 Uhr auf WDR 3 die Uraufführung der Oper in 6 Bildern LORCA zu hören. In der Oper des Essener Komponisten Peter Herborn wirken auch WBT-Schauspieler mit: Meinhard Zanger und dessen Frau Monika Hess-Zanger. Sie sind u. a. in den Rollen des Sozialistenführers de los Rios bzw. als Mutter in Bluthochzeit zu hören. Es spielt das WDR Rundfunkorchester Köln unter Leitung seines Chefdirigenten Michail Jurowski [Foto: WDR]. Redaktion: Christoph Held.

Peter Herborn stellt den spanischen Dichter, Dramatiker und Regisseur Federico García Lorca in den Mittelpunkt einer abendfüllenden Oper. Anhand fiktiv-biographischer Situationen beschäftigt sich das Werk mit dem Schicksal des Freigeistes.




04.09.07

Neues Design des WBT_MAGAZIN

Die Aussenfassade des WBT_MAGAZINS präsentiert sich passend zu unserer Eröffnungsinszenierung HAMLET von William Shakespeare im neuen Glanz.
Schon von weitem können Passanten und Besucher von nun an den Titel unseres Spielzeiteröffnungsstückes lesen!
Für das besondere Theaterfeeling sorgt von nun an der „rote Teppich“, welcher künftig die Besucher des WBT_MAGAZINS in unsere zweite Spielstätte führt.




15.08.07

NEUER SITZKOMFORT IM WBT_MAGAZIN

Soeben sind die neuen, knallroten Sitze für das Magazin des Wolfgang Borchert Theaters eingetroffen. Passend zur Eröffnungspremiere von Shakespeares HAMLET werden die Holzstühle gegen bequeme Polstersessel ausgetauscht und nicht, wie zunächst angekündigt, mit Sitz- und Rückenkissen ausgestattet.
„Damit haben wir einen weiteren großen Schritt zur Verbesserung unseres Publikumsservices vollzogen.“, so Intendant Meinhard Zanger.
Das WBT_MAGAZIN war vor einem Jahr als zweite feste Spielstätte mit dem Amtsantritt Zangers in Betrieb genommen worden.
Während hinter den Kulissen die Endproben für HAMLET und die Umgestaltung des WBT_MAGAZINS im vollen Gange sind, nimmt das Wolfgang Borchert Theater seinen Spielbetrieb bereits am Donnerstag, den 16.8., wieder auf. Mit der Erfolgskomödie SHAKESPEARES SÄMTLICHE WERKE [LEICHT GEKÜRZT] eröffnet das WBT die Münsteraner Theatersaison 2007/2008.




26.06.07

Neues WBT-Spielzeitheft 2007/08 ist da:

Das druckfrische Spielzeitheft des Wolfgang Borchert Theaters für die neue Theatersaison 2007/08 ist ab heute erhältlich. Der unentbehrliche Führer durch das kommende Programm des WBT, beginnend ab der Premiere von Shakespeares HAMLET am 23. und 24. August, ist bis zum 15. Juli zwei Stunden vor Vorstellungsbeginn an der Abendkasse erhältlich. Ab kommender Woche liegt die Spielzeitbroschüre ebenfalls in öffentlichen Institutionen und anderen Auslagestellen aus. Als besonderer Service kann die Broschüre auch von der Internetseite www.wolfgang-borchert-theater.de herunter geladen werden.




26.06.07

Kritikerumfrage: BENDER, REHEUSER, GORA / MÜLLER sind top!

Kurz vor den Ferien erreichte uns frohe Kunde. Wie uns das NRW-Fachmagazin theater pur vorab mitteilte wurden in der landesweiten Kritikerumfrage des Blattes nach den besten künstlerischen Leistungen in NRW der Saison 2006/07 [Juli-Ausgabe] gleich mehrere Künstler unseres Hauses bedacht: je eine Nennung erhielten Bernd Reheuser in der Kategorie Bester Schauspieler für seine Darstellung als FREIGEIST Denis Diderot [Foto], Florian Bender als Bester Nachwuchsschauspieler für seine Gestaltung des Kostja in CECHOVs MÖWE und das Ausstatter-Tandem Monika Gora / Anja Müller in der Kategorie Bestes Bühnenbild für seine Ausstattung der Komödie DER FREIGEIST. Dazu gratulieren wir den Kolleginnen und Kollegen aufs herzlichste und freuen uns mit ihnen.




26.06.07

Sommertheater im Wolfgang Borchert Theater | Öffnungszeiten in den Theaterferien

Münster, 25.6.07. Als einziges Theater Münsters spielt das WBT täglich außer montags auch in den Sommerferien! Bis zum 15. Juli, wochentags um 20 Uhr, sonntags immer um 18 Uhr, steht die abgedrehte Komödie SHAKESPEARES SÄMTLICHE WERKE [LEICHT GEKÜRZT] auf dem Spielplan.

Ab dem 26. Juni können Karten im Vorverkauf des WN-Ticketshops am Prinzipalmarkt  13-14 (Tel: 0251.690593) Mo-Fr 9-18 Uhr und Sa 9-13 Uhr erworben werden. Die  Abendkasse ist an Vorstellungstagen zwei Stunden vor Beginn der Vorstellung für den Direktverkauf geöffnet und telefonisch erreichbar.  Das WBT-Theaterbüro ist nach den Theaterferien wieder ab dem 6. August um 10 Uhr für den Kartenvorverkauf geöffnet!




22.06.07

Die letzten Vorstellungen von GESCHLOSSENE GESELLSCHAFT im WBT | SHAKESPEARES SÄMTLICHE WERKE [leicht gekürzt] bis 15. Juli | Kartenverkauf in den Theaterferien

Zum letzten Mal steht am Wochenende, samstag um 20 Uhr und sonntag um 18 Uhr, Sartres GESCHLOSSENE GESELLSCHAFT mit Meinhard Zanger als Journalist Garcin auf dem Programm des WBT. Jean-Paul Sartres meistgespieltes Stück ist ein spannendes Psychodrama und immer noch ein hochaktueller zeitgenössischer Klassiker mit psychologischer Tiefe.

Ansonsten steht die anarchische Komödie SHAKESPEARES SÄMTLICHE WERKE [leicht gekürzt] täglich außer montags bis zum 15. Juli, wochentags um 20 Uhr, sonntags immer um 18 Uhr, auf dem WBT-Programm.

Ab dem 25. Juni können Karten im Vorverkauf im WN-Ticketshop am Prinzipalmarkt  13-14 (Tel: 0251.690593)  Mo-Fr 9-18 Uhr und Sa 9-13 Uhr erworben werden. Die  Abendkasse ist an Vorstellungstagen zwei Stunden vor Beginn der Vorstellung telefonisch erreichbar, ab 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn ist für den Direktverkauf geöffnet. Das WBT-Theaterbüro ist nach den Theaterferien wieder ab dem 6. August um 10 Uhr für den Kartenvorverkauf geöffnet!




06.06.07

WBT-Intendant Meinhard Zanger zieht positive Bilanz seiner ersten Spielzeit und stellt den Spielplan 2007|08 vor


Auf der heutigen Pressekonferenz zog der Intendant des Münsteraner Wolfgang Borchert Theaters, Meinhard Zanger, eine positive Bilanz seiner ersten Spielzeit und stellte den neuen Spielplan der kommenden Theatersaison 2007/08 vor.
 
