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Kartentelefon
Kristo Šagor
20 | PATRICKS TRICK
Jugendstück. Mobile Poduktion für Klassenzimmer / auch im WBT_FOYER
Wiederaufnahme | Freitag, 13. Oktober 2017 | WBT_FOYER
Vorstellungsdauer | 45 Min. (in Schulen: mit anschl. 30-45 min. Gespräch)

  • Patricks Trick01_Sven Heiss_Foto_c_Tanja Weidner
  • Patricks Trick02_Florian Bender_Foto_c_Tanja Weidner
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Wer wünscht sich das nicht – einen coolen, älteren Bruder, mit dem man abhängen und Spaß haben kann, einen "Bro" eben, aber doch kein Baby – aber genau das kommt, erfährt der elfjährige Patrick zufällig von seinen Eltern. Doch damit nicht genug. Der neue Bruder wird irgendwie anders sein. Er wird "behindert" zur Welt kommen. Vielleicht wird er niemals lernen, richtig zu sprechen. Die Eltern sind ratlos, ob sie das Kind bekommen möchten oder nicht. Essen, Trinken, sich wohl fühlen, das wird der neue Bruder schon können, aber das kann doch nicht alles sein, denkt sich Patrick und unterhält sich mit seinem ungeborenen Bruder. Er weiß: Es muss eine Lösung geben – und will ihm das Sprechen einfach selbst beibringen – aber wie geht das eigentlich? Sprechen lernen? Also macht er sich auf eine Erkundungstour bei seinem Freund Valentin, einem kroatischen Boxer, einem Professor und vielen anderen, vor denen er bisher eher etwas Angst hatte. Dabei erfährt er, wie selbstverständlich man lernen kann, wenn man den Mut hat, all seine Fragen auch zu stellen.

Ein rasantes Rollenwechselspiel über Sprache und Identität und darüber, dass es völlig normal ist, anders zu sein.

Der mittlerweile mehrfach ausgezeichnete Theaterautor und Regisseur Kristo Šagor (*1976) hatte seinen Durchbruch als Autor 2000 mit Durstige Vögel am Schauspielhaus Bochum. 2008 erhielt er den Deutschen Theaterpreis DER FAUST für die beste Regie im Kinder- und Jugendtheater. PATRICKS TRICK erhielt den Förderpreis beim Berliner Kindertheaterpreis 2013, wurde für den Deutschen Kindertheaterpreis 2014 nominiert und mit dem Jugendtheaterpreis Baden-Württemberg 2014 ausgezeichnet.

PATRICKS TRICK spielen wir im WBT_FOYER und in Klassenzimmern. Bei Interesse nehmen Sie Kontakt zu unseren Dramaturginnen Silvia Drobny und Tanja Weidner auf unter dramaturgie[at]wolfgang-borchert-theater.de /   Tel. 0251.399 07-15/-14.

Inszenierung & Raum | Tanja Weidner
Kostüme | Sophia Debus

Mitwirkende | Johannes Langer [Patrick] | Florian Bender [Sein Bruder]

PRESSESTIMMEN
"Es folgt eine Geschichte, die mit viel Witz und Ironie von den Schauspielern Florian Bender und Sven Heiß zum Leben erweckt wird. Mit schnellem Rollenwechsel während des Spiels und der Einbindung des Publikums sorgten sie für Spannung versetzten die Schüler in das direkte Geschehen, was viel Gelächter und eine Menge Spaß einbrachte [...].
So konnten die Kinder aus dem Schauspiel lernen, dass behindert sein nicht bedeutet 'unnormal' zu sein und, dass man nicht aufgeben darf, sondern weitermachen muss, auch wenn das Leben mal schwierig ist. [...]
Insgesamt wurde das Stück mit Begeisterung aufgenommen."
[Emsdettener Volkszeitung, 10.11.2016]

"Florian Bender spielt all diese Rollen und legt dabei eine beachtliche Wandlungsfähigkeit an den Tag [...].
Das Stück entwickelt durch das zupackende Spiel der Darsteller viel Komik, die aber nie den ernsten Hintergrund verdeckt. Es geht nicht nur um Sprache, sondern auch um Identität, um Behinderung, um Migration und um den Umgang mit Menschen, die anders sind als man selbst [...].
Gut auch der pädagogische Ansatz, der auf erhobene Zeigefinger verzichtet und zum selber Denken anregt [...]."
[Westfälische Nachrichten, 21.11.2016]

"Patrick, überzeugend gespielt von Sven Heiß, hat nicht sofort alles verstanden, irgendwie soll sein Bruder behindert sein [...].
In der Folge schlüpft Bender in so viele Rollen, dass es eine Wonne ist zuzusehen [...].
Die witzigste Rolle füllt Bender mit der lispelnden Deutsch-Lehrerin Frau Schlepper, die noch einen leichten Überbiss hat [...].
Die schauspielerische Leistung von den beiden ist hervorragend. [...] Dem dem Grunde nach ernsten Stück geben die beiden die Leichtigkeit, die es braucht [...]."
[allesmuenster.de, 21.11.2016]