Rund 14.000 Zuschauer werden 309 Vorstellungen bis zum neuen Spielzeitende am 15. Juli das Haus an Münsters Stadthafen besucht haben. Die durchschnittliche Auslastung beträgt ca. 50%. „Künstlerisch betrachtet hatten wir nicht einen Flop zu verzeichnen,“ betonte Zanger. „Bedauerlich ist nur, daß so ein Stück wie ZERBOMBT von Sarah Kane vom Publikum nicht angenommen wurde. Dennoch sind wir stolz darauf, es angeboten zu haben.“ Spitzenreiter in der Zuschauergunst war Éric-Emmanuel Schmitts [un-]moralische Komödie DER FREIGEIST, die ebenso wie das „Passionsspiel“ MEINE EVANGELIEN wegen eines Bühnenunfalls des Schauspielers Bernd Reheuser im Mai und Juni kurzfristig aus dem Programm genommen werden mußte. Dafür wird die für die kommende Spielzeit geplante Komödie SHAKESPEARES SÄMTLICHE WERKE [LEICHT GEKÜRZT] vorgezogen und feiert bereits am morgigen Donnerstag seine Premiere. Den signifikanten finanziellen Ausfall der Programmänderung will das WBT durch die dreiwöchige Spielzeitverlängerung bis 15. Juli kompensieren. Hoch in der Publikumsgunst standen auch CECHOVs MÖWE und das abenteuerliche Erkundungs-Projekt BLIND DATE. Das neue Theaterfoyer, der Homepage-Relaunch und die neueröffnete zweite Spielstätte, das WBT_MAGAZIN, wurden vom Publikum ebenfalls sehr gut angenommen.
 

Für die kommende Saison 2007/08 kündigte Zanger acht Premieren an, die unter dem Motto „Mut. Macht. Methode.“ stehen. Der Chef selbst eröffnet in eigener Fassung und Übersetzung nach A. W. Schlegel mit seinem ersten Klassiker in Münster die neue Saison: HAMLET von William Shakespeare [Premieren 23./24. August]. Die Titelrolle spielt der fest ins WBT-Ensemble zurückgekehrte Konrad Haller. Die als Shakespeare-„Nachschlag“ geplante Parodie SHAKESPEARES SÄMTLICHE WERKE [LEICHT GEKÜRZT] wird eine Woche zuvor [16.8.] wieder aufgenommen. „Um seinen Auftrag als Avantgarde-Theater zu betonen“, so Zanger, sind ansonsten im WBT hochaktuelle Stücke zu sehen. So kommt KLEINE EHEVERBRECHEN [2003] als drittes Stück des französischen Theaterstars Éric-Emmanuel Schmitt auf die WBT-Bühne [Premieren 4./6. Oktober]. Neben Monika Hess-Zanger steht in der „schwarzen Komödie voller Überaschungen, bei der sich Süßholzraspeln und totaler Krieg ständig abwechseln“, der bekannte Bühnen und TV-Schauspieler Dietrich Adam – in der Rolle des unter Amnesie leidenden Schriftstellers „Gilles Andary“ – erstmals auf der WBT-Bühne. Der spanische Autor Jordi Galceran schrieb 2003 DIE GRÖNHOLM-METHODE [Premieren 6./8. Dezember], das im selben Jahr in Barcelona und Madrid uraufgeführt und danach an 40 deutschen Bühnen gespielt wurde. In diesem Psychothriller der Extraklasse und dem sarkastischen Kommentar auf die immer aggressiver werdenden Methoden auf dem Arbeitsmarkt wird auch Bernd Reheuser zu sehen sein. Mit der 2006 entstandenen  „Comèdia telefònica digital“ MOBÍL von Sergi Belbel [Premieren Jan/Feb 08] kommt ein weiteres Stück eines spanischen Autors auf die WBT-Bühne des Wolfgang Borchert Theaters: MOBÍL, eine digitale Telefonkomödie, inszeniert von Meinhard Zanger. Mit dem 2007 in Zürich uraufgeführten Erfolgsstück DER GOTT DES GEMETZELS [Premieren 10./12. April 08] von Yasmina Reza [„KUNST“], gibt die junge Regisseurin Kathrin Sievers ihre Visitenkarte am WBT ab. Die Komödie zeigt einen Nachmittag unter ziviliserten Menschen unserer westlichen Gesellschaft, der einen – gelinde gesagt – unangenehmen Verlauf nimmt. Eine weitere Neuinszenierung ist ein deutschsprachiges Stück [Premieren April/Mai 08], das noch nicht feststeht. Nach dem großen Erfolg von BLIND DATE gibt es mit BLIND DATE II [Premieren Mai/Juni 08] eine Fortsetzung der theatralischen Performance. Die BORCHERT_LATE_NIGHT wird fortgeführt. Hier gibt die neue Dramaturgin, Felizitas Stilleke, als Regisseurin ihre Visitenkarte ab.
 
Die Produktionen DER FREIGEIST, MEINE EVANGELIEN, GLÜCKLICHE TAGE und das Kinderstück DAS GEHEIMNIS DER BLÄTTER  bleiben im Programm.
 
Aus dem festen Ensemble scheiden zum Spielzeitende Markus Josten [PR] und die Schauspielerin Anja Bilabel aus. Bilabel wird aber weiterhin als Gast am WBT zu sehen sein.
 
Zanger kündigte außerdem eine weitere Verbesserung des Service an. Das Abonnement wird vereinfacht. So ist es ab 2007/08 auch möglich, ein Kleines Abo mit drei Vorstellungen zu buchen. Im WBT_MAGAZIN gilt zukünftig eine feste Platzreservierung, auch werden die Stühle mit Sitzkissen ausgestattet. Im WBT_SAAL wird an einer Verbesserung der klimatischen Verhältnisse gearbeitet.




Gemeinsamer Aufruf an Unternehmen und Einzelpersönlichkeiten

BLIND DATE auch für Münsters Studenten!

in diesem Jahr führt das Wolfgang Borchert Theater zum Abschluss der Saison eine theatralische Reise ins unbekannte Münster durch, das so genannte BLIND DATE, das vergangenen Freitag erfolgreiche Premiere feierte. Aufgrund des enormen logistischen wie auch finanziellen Aufwandes ist der Eintrittspreis für diese „theatralische Performance im öffentlichen Raum“ mit 50,- € pro Karte signifikant höher als normal, das WBT kann keine Ermäßigung anbieten. Um aber dennoch die Studierendenschaft an diesem künstlerisch wertvollen Ereignis teilnehmen lassen zu können, rufen das WOLFGANG BORCHERT THEATER und der AStA der WESTFÄLISCHEN WILHELMS-UNIVERSITÄT gemeinsam dazu auf, Münsters StudentInnen hierbei zu unterstützen.

Was ist ein BLIND DATE?

Hinter BLIND DATE verbirgt sich letztlich nicht mehr als eine Verabredung mit unbekanntem Ausgang. Aber auch nicht weniger. Dieses "Weniger" aber ist sehr viel. Die "klassische" Verabredung zwischen Schauspielern und Publikum wird aufgehoben. Spieler sind nicht mehr nur "Produzenten", Zuschauer sind nicht mehr nur "Konsumenten": Spieler und Publikum begegnen sich auf einer anderen Ebene, auf neue Art und Weise: beide "produzieren" diese Performance – unabgesprochen – gemeinsam! Ob sie wollen oder nicht – eine Reise also mit unbekanntem Verlauf und Ausgang! BLIND DATE ist nicht nur ein Theaterprojekt, sondern eine Genre übergreifende Performance mit Tänzern, Schauspielern, Musikern, Journalisten - und dem Publikum!

Wie können SIE helfen?

Sie als Unternehmen oder als Einzelpersönlichkeit sponsern ein Studententicket mit 40,- €, so daß die HochschülerInnen zum WBT-üblichen Ermäßigtentarif von 10,- € an diesem kulturellen Großereignis teilnehmen können. Für Ihre Spende stellt Ihnen das Wolfgang Borchert Theater gerne eine Spendenquittung aus und teilt Ihnen den Namen des gesponserten „Patenkindes“ mit. Unter der Telefonnummer 0251-40019 können interessierte StudentInnen dann jederzeit die ermäßigte Karte erfragen und buchen.

Für Rückfragen steht Ihnen Markus Josten in der Dramaturgie des WBT unter 0251-39907-14 gerne zur Verfügung.

Mit herzlichen Grüßen!                                

WOLFGANG BORCHERT THEATER 

.

AStA der WWU Münster


Meinhard Zanger   


Veith Lemmen

Intendant   

AStA-Vorsitzender der WWU Münster



21.05.07

Am Mittwoch Sartres Schauspiel GESCHLOSSENE GESELLSCHAFT  im Wolfgang Borchert Theater

Becketts GLÜCKLICHE TAGE zum letzten Mal! –
Ein Wiedersehen in MEINE EVANGELIEN mit Bernd Reheuser
und BLIND DATE zu Pfingsten

[Münster] – Nach erfolgreicher Premiere der von ihm inszenierten „theatralischen Performance im öffentlichen Raum“ BLIND DATE vergangene Woche bleibt WBT-Intendant Meinhard Zanger kaum Zeit zum Luft holen: bereits am Mittwoch steht er als Schauspieler im höllischen Kammerspiel GESCHLOSSENE GESELLSCHAFT des französischen Philosophen und Literaten Jean-Paul Sartre wieder auf der Bühne des Wolfgang Borchert Theaters. Zanger spielt in seiner ersten Münsteraner Rolle den Journalisten Joseph Garcin, einen zynischen Versager und komplexbeladenen Rationalisten. Mit von der Partie aus dem WBT-Ensemble sind Florian Bender als dämonischer Kellner, Fiona Metscher als durchtriebene Estélle und Monika Hess als lesbische Inés.

Am Donnerstag und Freitag stehen Monika Hess als dauerplappernde Winnie und Florian Bender als ihr erstummender Ehemann Willie auf der Bühne des WBT_MAGAZINs. Dann nämlich finden die beiden letzten Vorstellungen des Beckett-Schauspiels GLÜCKLICHE TAGE im Wolfgang Borchert Theater statt.

Ein Wiedersehen mit dem beim Gastspiel in Köln verunfallten Bernd Reheuser gibt es am Pfingstsamstag und –sonntag. Zusammen mit Josef Tratnik spielt er im Doppelprojekt MEINE EVANGELIEN von Éric-Emmanuel Schmitt. Bei einer Aufführung in Köln hatte sich Reheuser beide Knochen des rechten Unterarms gebrochen, sodaß WBT-Chef Meinhard Zanger für ihn eingesprungen war und fast das komplette Mai/Juni-Programm des WBT umgestellt werden mußte. Auch wenn Reheuser zur Zeit den FREIGEIST nicht spielen kann, so ist er doch soweit wieder hergestellt, daß die Vorstellungen MEINE EVANGELIEN stattfinden können.

Am Pfingstsonntag geht es übrigens zum dritten Mal auf die „theatralische Erkundung im öffentlichen Raum“. Nach der erfolgreichen Premiere von BLIND DATE bietet das WBT mit seiner Performance auch diesmal wieder allerlei Überraschungen!



09.05.07

WBT stellt Spielplan Mai und Juni um

Schauspieler Bernd Reheuser hatte schweren Bühnenunfall | WBT mit zwei weiteren Premieren im Mai und Juni |
Schmitts MEINE EVANGELIEN an Pfingsten | DER FREIGEIST wieder im September

[Bernd Reheuser als Diderot. |
Foto: Hydra Productions
]

WBT-Schauspieler Bernd Reheuser hatte beim Kölner Gastspiel des Doppelprojekts MEINE EVANGELIEN einen folgenschweren Bühnenunfall und fällt bis Saisonende aus. So hat das Münsteraner Wolfgang Borchert Theater seinen Spielplan für Mai und Juni umstellen müssen. DER FREIGEIST – mit Bernd Reheuser als Philosoph Diderot in der Hauptrolle – kann in dieser Saison nicht mehr gespielt werden und ist wieder ab September zu sehen.

MEINE EVANGELIEN wird zweimal an Pfingsten gespielt: mit Reheuser als Jeschua in einer veränderten Form. WBT-Chef Meinhard Zanger war in Köln für den verunfallten Reheuser eingesprungen und hatte mit seiner kurzfristigen Übernahme der Rollen Jeschua und Sextus die weiteren Vorstellungen in der Kölner Kirche St. Maria Lyskirchen gerettet. So erlebten 400 begeisterte Zuschauer in vier Aufführungen drei Fassungen der erfolgreichen WBT-Inszenierung.

Am Samstag, 19. Mai – am Tage der B-Premiere der Perfomance BLIND DATE – gibt es daher nun eine weitere Premiere: Der bekannte TV-, Film- und Bühnenschauspieler Volker Lippmann [Foto rechts] springt für den verletzten FREIGEIST ein und spielt Patrick Süskinds Erfolgsstück DER KONTRABASS.

Auf Donnerstag, 7. Juni wird die für Anfang September geplante Premiere der anarchischen Komödie SHAKESPEARES SÄMTLICHE WERKE [LEICHT GEKÜRZT] vorgezogen. Mit dieser Arbeit gibt das 29jährige Nachwuchstalent PiaMaria Gehle, die soeben ihr Regie-Diplom an der Hamburger Hochschule für Musik und Theater erfolgreich absolviert hat, in Münster ihre Visitenkarte ab. Ihr zur Seite steht als Ausstatter ebenfalls ein Nachwuchstalent: der 27jährige Bühnen- und Kostümbildner Simon Schläger.

Am kommenden Wochenende wird statt FREIGEIST das Sartre-Schauspiel GESCHLOSSENE GESELLSCHAFT [auch am Mittwoch, 23. Mai] aufgeführt. Am Dienstag nächster Woche [15. Mai] wird Sarah Kanes aufregendes Schauspiel ZERBOMBT gespielt. Die Aufführungen des Doppelprojektes MEINE EVANGELIEN müssen in der kommenden Woche leider entfallen.

Bitte entnehmen Sie die ausführlichen Programmänderungen der unter dem Link Spielplan Mai | Juni. Bereits erworbene Karten behalten ihre Gültigkeit, können aber auch an der Vorverkaufskasse im Theaterbüro umgetauscht bzw. zurückgegeben werden. Öffnungszeiten: 10-13 Uhr und 14-18 Uhr. Telefon: 0251-40019.




30.04.07

Die Vorstellungen von CECHOVs MÖWE am 1. und 2. Mai im
Wolfgang Borchert Theater fallen aus

Die Vorstellungen von CECHOVs MÖWE fallen wegen Verletzung eines Schauspielers am Dienstag, den 1. Mai sowie am Mittwoch, den 2. Mai leider aus. Die letzten drei Vorstellungen der Tragikomödie über Künstlerfrust und Liebesleid finden vom 1. bis zum 3. Juni jeweils um 20 Uhr statt.




11.04.07

Noch 38 Tage bis BLIND DATE: Bekannter TV-Moderator Jörg Thadeusz als Reiseleiter

Noch 38 Tage - dann ist es soweit: unsere unorthodoxe Performance BLIND DATE  startet! Mit von der Partie ist der bekannte Rundfunk- und TV-Moderator Jörg Thadeusz  [Foto], der sich sichtlich auf die Reiseleitung der "theatralischen Erkundung im öffentlichen Raum" freut. Ungewohntes Theater an ungewohnten Orten - eine Entdeckungsreise!

"Er trägt den Bauch blusig über dem Gürtel", so eine Dame bei einer WDR 2-Umfrage Jörg Thadeusz. Der Moderator [1LIVE, extra3, THADEUSZ, poetry slam] freut sich über diese Formulierung. Sprache ist sein Beruf, Sprechen seine Leidenschaft.

Was müssen Sie tun? Sie kaufen die "Katze im Sack!" Denn würden wir an dieser Stelle verraten, was ein BLIND DATE ist, dann wäre es kein BLIND DATE mehr. Aber im Ernst, soviel verraten wir dann doch noch: Sie kaufen im Vorverkauf eine Karte zum Spezialpreis von 50,- EUR. Die Teilnehmerzahl pro Performance ist auf 26 Personen begrenzt. Um 20.45 Uhr ist Treffpunkt im Foyer des WBT in wetterfester und sportlicher Kleidung. Dort empfängt Sie Jörg Thadeusz als Reiseleiter. Um 21 Uhr geht es auf der Probebühne des WBT mit Aktion_1 los. Danach fährt Sie der historische Mercedes-Bus von 1954 zu einem anderen [theatralischen] Ort. Während der Fahrt erhalten Sie zur Stärkung ein Lunchpaket und 1/2 Liter Wasser. Am neuen Ort angekommen findet dann Aktion_2 statt usw. usf. . . . Spielorte, Spieler, Genres und Verkehrsmittel wechseln – wir halten Sie auf Trab! Nicht jede Vorstellung wird identisch sein, einzelne Programmpunkte wechseln von Performance zu Performance, so daß sich mehr als ein BLIND DATE lohnt! Es gibt nur 9 Performances! | Die Vorstellung am 1. Juni ist bereits ausverkauft! | Der Vorverkauf hat begonnen! | Sichern Sie sich rechtzeitig Ihre Karte!




03.04.07

Krieg im Blätterwald – Wolfgang Borchert Theater bittet um englische Zeitungsspenden

Anlässlich der Produktion ZERBOMBT der britischen Autorin Sarah Kane bittet das Wolfgang Borchert Theater um Spenden alter Exemplare der englischen Zeitungen „Sun“ und „Daily Mirror“ – egal welchen Datums. Die Boulevard-Blätter kommen in Sarah Kanes Erstlingswerk, das am 19. und 21. April unter der Regie von Monika Hess Premiere im WBT feiert, zum Einsatz. Sarah Kane zählt zu den wichtigsten und radikalsten Vertreterinnen der modernen britischen Dramatiker und Regisseure. In Deutschland wurde sie zweimal hintereinander, 1999 und 2000, zur besten ausländischen Theaterautorin des Jahres gewählt.

Zeitungsspenden können im Theaterbüro des Wolfgang Borchert Theaters telefonisch unter 0251/400 19 gemeldet oder persönlich im Hafenweg 6-8, abgegeben werden.

Die Vorstellungen am 3. und 4. April von Becketts GLÜCKLICHE TAGE müssen wegen Vorbereitungen zur nächsten Premiere im WBT, Sarah Kanes ZERBOMBT leider ausfallen. Ab Donnerstag zeigt das Wolfgang Borchert Theater in der Karwoche bis einschließlich Ostersonntag wieder Éric-Emmanuel Schmitts MEINE EVANGELIEN.




29.03.07

50. Vorstellung von DER FREIGEIST | Die letzten Vorstellungen von DER LAG DA SCHON. DER WAR SCHON TOT.

Am kommenden Wochenende feiert das Wolfgang Borchert Theater die Jubiläumsvorstellung von DER FREIGEIST. Bereits zum 50. Mal seit der Premiere im November steht die (un-)moralische Komödie von Éric-Emmanuel Schmitt auf dem Spielplan. Die inzwischen wieder genesene Schauspielerin Stefanie Mühle wird als Madame Therbouche wieder den Philosophen Diderot, gespielt von Bernd Reheuser, mit bezirzendem Charme in knifflige Situationen und moralische Nöte bringen.

Hingegen verabschiedet sich am Freitag und Samstag endgültig das schräge „Car-Barett“ von Heike Kortenkamp und Andrea Nicke. Wegen der großen Nachfrage wurden noch zwei Zusatzvorstellungen der PROTOPLASTEN in das Programm der [BORCHERT_LATE_NIGHT] aufgenommen. Am Samstag, den 31.3. heißt es dann um 23 Uhr das letzte Mal DER LAG DA SCHON. DER WAR SCHON TOT. im WBT.




27.03.07

Schmitts Passionsspiel MEINE EVANGELIEN ab heute wieder im Wolfgang Borchert Theater | Letzte Vorstellung von GLÜCKLICHE TAGE bis Ende Mai

Rechtzeitig vor Ostern zeigt das Wolfgang Borchert Theater wieder Éric-Emmanuel Schmitts MEINE EVANGELIEN. Das Doppelprojekt besteht aus zwei Stücken: DIE NACHT DER ÖLBÄUME zeigt die letzte Stunde Jesu vor seiner Verhaftung im Garten Gethsemane, seine menschlichen Ängste und Hoffnungen. Drei Tage später spielt DAS PILATUS-EVANGELIUM. Jesu Leichnam ist verschwunden, er soll auferstanden sein. Pilatus muß erkennen, daß der „Fall Jesus“ seine rationalen Fähigkeiten übersteigt. Morgen und am Mittwoch agieren Bernd Reheuser als Jeschua und Sextus sowie Josef Tratnik als Pilatus in dem bewegenden Schauspiel auf der Bühne des WBT. Am Donnerstag steht dann wieder GLÜCKLICHE TAGE, Becketts finale Ehe-Komödie mit Monika Hess im WBT_MAGAZIN auf dem Spielplan, das letzte Mal bis Ende Mai, da die Vorstellungen am 3. und 4. April wegen Vorbereitungen zur nächsten Premiere im WBT, Sarah Kanes ZERBOMBT leider ausfallen müssen.




19.03.07

WBT erwartet 10.000ten Besucher der Saison
– Diese Woche Sartres GESCHLOSSENE GESELLSCHAFT –

Das Wolfgang Borchert Theater erwartet am Mittwoch den 10.000ten Besucher der Saison. Auf dem Programm steht dann – täglich bis Sonntag – wieder das Schauspiel GESCHLOSSENE GESELLSCHAFT von Jean-Paul Sartre. Als Journalist Garcin steht WBT-Chef Meinhard Zanger auf der Bühne am Kreativkai. Die für den morgigen Dienstag vorgesehene Vorstellung muß auf Grund einer Erkrankung im Ensemble leider abgesagt werden. Karten können auf einen anderen Termin verlegt bzw. umgetauscht werden.

Im Anschluß an die Vorstellung von Sartres Schauspiel bietet das WBT Diskussionen für Schülergruppen an. Um telefonische Voranmeldung [0251- 39907-10] wird gebeten.

In der Vergangenheit kam es durch den Titel GESCHLOSSENE GESELLSCHAFT wiederholt zu Missverständnissen, da einige Zuschauer annahmen, es handele sich hier um eine geschlossene Veranstaltung (s. Anhang eines besorgten Zuschauers). Dem WBT ist daran gelegen, ausdrücklich darauf hinzuweisen, daß sich der Titel GESCHLOSSENE GESELLSCHAFT ausschließlich auf die beteiligten Figuren im Stück bezieht und nicht auf das Publikum. Jeder, der will, kann also die Aufführung besuchen und teilhaben an GESCHLOSSENE GESELLSCHAFT.

Darf ich da überhaupt hin?
So lautete die besorgte Gegenfrage einer Bekannten, als ich sie zu Jean Paul Sartres Stück „Geschlossene Gesellschaft“ ins Wolfgang Borchert Theater einladen wollte. Offensichtlich macht sich ein Ausgeschlossenheitsgefühl bei so manchem Zeitgenossen breit, wenn er die Ankündigung zu diesem Höllenspiel im Spielplan vorfindet. Ich kann jedoch bestätigen: Das Stück „Geschlossene Gesellschaft“ steht jedem offen! Im Gegensatz dazu vermag ich aber versprechen, dass Zuschauer nach dem Besuch von Samuel Becketts „Glückliche Tage“ auf einer elysischen Wolke nach Hause schweben werden.
(Andreas Schöneich)




13.02.07

Wolfgang Borchert Theater bietet erfrischende Alternative zum Karneval:
FREIGEIST statt Schlüsselübergabe
GLÜCKLICHE TAGE statt Nubbel-Verbrennung
MEINE EVANGELIEN zur Fastenzeit

Wer sich dem bunten Karnevalstreiben in Münster entziehen will, dem bietet das Wolfgang Borchert Theater an Münsters Hafenkai eine erfrischende Alternative: An Weiberfastnacht wird um 20 Uhr – wie in der ganzen Spielwoche vom 13.-18. Februar (So 18 Uhr!) – die WBT-Erfolgskomödie DER FREIGEIST von Éric-Emmanuel Schmitt gespielt. Star des Abends ist der von Presse und Publikum gefeierte Schauspieler Bernd Reheuser, der es in seiner Rolle des notgeilen Philosophen Denis Diderot nicht lassen kann, jedem Weiberrock hinterherzulaufen und sich dabei in herrliche Erklärungsnöte in Sachen Moral verstrickt.

An Aschermittwoch bietet das Wolfgang Borchert Theater für Beckett-Fans das Schauspiel GLÜCKLICHE TAGE mit der fulminanten Monika Hess in der Rolle der ununterbrochen schwatzenden Winnie. Tags darauf wird auch am WBT die Fastenzeit mit einem weiteren Stück von Éric-Emmanuel Schmitt eingeläutet: das Passionsspiel MEINE EVANGELIEN – mit Bernd Reheuser als Jeschua und Josef Tratnik als römischer Statthalter Pilatus – feiert am Donnerstag, 22. Februar, 20 Uhr seine A-Premiere (B- Premiere: Samstag, 24. Februar, 20 Uhr).




10.02.07

Nachfolgende Zuschrift erreichte uns von einer Zuschauerin der Aufführung GESCHLOSSENE GESELLSCHAFT von Jean-Paul Sartre, die wir hier gerne veröffentlichen:

Geschlossene Gesellschaft - oder: geht ins Borchert Theater !

Von Martina Faust

Der Moment, wenn die auf der Bühne, die mir 90 Minuten lang Emotionen transportieren konnten, geendet haben und die ersten Hände klatschen, das Licht wieder angeht, in diesem Moment muss ich immer mit Tränen lächeln. Natürlich schmerzen die Hände vom Klatschen.

„Jeder von uns ist die Folter für die beiden Anderen“. Dabei war es Garcin für Estelle, Estelle für Ines und Ines für Garcin. Jeder der drei hat sein Päckchen zu tragen, warum er in der Hölle ist. Alle Drei ringen sich zu einem Geständnis, denn sie sind ja doch unter sich, verlieren den Kontakt zur Erde, resignieren, kämpfen, lachen eine panische laute Lache. Und fangen von vorne an.

Die drei Menschen, die den Text von Sartre heute in Emotionen getaucht und in mein heftiges Herzklopfen verwandelt haben, verschenken die Erkenntnis des Zaubermoments. Sie haben nicht gespielt, sie waren. Und genau in dem Moment, als die ersten Hände klatschten, gehörte ich wieder endgültig dazu. Wenn die Schauspieler die Augen derer suchen, die sie berührt haben. Wieviel Gänsehaut verträgt der Mensch? Das Schöne ist, wir sind alle gleich verletzlich, auf die eine oder andere Weise. Wir sind alle gleich eingebunden, krank, ausgebrannt, alle gleich glücklich, gleichgültig, nachdenklich, oberflächlich, berechnend, verliebt, in Gedanken verloren, fröhlich, lachend. In den Momenten, in denen wir unsere Emotionen mit anderen teilen, ob wir nun wollen oder nicht, in denen wir gezwungen sind uns zu stellen, zu schreien, zu sagen, was wir fühlen, mag das Herz mitunter sich verklopfen.

Und ein Aber gibt es nicht. Danke (wieder) an die Darsteller des Borchert-Theaters für diese wunderbaren 90 Minuten. Ich freue mich schon auf das nächste Mal. Egal, was es ist. Phantasie ist die schönste Emotion der Welt.




09.02.07

Englische Praktikanten im Wolfgang Borchert Theater

Kommende Woche geht es „very british“ zu im Wolfgang Borchert Theater. Im Rahmen des European Work Experience Programme, organisiert durch den Bildungsreiseträger Acorn Educational Exchanges (AEE) besuchen englische Schülerinnen und Schüler Münster und auch das Wolfgang Borchert Theater. Eine Woche lang bietet das WBT zwei englischen Schülern ein Praktikum an, um durch den Einblick in den Arbeitsalltag ihre Sprachkenntnisse zu verbessern. Natürlich haben die neuen WBT-Praktikanten auch die Möglichkeit, die amouröse Erfolgskomödie DER FREIGEIST von Éric-Emmanuel Schmitt zu besuchen, die kommende Woche im Wolfgang Borchert Theater zu sehen ist.




09.02.07

Die Protoplasten wieder auf der Überholspur im Wolfgang Borchert Theater – Zusatzvorstellung von DER LAG DA SCHON. DER WAR SCHON TOT.
CAR-Barett über Moral & Anstalt, über Hin & Zurück des Lebens.
Von und mit Heike Kortenkamp & Andrea Nicke

Das schräge Kabarettprogramm von Heike Kortenkamp und Andrea Nicke macht am 16. Februar um 23 Uhr außerplanmäßig im Rahmen der [BORCHERT_LATE_NIGHT] wieder Zwischenstation im Wolfgang Borchert Theater. Auf ihrem schrillen Selbsterfahrungstrip weist der widerborstige Navigator den beiden Frauen den Weg ins obere Nagoldtal. Die beiden an Thelma und Louise erinnernden Mittvierzigerinnen auf ihrer Visionssuche wollen herausfinden, welchen Sinn der Rest des Lebens in einem über 40-jährigen weiblichen Körper haben könnte. Ein wahnwitziges Roadmovie, bei dem die Erkenntnisse nur so an den beiden vorbeirauschen. Und dann ist da noch so ein toter Mann, den die beiden Frauen unter ihrem Fahrzeug entdecken...

Heike Kortenkamp & Andrea Nicke sind dem WBT-Publikum bestens bekannt. Schließlich haben sie in zahlreichen WBT-Produktionen mitgewirkt, wie Ein Bericht für eine Akademie, Das wird schon. Nie mehr lieben (Kortenkamp) bzw. Beggar´s Opera und Mütter (Nicke). Gemeinsam gründeten sie das Kabarett-Duo DIE PROTOPLASTEN.

Zusatzvorstellung: Fr 16.2. | 23 Uhr
Weitere Vorstellungen: Fr 30.3. | Sa 31.3. | 23 Uhr
WBT_MAGAZIN




02.02.07

Kommende Woche ganz im Zeichen von Sartres
modernem Klassiker GESCHLOSSENE GESELLSCHAFT

Es ist Jean-Paul Sartres meistgespieltes Stück, aber immer noch ein „hochaktueller zeitgenössischer Klassiker“, wie WBT-Intendant und Darsteller des Journalisten Garcin, Meinhard Zanger, im Rahmen eines Gesprächs mit einer Philosophieklasse vergangene Woche im Wolfgang Borchert Theater betont. „Die Schüler interpretieren die Konflikte der Darsteller auf der Bühne in ihr heutiges persönliches Umfeld um. Mobbing in der Schule ist so ein aktuelles Thema, das jeder kennt“, kommentiert Lehrer Dr. Dieter Kinkelbur die unausweichliche Situation der Protagonisten im Stück GESCHLOSSENE GESELLSCHAFT. Ab Dienstag, den 6.2. ist Sartres Höllenspiel bis Samstag, den 10.2. jeweils um 20 Uhr und am Sonntag, den 11.2. um 18 Uhr auf der Bühne des Wolfgang Borchert Theaters zu sehen.




30.01.07

Erfolgreicher FREIGEIST wirbelt wieder am WBT

2.164 Zuschauer sahen seit der Premiere Mitte November die Komödie DER FREIGEIST. Das erste in Münster gespielte Stück von Éric-Emmanuel Schmitt kommt beim Publikum gut an und ist die erfolgreichste Produktion der Spielzeit am Wolfgang Borchert Theater. Morgen können nach längerer Abstinenz die Münsteraner wieder Bernd Reheuser als notgeilen Philosophen Diderot auf der Bühne am Kreativkai wirbeln sehen. Bis auf kommenden Samstag, an dem Monika Hess als Winnie in Samuel Becketts GLÜCKLICHE TAGE ihren schweigsamen Gatten Willie im WBT_MAGAZIN in Grund und Boden quatscht, wird die Erfolgskomödie des französischen Theaterstars Schmitt bis Sonntag, den 4. Februar gespielt. Wegen der großen Zuschauerresonanz werden übrigens die im Dezember eingeführten Sonntags-Vorstellungen mit Beginn um 18.00 Uhr als Service bis auf weiteres beibehalten.




08.01.07

WBT auf WDR3 in der Sendung MOSAIK

Am kommenden Donnerstag, 11. Januar, strahlt gegen 7.30 Uhr der Hörfunk-Sender WDR in seinem 3. Programm im Kulturmagazin MOSAIK einen Bericht über das WBT aus. Im Gespräch mit dem Münsteraner Autoren und Journalisten Jürgen P. Wallmann zieht Meinhard Zanger eine erste Zwischenbilanz.




08.01.07

WBT-Chef Meinhard Zanger zieht positive Zwischenbilanz:
Wolfgang Borchert Theater auf Erfolgskurs
6.097 Zuschauer und 47,3 % Auslastung in 4 1/2 Monaten –
Schmitt-Komödie DER FREIGEIST erfolgreichstes Stück der Saison

Nach der Hälfte der Premieren und 4 1/2 Monaten legt der neue Intendant des Wolfgang Borchert Theaters Meinhard Zanger jetzt eine erste Zwischenbilanz vor.

Demnach besuchten seit Beginn der neuen Spielzeit 2006/07 bis Jahresende insgesamt 6.097 Zuschauer 140 Vorstellungen. Das entspricht einer durchschnittlichen Auslastung von 47,3 %. Allein im Monat Dezember fanden 2.561 Besucher den Weg ins WBT. Spitzenreiter ist bisher CECHOVs MÖWE mit 1.883 Zuschauern. Doch wird DER FREIGEIST das erfolgreichste Stück der Saison werden. In der Zuschauerzahl wird die Komödie von Éric-Emmanuel Schmitt die Eröffnungsinszenierung bereits im Januar überrunden. Bis Jahresende wurden hier 1.569 Besucher gezählt. Mit 62,8 % in 25 Vorstellungen ist DER FREIGEIST das am besten ausgelastete Stück.

Auch die zweite dauerhafte Spielstätte, das WBT_MAGAZIN, wird gut angenommen. Hier besuchten 1.166 Zuschauer Samuel Becketts Schauspiel GLÜCKLICHE TAGE in 32 Vorstellungen, das entspricht einer Auslastung von 48,6 %.

Tiefpunkt war der Monat September mit einer Auslastung von 30,8 %, Spitze der Dezember mit 58,9 %. Der zunehmende Trend setzt sich auch im Monat Januar fort.

WBT-Chef Meinhard Zanger: „Daß bei einem Programmwechsel zunächst einmal Zuschauer ausbleiben, ist ein ganz normaler Vorgang. Zumal das WBT nur über 1 % Abonnenten verfügt und fast alle Karten im freien Verkauf absetzen muß. In der Regel sind drei Jahre nötig, um sein Programm zu verankern. Daß wir bereits in so kurzer Zeit eine solche Steigerung der Zuschauerzahlen erreichen, hätte ich mir nicht träumen lassen. Sicherlich sind unser Spielplan und die Qualität der Aufführungen ein Garant für das Interesse. Unser Ensemble hat es geschafft, sich in die Herzen der Zuschauer zu spielen. Erfreulich ist, daß wir noch keinen Flop produziert haben. Besonders erfreulich aber ist, daß wir – neben dem ‚alten’ Publikumsstamm – auch neue Zuschauerkreise erreichen. Viele Menschen aus Münster und aus der Region, aber auch aus dem Rheinland, dem Ruhrgebiet und den benachbarten Niederlanden kommen – teilweise sogar mit Bussen – zu uns. Wir sind auf dem richtigen Kurs.“

Mit dem Intendantenwechsel zum 1.7.06 ging eine tief greifende Strukturreform am WBT einher. Die Hinterlassenschaft von 240.000,- EUR Schulden wurde und wird aufgefangen durch Liquiditätshilfen seitens des Rechtsträgers und innerbetriebliche Veränderungen.

Das künstlerisch anspruchsvolle Programm auf gleichbleibend hohem Niveau, die Einrichtung der zweiten Spielstätte, die Neugestaltung des Foyers und der neue Werbe-Auftritt sorgen für Attraktivitätssteigerung, eine neue PC-Anlage, die Einführung des EC-Cash-Systems und Umstrukturierungen in einzelnen Abteilungen für höhere Effektivität in den Betriebsabläufen. Die Neugestaltung der Fassade, eines zweiten Eingangs für das WBT_MAGAZIN und die Aufstockung des WBT_SAALs auf 125 Plätze stehen noch aus.

Nach dem Intendantenwechsel zur Spielzeit 1999/2000 hatte die Vorgängerin im Vergleichszeitraum 4.082 Zuschauer in 114 Vorstellungen gezählt, das entspricht einer Auslastung von 35,8 %. In ihrer letzten Spielzeit 2005/06 hatten insgesamt 18.577 Zuschauer 254 Vorstellungen besucht, die Auslastung betrug 73,1 %.




12.12.06

Zum 50. Mal: CECHOVs MÖWE

Zangers Eröffnungs-Inszenierung entwickelt sich zum Dauerbrenner: CECHOVs MÖWE steht morgen bereits zum 50. Mal [!] auf dem Spielplan des Wolfgang Borchert Theaters. Die bundesweit erscheinende Fachzeitschrift die deutsche bühne schreibt in ihrer Dezember-Ausgabe: Meinhard Zanger beginnt seine Intendanz "mit einem Wurf". CECHOVs MÖWE ist nicht nur ein Stück über das Theater an sich, sondern vor allem ein Stück über die Liebe, über verfehlte Liebesbeziehungen: Kostja liebt Nina, die aber liebt Trigorin, der wiederum von Arkadina geliebt wird und nur sich selbst liebt . . . – Für alle Aufführungen gibt es noch Karten! [Tel. 40019]




12.12.06

WBT-Chef Meinhard Zanger zu Gast bei Moderator Manfred Erdenberger in der MÜNSTER MATINEE

Kommenden Sonntag, 17. Dezember steht um 11 Uhr in der Sparkasse Münsterland-Ost die MÜNSTER MATINEE im Zeichen der "Düfte". Moderator Manfred Erdenberger empfängt zum vorweihnachtlichen Thema Den Düften auf der Spur eine Reihe interessanter und illustrer Gäste. Neben der Münsteraner Psychologin Dr. Regina Buschmann-Maiworm, dem Leiter des Münsteraner Kinder- und Jugendzirkus Alfredo, Thomas Egbers, und dem Vorsitzenden des Beamtenbundes Peter Heesen ist der Intendant des Wolfgang Borchert Theaters, Meinhard Zanger, zu Gast. Nicht nur über die besondere Qualität von Theaterluft weiß Zanger zu berichten. Seine Vielseitigkeit als Regisseur, Schauspieler, Dozent und Sprecher beim WDR verspricht ein kurzweiliges Gespräch, in dem es auch um die Perspektiven und Ziele des Wolfgang Borchert Theaters gehen wird.

Karten für die MÜNSTER MATINEE zum Preis von 5,- EUR gibt es in allen münsterschen Sparkassen- Filialen. Das Eintrittsgeld erhält der Zirkus Alfredo als Spende.




12.12.06

Monika Hess als Arkadina für Stefanie Mühle in CECHOVs MÖWE

Mühle

Hess

Für die erkrankte Stefanie Mühle übernimmt in dieser Woche Monika Hess die Rolle der Diva Arkadina in CECHOVs MÖWE. Stefanie Mühle war kurzfristig erkrankt, sodaß Monika Hess in aller Eile eingesprungen ist. Hess spielt auch morgen die 50. Vorstellung von Zangers Eröffnungsinszenierung.




08.12.06

Nur noch sieben Mal im WBT – Kinderstück
DAS GEHEIMNIS DER BLÄTTER geht in die weihnachtliche Endrunde

DAS GEHEIMNIS DER BLÄTTER eilt mit großen Schritten auf die Zielgerade zu. Besucher haben nur noch an den kommenden zwei Wochenenden, Heiligabend sowie an den beiden Weihnachtstagen Gelegenheit, das paradiesische Märchen von Rudolf Herfurtner im Wolfgang Borchert Theater zu besuchen. Im Neuen Jahr werden nur Vorstellungen für Schulklassen und größere Gruppen angeboten. Die Regisseurin des Kinderstückes, Monika Hess, steht übrigens an den Wochenenden vor Weihnachten abends in Becketts GLÜCKLICHE TAGE auf der Bühne des Wolfgang Borchert Theaters.




15.11.06

Heutige Vorstellung von Becketts GLÜCKLICHE TAGE
im Wolfgang Borchert Theater fällt aus

Die heutige Vorstellung von Samuel Becketts finaler Ehe-Komödie GLÜCKLICHE TAGE mit Monika Hess und Florian Bender muß wegen der Premierenvorbereitungen von Éric-Emmanuel Schmitts Komödie DER FREIGEIST leider ausfallen. Stattdessen findet heute um 20 Uhr eine öffentliche Generalprobe von DER FREIGEIST statt. Eintritt: 8,- Euro. Die Premieren A + B finden am morgigen Donnerstag und am Samstag jeweils um 20 Uhr statt.




10.11.06

WBT wirbt mit lebender Litfaßsäule um Studenten

Das WBT ist jetzt auch in Münsters Universität präsent. Eine lebende Litfaßsäule des Wolfgang Borchert Theaters wandelt zukünftig durch die Mensa I am Aasee und die Mensa II am Coesfelder Kreuz. Dort können Studentinnen und Studenten ab sofort das 50 %_ABO des WBT erwerben. Diesen Preisnachlaß gibt’s zusätzlich auf die reguläre Studentenermäßigung! Dienstags und mittwochs können Inhaber des Studenten_ABOs für 5,- Euro die Vorstellungen besuchen. Zusätzlich kann man / frau sich umfassend über das WBT informieren, denn die mobile Litfaßsäule ist mit Presseartikeln und Fotos der Stücke der aktuellen Spielzeit bestückt.




03.11.06

Service im WBT – Pädagogische Kinderbetreuung
für 1,- EURO bei den Samstagsvorstellungen von
DAS GEHEIMNIS DER BLÄTTER

Ab Samstag, dem 4.11. bietet das Wolfgang Borchert Theater einen ganz besonderen vorweihnachtlichen Service an: Für 1,- Euro zusätzlich zum regulären Eintrittspreis von DAS GEHEIMNIS DER BLÄTTER können Eltern samstags ihre Kinder einer extra abgestellten pädagogischen Betreuung überlassen. Die pädagogische Betreuung beginnt um 14 Uhr und endet um 17 Uhr; Vorstellungsbeginn ist 15 Uhr. So können Eltern in dieser Zeit entspannt ihren vorweihnachtlichen Einkäufen nachgehen.




31.10.06

Autor Rudolf Herfurtner besucht Kindervorstellung
von DAS GEHEIMNIS DER BLÄTTER
im Wolfgang Borchert Theater

Rudolf Herfurtner, einer der bekanntesten deutschen Kinderbuch- Autoren, besucht am kommenden Sonntag, 5.11.06 um 15 Uhr, die Vorstellung von DAS GEHEIMNIS DER BLÄTTER im WBT. Nach der Uraufführung ist die Regiearbeit von Monika Hess für das Wolfgang Borchert Theater die zweite Inszenierung des paradiesischen Märchens für Kinder ab 6 Jahren. Intendant Meinhard Zanger wird dem Schriftsteller persönlich Programmheft und Plakat überreichen. Das aus einem Schul-Malwettbewerb zum Thema Wünsche ausgewählte Motiv hängt als Plakat in Münster und Umgebung.

Rudolf Herfurtner lebt als freier Schriftsteller in München. Seine Bücher, Theaterstücke und Hörspiele wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Für sein Buch „Mensch Karnickel“ hat der erfolgreiche Autor 1990 den Preis der Leseratten erhalten; 1993 wird Herfurtner mit dem Internationalen Kinderhörspielpreis des Kinderhilfswerks terre des hommes und des Westdeutschen Rundfunks für „Motzarella und die Weihnachtswölfe“ und 2002 mit dem Großen Preis der Volkacher Akademie für Kinder- und Jugendliteratur für sein Gesamtwerk ausgezeichnet.




19.10.06

Malwettbewerb zum Kinderstück DAS GEHEIMNIS DER BLÄTTER:
9jähriger Marius Müller aus Rosendahl ist stolzer Sieger

Die Gewinner des WBT-Malwettbewerbs anläßlich des paradiesischen Märchens DAS GEHEIMNIS DER BLÄTTER für Kinder ab 6 Jahren stehen fest. Keine leichte Aufgabe, denn aus rund 100 von Kindern eingereichten Bildern mußte die Jury entscheiden, welches als Plakatmotiv für das neue Kinderstück auserkoren wird. Einstimmig wurde Marius Müller (Katholische Antonius-Grundschule Rosendahl-Darfeld) zum Sieger gekürt. Marius erhält als Preis einen Premierenbesuch von DAS GEHEIMNIS DER BLÄTTER zusammen mit 30 seiner Mitschüler und Lehrer! Sein Bild hängt mittlerweile als Plakat in zahlreichen Schaufenstern der Stadt und Umgebung. Der zweite Platz ging an Stella Dominik aus der Münsteraner Bodelschwingh-Schule, die ihre Familie und Freunde auf Kosten des WBT zu einer Vorstellung einladen darf. Dritte wurde Miriam Denne, die auch die Antonius-Grundschule besucht, und ihre beste Freundin mitbringen darf. Allen Teilnehmern ein herzliches Dankeschön.

Marius Müller

Stella Dominik

Miriam Denne




6.10.06

Wolfgang Borchert Theater
sucht Requisiten für DER FREIGEIST

Für das Bühnenbild der neuen WBT-Produktion DER FREIGEIST von Éric-Emmanuel Schmitt benötigt das Theater dringend noch einige Requisiten. Bühnenbildnerin Anja Müller sucht für die amouröse Komödie der Moral eine Liege in Form einer Chaiselongue, einen Standspiegel in barocker Form, Echthaarteile verschiedener Längen sowie ein Holzschaukelpferd. Alle Requisiten gelangen nach der Produktion wieder in die Hände der Besitzer zurück. Die Spender erhalten je zwei Eintrittskarten pro geliehenes Requisit für eine Vorstellung ihrer Wahl (Ausnahme: Premieren, Sondervorstellungen, Blind Date, Gastspiele).




27.9.06

WBT-Foyer komplett !

Mit der Lieferung des neuen Mobiliars fürs Foyer ist die Umgestaltung des Eingangsbereichs des Wolfgang Borchert Theaters abgeschlossen. Die Bühnenbildnerin Petra Buchholz (links) hatte die neue Foyereinrichtung des WBT im Auftrag von Intendant Meinhard Zanger (rechts) entworfen! Passend zur modernen SCHISCHYPHUSCH_BAR – der Name ist einer skurrilen Kurzgeschichte des Namensgebers Wolfgang Borchert entlehnt – können Zuschauer nun auf dem neuen, stilvollen roten und schwarzen Mobiliar Platz nehmen und im geschmackvollen Ambiente ihren Wein – oder auch anderes! – vor und nach der Vorstellung genießen. Nehmen Sie Platz!




11.9.06

Grundschüler an die Malstifte! –
Aufruf zur Teilnahme am Malwettbewerb

Schulklassen von Grundschulen aufgepasst! Das Wolfgang Borchert Theater sucht das beste selbst gemalte Bild als Plakatmotiv für sein Kinderstück DAS GEHEIMNIS DER BLÄTTER, das am 21. und 22. Oktober Premiere feiert. Aus diesem Grunde veranstaltet das WBT einen Mal-Wettbewerb, um die schönsten Bilder zu prämieren. Das Siegerbild, das von einer unabhängigen und namhaften Jury ausgewählt wird, wird als Plakatmotiv verwendet! Als Thema des Bildes stellt sich Regisseurin Monika Hess WÜNSCHE vor. DAS GEHEIMNIS DER BLÄTTER schrieb Rudolf Herfurtner und ist das Ergebnis eines Aufrufs, Kinderstücke zum Thema GOTT zu schreiben. Mitmachen dürfen Kinder von 6-10 Jahren. Nicht nur Schulklassen sind aufgerufen mitzumachen, sondern jedes Kind in dieser Altersklasse.

Und es gibt etwas zu gewinnen: Der Sieger geht mit seiner gesamten Klasse mit maximal 30 Mitschülern und Lehrerbegleitung in eine der beiden Premieren von DAS GEHEIMNIS DER BLÄTTER! Das auserwählte Bild wird gleichzeitig das Plakatmotiv. Der zweite Gewinner kann mit seiner Familie mit maximal 6 Personen eine Kindervorstellung besuchen. Der dritte Preisträger geht mit seinem besten Freund oder seiner besten Freundin in eine Vorstellung des Kinderstücks.

Einsendeschluss ist der 30. September 2006. Nach den Herbstferien werden die Gewinner bekannt gegeben.




31.8.06

Zweite Spielstätte eröffnet: das WBT_MAGAZIN

Mit der heftig beklatschten Premiere von Becketts GLÜCKLICHE TAGE am 31. August nahm das WBT vor ausverkauftem Haus seine zweite dauerhafte Spielstätte, das WBT_MAGAZIN in Betrieb. Münsters Kulturdezernentin Dr. Andrea Hanke und WBT-Chef Meinhard Zanger [Foto] durchschnitten symbolisch das Band und übergaben dem Premierenpublikum die neue Spielstätte. Auf der anschließenden Premierenfeier bedankte sich Zanger auch beim anwesenden Leiter des Münsterschen Bauordnungsamtes, Siegfried Thielen, für die Unterstützung seiner Abteilung bei der Schaffung der Spielstätte. Die ehemalige Lagerstätte bietet auf 25 Metern Platz für 75 Zuschauer mit variablen Bühnen und Tribünen. Die besondere Atmosphäre des neuen Theaterraums bietet kammerspielartigen Spielraum für Experimentelles und Ungewöhnliches. In dieser Spielzeit feiert neben GLÜCKLICHE TAGE Sarah Kanes Schauspiel ZERBOMBT Premiere im WBT_MAGAZIN. Ein zweiter Zugang von der Hafenseite aus ist in Planung, genauso wie eine Außengastronomie im Hafenbereich, um das "Tor zum Kreativkai" attraktiver zu gestalten.




17.8.06

SCHISCHYPHUSCH_BAR

Nach einer Kurzgeschichte des Namenspatrons Wolfgang Borchert über einen verschrobenen Kellner ist die neue Bar im Theaterfoyer benannt. Die moderne rote SCHISCHYPHUSCH_BAR strahlt Großstadt-Atmosphäre aus, ebenso wie das neu gestaltete Foyer im modernen Industrie-Design und die Spiegelfassade im Eingangsbereich zum WBT_MAGAZIN. Die Entwürfe für die Neugestaltung stammen von der Kölner Bühnenbildnerin Petra Buchholz.